Home Assistant 2022.5: Neuerungen für Benutzeroberfläche und Automationen

Monatlich gibt es neue Updates für die Smart-Home-Plattform Home Assistant. Für den Mai hat man nun bekannt gegeben, mit welchen Neuerungen Release 2022.5 um die Ecke kommt. Besonders die Einstellungsmenüs haben hier eine Überarbeitung erfahren. Und man kündigt auch an, dass man bald ein Jahresabonnement für die Home Assistant Cloud an den Start bringt. Wie im vergangenen Monat dreht sich auch mit dem Mai-Update wieder einiges um die Benutzeroberfläche.

So hat man diverse Einstellungsmenüs überarbeitet und neu geordnet. Hierbei hat man sich im Vorfeld viel mit Benutzertests und auch User-Experience auseinandergesetzt. Das neu geordnete Menü schaut wie folgt aus und hat bereits auch Menüpunkte für kommende Neuerungen (Storage, Hardware) vorgesehen.

Über eine Schnellsuche sollen sich zudem auch bestimmte Entitäten fix auffinden lassen.

Zudem nennenswert: Die neuen Automatisierungs- und Skriptfunktionen. Hier hat man wie bereits im April daran gearbeitet diverse Funktionen zugänglich zu machen, die vorher nur über YAML verfügbar waren. So findet sich beispielsweise die IF-THEN-Aktion über YAML und auf der Benutzeroberfläche. Der Kalender lässt sich nun, beispielsweise mit Google-Kalender-Integration, als Trigger verwenden. Zudem vereinfacht man durch „For each“ Automationen in YAML und es lassen sich Trigger, Konditionen und Aktionen deaktivieren. Ferner hat man ein neues Feature im Gepäck, welches das Parallelisieren von Aktionen vereinfacht.

Die vollständige Auflistung an Neuerungen lässt sich im Detail im Home-Assistant-Blog nachlesen.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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8 Kommentare

  1. Habe jetzt fast 2 Jahre HA im Einsatz und es wird immer besser und besser. Danke für den Bericht.

  2. Tolles Projekt. Habe ich jetzt auch seit circa 4 Jahren im Einsatz.

    Die Scripts/automations habe ich allerdings via Node Red gelöst damals, weil das bei HA selbst nur sehr rudimentär möglich war. Habe mir das Thema daher noch Mal kurz nach dem Release hier angeschaut, aber für mich ist Node Red immer noch weit vorne bei dem Thema Scripting.

  3. Es ist wirklich großartig in welchem Tempo die Entwicklung abläuft…

  4. RobOtter says:

    Ich bin noch nicht lange dabei, finde HA aber super und fuchse mich noch ein. Für die neuen Oberflächenmöglichkeiten bei den Automatisierungen bin ich sehr dankbar, dann mit YAML stehe ich total auf Kriegsfuß.

  5. Moin – welche Plattform nutzt ihr HA laufen zu lassen. Habe ein Synology DS216J NAS – wäre das machbar oder doch lieber ein Rasperry oder gleich eine fertige Lösung ala die „Blue“ Lösung (die es ja leider gerade nicht zu kaufen gibt.

    Wenn Raspberry Pie 4B- 4GB Ram oder doch 8GB Ram (im Vergleich zur NAS sind beide warscheinlich eh weit besser, fixer 😉

    • Hi ,
      schau mal hier auf der Seite. https://analytics.home-assistant.io/
      Derzeit wird meistens ein Raspberry Pi genutzt.
      Ich hatte es auf einer QNAP , dann auf dem RPi4 und jetzt als VM laufen.
      Mann/Frau wächst mit dem Projekt 🙂
      Aber RPi4 vollkommen ausreichend .
      Viel Spaß

    • Bei den aktuellen Preisen für den Raspberry + Zubehör empfehle ich eher einen generalüberholten HTPC, z.B. Lenovo M710Q für 120 €. Der verbraucht im Idle auch nicht viel (ca. 6-9W), hat aber nochmal erheblich mehr Leistung als der Pi.

    • Soweit ich das sehe unterstützt dein NAS weder VM noch Docker, also wird Home Assistant da nicht drauf klappen. Um ein anderes Gerät kommst du also nicht drum herum.
      Generell würde ich ja immer zu mehr RAM raten, aber das kommt natürlich auch sehr darauf an, was du geplant hast. Wenn es nur eine Hand voll Geräte sind, die du damit steuern/automatisieren willst, dann reicht locker auch der kleinere. Willst du mehrere Add-ons (zB MQTT, AdGuard etc) installieren, dann eher den größeren.

      Bei mir läuft alles aktuell per Docker auf einer DS920+ mit 12GB RAM.

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