Homematic IP: Wiegand-Schnittstelle vorgestellt

Die eQ-3 AG hat für Homematic IP eine Wiegand-Schnittstelle vorgestellt. Trotz der heutigen Vorstellung gibt’s die Schnittstelle eigentlich schon einige Zeit länger, bereits im Herbst 2021 gabs erste Infos darüber. Mit der lassen sich Wiegand-fähige Code-Schlösser, Fingerprintsensoren oder Lesegeräte in das „Homematic IP“-System integrieren.

Die „Homematic IP Wiegand“-Schnittstelle lässt sich in allen gängigen Unterputzdosen montieren. Das Gerät verfügt über acht virtuelle Eingangskanäle, die individuell mit Wiegand-Codes verknüpft werden können. So kann ein Wiegand-Code einen oder mehrere Kanäle ansteu­ern und damit verschiedene Aktionen auslösen, zum Beispiel das Schalten eines Schaltaktors, das Öffnen einer Tür über einen Türschlossantrieb oder das Akti­vieren und Deaktivieren von Alarmfunktionen.

Die Wiegand-Schnittstelle lässt sich bei Verwendung eines „Homematic IP Access Points“ mit der kostenlosen „Homematic IP App“ konfigurieren. Die Verwendung mit einer CCU3-Zentrale ist ebenso möglich. Angeschlossene Wiegand-fähige Geräte werden über die Schnittstelle direkt in das Smart-Home-System eingebunden und lassen sich auf diese Weise mit über 150 anderen „Homematic IP“-Produkten vernetzen. Kostenpunkt? 40 Euro.

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7 Kommentare

  1. mercalli12 says:

    Homematic ist schon ein verrücktes System. Nirgendwo sonst findest du so viele Lösungen. Da könnte ich also meinen Klingeltaster gegen ein Codeschloss tauschen. Genial…

    • Verrückt und so prioritär. Leider.

      • Proprietär natürlich… 🙂

        • Und welches (außer KNX) ist nicht proprietär und bietet mehr als nur ein paar Lampen, Lichtschakter und Heizungsthermostate?

        • Wer das ernsthaft einsetzt wird vermutlich sowieso auch IP Wired nutzen, da BUS gebundene Systeme natürlich noch mal stabiler als per Funk gesteuerte sind. Mit meinem Wired BUS kann ich noch so sehr offene Funk Standards bevorzugen, die Zentrale brauch ich sowieso, warum dann nicht auch die Funk Geräte nutzen.

          Das ganze läuft bei mir übrigens komplett Offline, es gibt mit RaspberryMatic sogar eine Open Source Zentrale und sowieso eine API über die ich eigene Software ins Spiel bringe. Sollte HomeMatic irgendwann verschwinden wird lediglich der Austausch defekter Hardware ein Thema, aber auch da ist der Hersteller in Sachen Datenblätter sehr offen, das werden dann zwar teure Platinen aber nicht unmöglich.

          Ich werde mit das Wiegand Modul auf jeden Fall anschauen, das wollte ich bisher über ein externes Modul über Schaltkontakte einbinden, aber eine volle Integration wäre natürlich noch schöner.

        • Naja, nicht wirklich proprietär, sondern offen wie wenige:

          – einerseits ist Wiegand eine Schnittstelle, die herstellerübergreifend verwendet wird.
          – andererseits kann man seine HMIP Komponenten ganz ausgezeichnet offen nutzen (hmip-cli) und damit z.B. in iobroker, HA usw. einbinden.

          Weiterhin macht EQ3 wirklich alles richtig beim Datenschutz:

          – Die Benutzerdaten sind auf dem AP (der Cloud ‚Zentrale‘) aufgedruckt – ich betreibe 60 HMIP-Geräte und habe dort keinen personalisierten Account, EQ3 weiss nicht, wer ich bin. Bei jedem Fieberthermometer und Glühbirne muss man Accounts anlegen! Nicht bei EQ3.
          – Hat man einen Supportfall, kann man selbst ein zeitlich begrenztes Ticket erstellen, damit eEQ3 die Infra sehen kann. Davor und danach wissen sie nicht, wer Du bist.

          HMIP ist in vielerlei Hinsicht wirklich genial.

  2. Uwe Braun says:

    Schickt der den Befehl nach korrekte4 Codeeingabe über Funk an die Zentrale weiter.

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