Günstiger Kredit gesucht? Dein Browser entscheidet

Ich lach mich tot. Es gibt ja Leute, die schließen Versicherungen, Kredite & Co im Internet ab. Was aber, wenn der Betreiber verschiedene Preise für verschiedene Browser einbaut? Bullshit? Mitnichten, checkt meinen Screenshot. Oben Chrome, unten Firefox. Das Ganze ist kein Witz, beim DownloadSquad ist man darauf aufmerksam geworden.

Also liebe Shop-Betreiber: bei Safari die Zinsschraube nach oben drehen, die haben höchstwahrscheinlich einen Mac und bestimmt mehr Kohle. Internet Explorer-User sind sicherlich bildungsfern und damit in unterbezahlten Berufen 😉 Danke an Kurt für den Hinweis per Mail!

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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41 Kommentare

  1. Eigentlich voll clever… ^^

    Btw: Schließt du nix übers Netz ab? Weil das eingangs erwähnt so klingt als wäre dem so?!

  2. Haha. Wie geil ist das denn. Kann ja net wahr sein sollte man da meinen.

  3. Krasse Sache Ó_ó

  4. rofl wie geil ist das denn?!
    In zukunft werd ich genau drauf achten mit welchem broswer ich amazon ansurfe, die sind bestimmt kein stück besser! Caschy, ich glaube du bist da einer ganz großen verschwörung auf der spur!

  5. Gut begüterte Safari-Nutzer bräuchten keine Kredite.

    Eher sind Safari-Nutzer konsumgeil und achten weniger auf’s Geld und/oder stellen ein erheblich höheres Kreditausfallrisiko dar. Zum Beispiel, weil sie als Fanboys vergleichbar mit Boygroup-Fankiddies bereits zwei Monatsgehälter für ein neues EiFon ausgegeben haben und nun ihren Kredit nicht mehr decken können. *g*

  6. Da stellt sich doch die Frage: Mit welchem Browser surfen denn die armen Schlucker die dann die günstigsten Preise bekommen ? 🙂

  7. @derfreddy

    In dieser Hinsicht hat Amazon schon vor etlichen Jahren Lehrgeld bezahlt. Sie haben Anfangs in Abhängigkeit von den Sachen die die Leute gekauft haben die Preise je User gemacht …

    Die Frage ist: Warum ist es okay das jeder für sein Auto einen anderen Preis bezahlt (je nach Verhandlungsgeschick) aber im Internet soll der Preis für alle gleich sein?

  8. das ist ja mal krass 🙂 … jetzt steht wohl in den changelogs eines neuen browsers nicht mehr sowas wie „20% schneller“ sondern „20% günstiger“ 😀

  9. Ich fass es nicht. Wer da die Einschätzungen macht würde mich mal interessieren. Ich kauf mir so alle 3 Jahre n neuen Rechner und ja es sind Apple Computer. Ich sammel aber auch mein Geld dafür. Von Reichtum und blinder Kaufwut kann hier nicht die Rede sein…

  10. Apple-Hater oder Apple-Fanboys kann man nicht ernst nehmen.

  11. Wie geil ist das denn? Ich surfe ab heute nur noch mit IE(lebe zwar gefährlicher aber viel billiger 😉 ).

  12. Genaauuuu. Bei manchen Shops hat man eh den Eindruck das je nach Artikel-Anschau-Frequenz die Preise angepasst werden. Vielleicht ist das obige Verhalten (Welcher Browsertyp bist Du?) ja auch bei den Preisvergleich-Seiten aktiv. Manchmal wundert man sich warum dort ein Superschnäppchen beim Anbieter XY genannt wird, beim Anbieter dann aber ein gaaanz anderer Preis ‚zur Verlosung‘ (ob man den Artikel überhaupt kaufen kann steht ja auch auf einem anderen Blatt) ansteht.

    Ich werde jetzt mal schauen wie ich solche Abfragen in meinem Fan-Shop eingebaut bekomme.

  13. Es ist ganz normal das man diverse Preise testet. Das wird weniger was mit dem Browser zu tun haben als mit Cookies. Das ist ein ganz alter Hut und total lächerlich das in so einem Zusammenhang zu bringen. Ihr könnt es selber testen. Ich zum Beispiel hatte beim 3. Versuch mit dem IE die selben Werte wie hier mit Chrome angezeigt. Wichtig, jedesmal die Cookies löschen…

  14. np 😉
    @Markus: Hm, das kann natürlich auch sein, aber wie erklärst du dir dann folgendes:
    Im Opera sind die werte _immer_ am niedrigsten,
    Im Firefox und Chrome sind sie nach Cookie löschen zwar niedriger (höher), aber nicht niedriger als bei Opera

  15. Einfach beim FF bleiben und User Agent Switcher (https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/59/) nutzen 😉

    Schon krass! Ist ja bei Produktlinks aus Preistrend.de und Co. ja aber nichts neues!!

  16. DonHæberle says:

    Nicht nur der Browser entscheidet. Unter Ubuntu-Firefox sieht es schon wieder ganz anders aus. 😉

  17. @Markus: Isch habe garkeine Cookies.

