Govee: Smarte Beleuchtung wieder bei Amazon gelistet, API wird beschränkt

Wir berichteten in der letzten Woche darüber, dass Produkte von Govee – der wohl interessanteste Mitbewerber von Philips Hue – aus dem Amazon-Sortiment genommen wurden. Einen Grund dafür gab man nicht an, man sprach von einer „normale Überprüfung der europäischen Stores“. Da denkt man ja vielleicht an eine Auslistung aufgrund von Verstößen gegen Amazons Regeln.

Jedenfalls ist Govee mit dem breiten Produktangebot wieder zurück, an anderer Stelle wird darüber spekuliert, ob sich vielleicht Hue an den Verpackungen gestört hat, die doch ziemlich ähnlich aussehen. Zumindest sind Produkte, die es so fast 1:1 von Hue gibt, wieder mit anderen Verpackungen versehen.

Auch für fortgeschrittene Nutzer, die auf die API von Govee zurückgreifen, gibt’s Nachrichten. Da wird man nämlich den Zugriff beschränken, wie man Nutzern mitteilte. Aufgrund der begrenzten Ressourcen des API-Servers wird der Fluss einiger hochfrequenter API-Aufrufe ab dem 5. Mai eingeschränkt, um den API-Server stabiler zu machen und mehr Nutzer zu bedienen.

Wen betrifft das? Unter anderem die, die Produkte von Govee über Dritt-Apps steuern -so wie ich, denn ich habe die smarte Beleuchtung in Homebridge eingebunden, um sie über HomeKit verfügbar zu machen. Die neuen Regeln werden hier erklärt. Mal schauen, wie sich das auswirkt, scheint „normale“ Nutzer eher weniger betreffen, eher die Hardcore-Anwender.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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6 Kommentare

  1. Das System ist wirklich interessant, aber ohne lokale API wäre das nichts für mich.
    Die Gefahr, dass es in zwei Jahren nur noch Schrott ist, da die die Server abgeschaltet haben ist mir einfach zu groß.
    Beispiele dazu gibt ja etliche :-/

    • Dito.

      Wenn ich das schon wieder lese: Wegen unnötigen Online-Zwangs müssen die Aufrufe eingeschränkt werden.

      Warum stellt niemand etwas funktionierendes, lokales zur Verfügung? Für Komfort und Zusatzverkäufe kann man ja immer noch Onlinedienste anbieten. Ist ja nicht so, dass ich das nicht teilweise auch (gerne) nutze.

      Aber aufgrund diverser negativer Erfahrungen mit „zukunftssicheren und nachhaltigen“ Angeboten, die dann doch nicht mehr funktionieren, weiß doch inzwischen jeder, dass das bestenfalls eine gute Absicht ist. Idealerweise kann man seine Daten (je nach Dienst) dann auch nicht vernünftig exportieren.

  2. „Jedenfalls ist Google mit dem breiten Produktangebot wieder zurück“

    Wat?

  3. Also meine lokalen APIs kann ich so oft abfragen, wie ich es benötige. Ein weiteres Beispiel weshalb Heimautomation (zumindest wenn es nicht nur um reine Komfortfunktionen geht) nicht in die Cloud gehört.

  4. Mark mahoon says:

    Mein System von Homematic verwendet einen lokalen Server auf Raspberry Basis. Fernzugriff leistet die dazugehörige App, die über einen Wireguard tunnel auch von unterwegs mir die Steuerung ermöglicht.

    Es braucht keine Cloud um eine Heimautomation sinnvoll umzusetzen. Man schafft sich nur Sicherheitslücken und mangelnde Zukunftsicherheit mit einer cloudbasierten Technologie an.

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