Google: Verbesserte Songerkennung über Googles Sound Search dank Now Playing-Technologie

Mit der Veröffentlichung des Google Pixel 2 und 2 XL erschien auch der Musikerkennungsdienst Now Playing bei ersten Nutzern, der es nicht nur online, sondern vor allem auch offline ermöglicht, ressourcenschonend im Hintergrund laufende Musik zu erkennen und euch diese Informationen auf dem Sperrbildschirm oder in der Benachrichtigungsleiste einzublenden.

Now Playing funktioniert erstaunlich gut, so gut sogar, dass Google die Technologie dahinter nun auch für seinen Dienst Sound Search verwenden wollte, der euch Lieder durch die Frage „Ok Google, was ist das für ein Song?“ sowohl in der Google Suche, als auch direkt über den Google Assistant finden lässt. Wie das Unternehmen informiert, wurde eine entsprechend verbesserte Version des Dienstes bereits vor einer Weile verteilt. Sollte bei euch also gerade ein Song tüdeln, könnt ihr euren Assistenten gerne mal danach fragen, die Erkennung sollte sehr flott funktionieren.

Da man nun aber nicht einfach die Funktionsweise von Now Playing auf die Sound Search übertragen kann, da letztere einen viel größeren Anfrageaufwand benötigt als der kleine Offlinedienst mit seinen begrenzten Speicherkapazitäten, musste Google die Prozesse optimieren. Ansonsten würden Song-Anfragen den Nutzer weit über zehn Sekunden seines Lebens kosten und wären vermutlich alles andere als populär. So wurde unter anderem die Größe des dahinter werkelnden neuronalen Netzwerks vervierfacht. Mehr hierzu erklärt Google in seinem Blogbeitrag.

Das Ende vom Lied: Android-Nutzer können nun auch ohne ein Pixel 2 oder Pixel 2 XL auf die Zuverlässigkeit der Now Playing-Technologie setzen, um Musik in ihrer Umgebung schnell und zuverlässig erkennen lassen zu können.

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Benjamin Mamerow

Blogger, stolzer Ehemann und passionierter Dad aus dem Geestland. Quasi-Nachbar vom Caschy (ob er mag oder nicht ;D ), mit iOS und Android gleichermaßen glücklich und außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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4 Kommentare

  1. Freut mich dass der Dienst verbessert wurde, da Shazam ja nun zu Apple gehört, fliegt die App ziemlich bald runter. Ich weiß jetzt nur gerade nicht ob die Google Erkennung eine brauchbare Liste der History führt, halt wie Shazam, sonst wärs doof.

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