Google X-Patent für smarte Teddybären bewilligt

Nach Smartphones, Smartwatches und Smart Homes kommt…Smart Toys? Richtig gelesen. Googles X Labs hat offenbar ein Patent für Stofftiere mit „smarter“ Funktionalität eingereicht, das Datenschützern und Horror-Fans die Nackenhaare gleichermaßen aufstellen lassen dürfte. Chucky lässt grüßen!

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Und die ganze Geschichte ist tatsächlich so schräg, wie es sich manche vorstellen dürften. Wenn sich der kleine Racker bewegt oder vor sich hin brabbelt, registriert das „Anthromorphic Device“ dies und sendet einen Befehl zum Server zur Verarbeitung. Die Emotion wird ausgewertet und ein Befehl zurück an den Teddybären geschickt, der daraufhin mit einer Bewegung reagieren kann. Diese könnte ein Stirnrunzeln sein oder er kratzt sich den Kopf mit einem Arm. Da der Teddybär allgemein hin von jung und alt als niedlich angesehen wird, könnte es, kombiniert mit emotionalen Regungen, von Kids als attraktiv und lustig empfunden werden – so die Theorie.

Zudem könnten die Plüschtiere als Mediensteuerung für den Fernseher, DVD Player oder sogar für Smart Home-Geräte wie Thermostate benutzt werden. Das Patent wurde laut Medienberichten zwar bereits 2012 eingereicht, jedoch ist es erst vergangenen Donnerstag bewilligt worden. Ob solch ein Plüschtier jemals den Weg in ein Kinderzimmer finden wird, weiß aktuell keiner. Mich persönlich würde ja mal interessieren, wer unserer Leser seinem Kind/seinen Kindern solch ein Stofftier schenken würde.

(Quelle: Engadget)

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10 Kommentare

  1. Und ich dachte, sowas gibt es nur in Filmen. 😀

    Diese ganze Smart irgendwas Sache ist zwar nice to have, aber für mich kein must have, sofern man es mir nicht wahrlich aufs Auge drückt.

  2. Ob solch ein Plüschtier jemals den Weg in ein Kinderzimmer finden wird, weiß aktuell keiner.

    Achwas. Bei diesen Dingen ist nicht die Frage „ob“, sondern lediglich „wann“.

  3. Vielleicht für ‚euch‘ nicht neu, bis vor kurzem war es mir:
    – neulich im Radio berichteten sie über eine Puppe, mit der man sich unterhalten könne. Die von den Kindern gesagten Sätze würden wohl auf Server zwischen gespeichert, wohl um die Puppe zu verbessern…. na ja, wollen wir mal alles Gute darüber denken.
    – Der Teddy erinnert mich an einen dieser ‚Spionage Teddys‘ die es mal zu kaufen gab. Als es für jeden käuflich war, war es natürlich nicht mehr interessant….
    Sobald da ein Server mit dran hängt hat es einen bitteren Beigeschmack bei aller womöglichen ‚Niedlichkeit‘. Leider tut unsere Bundesregierung überhaupt nichts um diese Bedenken aus dem Weg zu räumen: Im Gegenteil sogar fast!

  4. DER_Klaus says:

    Wenn der Bär z. B. über WLAN das Babyphone ersetzt und mit Infrarot einen Blick auf das schlafende Kind ermöglicht, macht das durchaus Sinn. Irgendwelche Gesten etc. kann man sicher abschalten. Google forscht natürlich mit, aber auch das KANN sein gutes haben, muss natürlich nicht…

  5. Made in Troja

  6. Ich muss sagen die Idee ist nicht schlecht nur traue ich Google mal wieder nicht was den Datenschutz angeht.

    Da das Patent von Google stammt würde wahrscheinlich ein Google Betriebssystem darauf laufen und denen ist ebenfalls nicht zu trauen.

  7. Robo-Teddy gab es doch schon in der Garfield-Show zu sehen. Da möchte man doch glatt noch einmal Kind sein.

  8. @Blootplazma: ja, das meinte ich. Lief neulich etwas im Radio dazu. Ich wollte keine Marke nennen.

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