Google Workspace: Neue Funktionen für Privatnutzer und Rooms wird zu Spaces

Überraschende Nachrichten aus dem Hause Google. Man öffnet das Workspace-Angebot (früher G Suite genannt) für alle Nutzer mit einem Google-Konto, was bedeutet, dass Anwender nicht länger ein Unternehmensprofil benötigen, um zusätzliche Funktionen in Drive, Meet, Docs, Sheets und mehr zu nutzen.

Ab heute können Anwender somit das integrierte Erlebnis in Google Workspace aktivieren, indem sie Google Chat einschalten. Nutzer können so Räume in Google Chat als zentralen Ort zum Verbinden, Erstellen und Zusammenarbeiten mit anderen nutzen.

Im Laufe des Sommers wolle Google Räume zu Spaces weiterentwickeln und eine optimierte und flexible Benutzeroberfläche einführen, die Nutzern hilft, den Überblick über alles Wichtige zu behalten. Na, blickt ihr auch noch alle durch, bei den ganzen Bezeichnungen, die Google für Kommunikationsmöglichkeiten aus dem Hut zaubert? Mit neuen Funktionen wie Inline-Thema-Threading, Anwesenheitsindikatoren, benutzerdefinierten Status, Reaktions-Möglichkeiten und einer zusammenklappbaren Ansicht solle Spaces nahtlos in Dateien und Aufgaben integriert werden. Vermutlich empfinden erfahrene Nutzer, die Drive und Docs kennen, das Ganze nicht als so besondere Neuerung, wobei die ganzen Zusatz-Features nun eine Ecke Mehrwert bieten können:

Sie können einen sicheren Raum für die Zusammenarbeit in Google Chat erstellen, um alle auf dem Laufenden zu halten, Ideen auszutauschen und alle wichtigen Informationen an einem Ort zu speichern, von Videos und Bildern Ihrer letzten Reise bis hin zu einem Google Sheet mit dem Jahresbudget Ihrer Familie. Intelligente Vorschläge helfen Ihnen, empfohlene Dateien einzubringen und schnell die richtigen Personen mit @-Bemerkungen einzubeziehen, egal ob Sie eine Nachricht in Google Mail an die ganze Gruppe verfassen oder eine Einladung zu einem Meeting in einem gemeinsamen Kalender planen. Um die Dinge in Bewegung zu halten, können Sie mit Smart Canvas eine Checkliste in Google Docs erstellen und schnell Rollen und nächste Schritte zuweisen. Und wenn Ihr Projekt eine spontane Konversation erfordert, können Sie das Doc, Sheet oder Slide, an dem Sie gemeinsam arbeiten, mit nur einem Klick direkt in einem Google Meet-Anruf präsentieren.

Zusätzlich gibt’s noch den neuen Google Workspace Individual. Bis dieser bei uns startet, wird es vermutlich noch dauern – Workspace Individual wird in Kürze in sechs Märkten eingeführt, darunter die Vereinigten Staaten, Kanada, Mexiko, Brasilien, Australien und Japan, so Google. Eine neue Lösung, die entwickelt wurde, um einzelnen Geschäftsinhabern zu helfen, ihr Geschäft zu vergrößern, zu leiten und zu schützen. Dieses neue Abo-Angebot bietet laut Google Premium-Funktionen, darunter intelligente Buchungsdienste, professionelle Video-Meetings und personalisiertes E-Mail-Marketing. Vieles mehr ist in Vorbereitung.

In Stichpunkten:

Die Weiterentwicklung von Rooms zu Spaces in Google Chat:

  • Spaces: Im Laufe des Sommers wird Google Workspace die Rooms zu Spaces weiterentwickeln und eine optimierte und flexible Benutzeroberfläche einführen, die Teams und Einzelpersonen hilft, den Überblick über alles Wichtige zu behalten.

Neue Updates für Google Meet, die eine gleichberechtigte Zusammenarbeit ermöglichen:

  • Companion Mode in Google Meet: Der Companion Mode gibt jedem Meeting-Teilnehmenden, egal wo sie bzw. er sich befindet, Zugriff auf interaktive Funktionen und Steuerelemente wie Umfragen, In-Meeting-Chat, Handheben, Q&A, Live-Untertitel und mehr.

  • Neue Kalender-RSVP-Optionen: Um Meeting-Organisatoren eine bessere Planung für hybride Meetings zu ermöglichen, können Gäste bei der Terminbestätigung bald angeben, von wo aus sie teilnehmen werden, ob vom Konferenzraum aus oder virtuell zugeschaltet.

  • Erweiterungen der Google Meet-Hardware: Ab September ermöglicht Google Workspace auf allen Geräten, auf denen Google Meet ausgeführt wird, neue interaktive Funktionen. Dazu gehört beispielsweise auch die Funktion zum Handheben und die Möglichkeit, Benachrichtigungen über Umfragen und Fragen zu erhalten.

  • Neue Steuerelemente, um Meetings sicher und geschützt zu gestalten: Nächsten Monat wird Google wichtige Moderationskontrollen für Gastgeber von Google Meet-Besprechungen einführen. So werden Moderatorinnen und Moderatoren künftig die Möglichkeit haben, die Verwendung von In-Meeting-Chats zu verhindern, das Präsentieren während der Meetings zu verbieten sowie Teilnehmende stumm zu schalten und die Stummschaltung aufheben zu können.

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6 Kommentare

  1. Also ich persönlich würde mich mehr über eine „join“ Funktion in den Google Workspaces freuen. Die flanschen da zwar immer mehr Dienste und Apps um die Suite herum, aber die Entwicklung von Workspaces selber scheint eingestellt zu sein.

    Kernfunktion ist halt nicht hipp. Noch ’nen Messanger – der wie die anderen fünf nicht benutzt wird – scheint wichtiger zu sein.

  2. „Man öffnet das Workspace-Angebot (früher G Suite genannt) für alle Nutzer mit einem Google-Konto, was bedeutet, dass Anwender nicht länger ein Unternehmensprofil benötigen.“

    Heißt das, man kann jetzt auch wieder GMail über Exchange auf iOS abrufen?

    • Philotech says:

      Kann ich mir nicht vorstellen, aber ich sehe auch nicht, wie das Eine (Öffnung Workspace) mit dem anderen (GMail über Exchange) zusammenhängt…

      • GMail übe Exchange ging früher für alle, dann nur noch über G Suite. Sollte sich G Suite jetzt öffnen, stellt sich diese Frage durchaus, auch unabhängig von Workspace.

  3. Ich nehme mal an, eigene Domainen kann man aber trotzdem nicht kostenfrei nutzen, oder?

  4. Sehr gut!! Und jetzt noch diese grauenhaft designten IOS Apps Gmail, Drive, Docs, Sheets und Prasentation überarbeiten. Die gehen echt nicht mehr und man ist ja quasi gezwungen die WebApps zu nutzen.

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