Anzeige

gReader: RSS-Reader für Android nach Jahren mit Update – und Abo-Modell

Mal schauen, ob dies eine angenehme Überraschung wird. RSS zum Konsumieren von Nachrichten wird von vielen Menschen noch bevorzugt. Jahrelang war auf der Android-Plattform der gReader das Werkzeug, um RSS-Feeds zu lesen. Dann stellten viele fest, dass die App von Version zu Version langsamer wurde, auch in der Entwicklung. 2017 dann das bisher letzte Update. Überraschend ist da nun das Auftauchen einer neuen Version nach so vielen Jahren im Google Play Store.

Gab es früher den gReader als kostenlose Variante mit der Finanzierung über Werbung und eine zusätzliche Pro-Version, so gibt es im Play Store von Google derzeit nur eine Ausgabe. Version 5.0.3 ist kostenlos, aber mit Werbeeinblendungen. Pro-Nutzer müssen zu einem Abo greifen. 1,19 Euro pro Monat werden fällig, 6,99 Euro zahlt man für die Jahresnutzung. Dafür ist die App werbefrei und bietet noch bessere Widgets, Podcast-Unterstützung und mehr.

Persönlich hätte ich damit keine Bauchschmerzen, denn wenn ich eine App jeden Tag viele Male nutze, dann sind die knapp 7 Euro im Jahr ein Witz. Das Problem ist erst einmal, dass sich der Entwickler Vertrauen bei den alten und auch den neuen Anwendern zurück erarbeiten muss. Dies zeigt auch das Feedback der letzten Jahre im Play Store von Google.

In diesem Artikel sind Amazon-Links enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

31 Kommentare

  1. Sehe das genau wie du.
    Habe überhaupt kein Problem mit den 7 Euro wenn die App gut gepflegt wird in Zukunft.
    War meine liebste Reader App.

    • Es sollte wohl weißen „…wenn die App gut gepflegt werden würde“. Denn das ist nicht der Fall.

      Die Frage ist auch ob es ok ist, den Menschen erst eine Pro-Version zu verkaufen und diese dann einfach fallen zu lassen. Bei Neukunden ok, aber das man den alten Kundenstamm anzapfen will, obwohl man rein gar nichts mehr an der App weiterentwickelt ist mindestens frech, wenn nicht sogar Betrug. Vor allem ist die Werbung deartig gestaltet, dass man die App mit dieser praktisch nicht mehr nutzen kann.

  2. Mhh, ich finde eigentlich bei Apps, die keine Server im Hintergrund haben, Abo Gebühren störend. Hier würde ich Geld bezahlen, meinen eigenen RSS Server abzurufen… Andererseits sind 7€ pro Jahr ein wirklich sehr abnehmbarer Betrag.

    Aber es sollte sehr zeitnah ein Statement zu der langen Pause folgen, selbst die mehrmaligen Mentions auf GitHub von diversen Leuten wurden ignoriert.

  3. Oh, wie schön, das Icon (und die Funktionalität) hätte ich gern wieder auf meinem Homescreen – Back to the roots, als Google die RSS-Macht war und (für mich smartphonetechnisch) alles begann.
    Aber: kein Google-Login, was mein Feedly-Account aufschließen würde. Somit ist es leider Essig mit der alten Funktionalität 🙁

  4. abo modelle sind nichts für mich, entgleist mit den kosten auf dauer, zumal die anbieter immer mehr werden mit abogedöns.

  5. Habe ich früher auch verwendet und bin dann zu TinyTinyRSS gewechselt. Ich wäre nicht bereit monatlich zu zahlen; lieber einmalig.

  6. Habe meine 2017er Pro-App gesichert und spiele sie immer als Side-Load ein. Die neue Entwicklung ist ja nicht so schön – Werbung uns so. Aber so lange meine damals gekaufte funktioniert, ist alles ok.

    • Genau wie bei mir. Ich lese diesen Text gerade auf der alten Version von gReader Pro, die ich mir als APK gesichert hatte und seitdem auf jedem neuen Gerät installiert hatte. Läuft seit Jahren problemlos auf allen Smartphones und Tablets.

      Vielleicht werde ich diese App einfrieren und vom Updateprozess ausschließen, damit ich weiter bei dieser Version bleiben kann. Hat damals mit WeatherPro auch super geklappt.

  7. In der Zeit ohne gReader hat sich die sehr ähnliche App FeedMe RSS weiterentwickelt und ist inzwischen gReader überlegen. Und das sogar ohne Werbung und ohne Abomodell:
    https://play.google.com/store/apps/details?id=com.seazon.feedme

    Unterstützt auch mehr Dienste als gReader.