  18. Uff, ich bin platt. Eindeutig bin ich nicht abgebrüht genug, um überhaupt auf so eine Idee zu kommen. Bei Licht betrachtet halte ich es aber für cleveres Marketing.

  19. Sicher das das NUR mit dem Browser zusammenhängt?

    Bei Onlineshops wird ja schon seit Jahren nach dem Geotracking festgestellt, ob jemand aus einem wohlhabenden Stadtteil kommt oder aus einem sozialmassiv benachteiligten Stadtteil!

  20. @Knut mit Geotracking hats nichts zu tun, Downloadsquad = Amerika, Wir = Deutschland, und trotzdem ist es „eigentlich“ gleich.

  21. Also unter Linux bekomme ich mit dem Firefox günstigere Tarife als mit Chrome.

  22. @DRice: Das ist normal. Firefox hat auch unter Windows günstigere Tarife als mit Chrome. Opera hat die billigsten Preise, dann Firefox, danach Chrome und am ende IE

  23. @all
    Das ist ein klassicher Splittest — der Zinssatz hängt nicht vom Browser ab. Damit wird jedem Besucher ein bestimmter Preis (Preis A, B, C) angezeigt und am Schluss ergibt die Verteilung der Klick-Statistik Aufschluss über den optimalen Preis fürs Produkt. In diesem Fall ist das Produkt eben ein Kredit zu einem bestimmten Zinssatz.

    Test im Firefox:
    – Seite von capitalone öffnen; Preis A wird angezeigt
    – Private Daten löschen (Cache, Cookies usw.)
    – Seite neu laden (ohne Cache)
    – Seite wird nun mit Preis B (oder C usw.) angezeigt

    Üblich ist Splittesting v.a. bei Infoprodukten (ebooks, Downloads) … auch dort funktioniert der FF-Test 😉

  24. DonHæberle says:

    @kurtextrem: Das stimmt so auch nicht. Ich hab unter Ubuntu mit Opera 10.63 das gleiche Angebot, wie mit Firefox 3.6.12. Mit einer alten Opera 10.70-Snapshot-Version sieht es allerdings schon wieder komplett anderes aus. Es wird also auch zwischen den unterschiedlichen Build-Versionen unterschieden. 😉

  25. Klaus die Maus says:

    Also den Splittest mit A – „25% coupon“ und B – „Free Shipping“ verstehe ich ja. Da kann man testen welche Variante besser funktioniert.

    Aber ein 3,5% Zins und ein 2,7% Zins ??? Das Ergebnis sollte ja klar sein, oder? Mehr Leute würden den abschließen, weil es weniger vergleichbare Angebote gibt…

  26. Ist doch im Grunde ein alter Hut. Surft man ein Produkt in einem Onlineshop über eine Preissuchmaschine hat, so hat man auch andere Konditionen als würde man den Onlineshop direkt aufrufen.

  27. tom, dein Vergleich hinkt

  28. FrankProvon says:

    Ist wohl eher einfach ein A/B-Test, da mehr Leute FF benutzen als Chrome, kann man so die Reaktion einer kleineren Gruppe zu den veränderten Konditionen testen.
    Also gängige Marketing Praxis, im übrigen sind das ja Raten die als „as low as“ angegeben sind. Daher hat man beim tatsächlichen Abschluss keinen Nachteil oder Vorteil durch den Browser.

    http://de.wikipedia.org/wiki/A/B-Test

  29. Das ist oberkrass.. mir fehlen das schon fast die Worte und das kommt echt selten vor.
    Ich würde echt gerne den Artikel auf meinem Blog bloggen, aber auch negative Werbung ist Werbung und das haben sie nicht verdient. Ich würde gern mal wissen was das Amt zu so etwas sagt.. das kann doch nicht rechtlich sein..

    Und was oben steht, mann kann ja im Laden auch Handeln.. tut mir leid aber du hast einen Knall. Wenn ich meine Preise im Laden nach Nasenlänge der Kunden machen ist bald schluss mit lustig, und das mit guten Recht.

  30. Das ist einfach nur ein Instrument zur Gewinnmaximierung. Den Beschiss nennt man auch Kapitalismus. 🙂

  31. @ DonHæberle

    Das heißt ja dann wohl:
    Die Ubuntu-User sind überhaupt die allerärmsten Schweine, da gibt’s nicht soviel zu holen! 😉

  32. DonHæberle says:

    @Don: Wird das glaubhaft vermittelt, kann man viel Geld sparen. 😉

  33. also ich konnte das nicht nachvollziehen, sowohl im chrome als auch im firefox hatte ich die gleichen zahlen. allerdings hatte ich ein mal im privaten modus andere zahlen. das ganze ist also vllt eher session- als client basiert!?

  34. Verrückt, dass dieser Test nun so öffentlich ist, dürfte den Machern sicher nicht so gefallen. Gut gefunden, danke.

  35. Wenn es ein guter Splittest ist, dann prüfen sie nicht nur das Cookie, sondern auch die IP-Adresse. Ist das Cookie da, werden die dem Cookie zugeordneten Werte genommen, sonst die, die der IP-Adresse zugeordnet sind. Dann gäbe es auch browserübergreifend die gleichen Werte, bis sich die IP-Adresse ändert.

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