    • Nutze ich seit diesem Jahr auch, scheint aber etwas buggy zu sein. Zumindest bei mir funktioniert das stündliche Update nur sporadisch.
      Bilder werden auch bei manuellem Sync nur alle paar Tage geladen und angezeigt.

      • Schade. Klappt bei mir zuverlässig. Auf einem Gerät mit Android 11 muss ich FeedMe nach Rückkehr aus dem Flugmodus allerdings einmal öffnen, damit danach die Synchronisation normal funktioniert. Bei einem anderen Gerät mit Android 10 klappt das aber som

  8. Kann nur Palabre empfehlen, tadellos.

  9. Aber Palabre funktioniert tadellos. Das ist z Z das Wichtigste. Insgesamt scheint das Interesse an RSS abzuflauen, was extrem schade ist. Weil extrem praktisch. Entsprechend gibt es auch wenig Interesse Reader dafür zu entwickeln. Feedme ist auch brauchbar, aktualisiert aber irgendwie nicht richtig.

    • Kann noch Newscracker empfehlen, die Hintergrundaktualisierung hängt etwas, aber funktioniert sonst gut.

    • FeedMe funktioniert super, unterstützt zudem diverse Dienste. Und aktualisiert auch zuverlässig. Nur nach Einschalten des Geräts bzw. Deaktivieren des Flugmodus muss man auf manchen Geräten einmal die App kurz öffnen.

      Und natürlich muss man für solche Apps grundsätzlich die Akkuoptimierung deaktivieren.

  10. Ich kann FeedMe sehr empfehlen. Kostenlos und ohne Werbung. Aus meiner Sicht leider total unterbewertet. Habe schon paar mal gerne eine Spende gemacht. https://play.google.com/store/apps/details?id=com.seazon.feedme

  11. FeedMe wäre total Klasse, unterstützt aber keine Offline Feeds, die ich selbst verwalten will (Stichwort OPML). Zu empfehlen ist an dieser Stelle Flym (oder Feeder, find ich aber nicht ganz so gut).

    P. S. gReader war mal unangefochten, aber inzwischen… Das Vertrauen ist weg. Jetzt ist gerade mal wieder Aktivität und dann hört man wieder Monate/Jahre nichts von dem Entwickler. Nein, Danke.

  12. Nutze seit kurzem Focus Reader, da Readable auch seit langem nicht mehr aktualisiert wurde.

    Bin super zufrieden, auch 7€ im Jahr. Ist fair!

    • Wichtig ist, dass man nicht lokale und serverseitige Reader durcheinander wirft.

      Ich brauche serverseitige Verwaltung meiner Feeds, da ich auf mehreren Geräten lese. Und was ich auf Gerät A gelesen habe, soll auf Gerät B dann bitte auch als gelesen markiert werden.

    • Dito. Ist auch meine Lieblings-App geworden.

  13. Bin mittlerweile direkt zu Feedly gewechselt und nutze die App gar nicht mehr.

  14. Nach dem Theater um greader und vielen sinnlosen Versuchen mit Ersatz-Readern, bin ich irgendwann bei Inoreader gelandet. Tolle App. Und im Gegensatz zu feedly und Konsorten klappte dort damals schon der geräteübergreifende Sync fehlerlos.

  15. Nachdem hier jeder seine Alternative erwähnt, will ich meine bevorzugte auch einbringen: Inoreader funktioniert bei mir seit Jahren einwandfrei, sowohl im Browser aufm Desktop als auch in der App auf Android. Für Werbefreiheit und mehr als 150 Feeds wollen sie ein „Supporter-Abo“ von €20/Jahr, aber in diesen Nutzungsbereich muss man privat ohnehin erst mal kommen.

  16. Ja, der Abopreis ist schon fair. Trotzdem tatsächlich ein NoGo für mich. Hier ne App mit Abo, da noch eine App. Nein Danke. Gott sei Dank gibt es ja noch Alternativen.

  17. Die 7 Euro an sich sind pro Jahr nicht viel, das Problem ist nur wie mit den ganzen „zahle ein paar Euro für Werbungsfreiheit und kleine Extras“ Webseiten, dass es sich irgendwann echt sammelt, was man da so übers Jahr ausgibt. Da muss man irgendwann auch mal Grenzen ziehen.

    Ich persönlich nutze Innoreader, der ist für meine Bedürfnisse zumindest prima und in der kostenfreien Variante nicht sehr eingeschränkt. Außerdem ist er sowohl im Browser als auch als Android App super zu nutzen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bevor du deinen Kommentar abschickst:
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.