Google und HP stellen Chromebook 13 mit USB-C Docking Station für Unternehmen vor

artikel_hpspectreGoogle hat zusammen mit HP ein neues Chromebook vorgestellt. Es soll den höheren Ansprüchen im Business-Umfeld genügen, mit einer langen Akkulaufzeit punkten und vor allem auch mit Sicherheitsmechanismen in die Geschäftswelt passen, ohne dabei auf eine hohe Verarbeitungsqualität zu verzichten. Das neue Chromebook 13 ist nicht nur eines der dünnsten und leichtesten Notebooks seiner Klasse, sondern kommt auch mit einer neuen Chrome Docking Station, die ein noch produktiveres Arbeiten ermöglichen soll. Gerade einmal 1,27 cm ist das Chromebook 13 dick und wiegt 1,3 kg. Virtuelle Meetings lassen sich dank Audio von B&O Play und einer 720p-Webcam realisieren.

Den 13,3 Bildschirm gibt es wahlweise mit FullHD-Auflösung oder mit QHD+ (3200 x 1800 Pixel). Unter der Haube geht es bis zu einem Core m7 der 6. Generation, hier stehen verschiedene Optionen zur Verfügung, ebenso kann der Arbeitsspeicher bis 16 GB gewählt werden. Speicher gibt es 32 GB, der Akku soll bis zu 11,5 Stunden durchhalten, wobei dies natürlich eine sehr nutzungsabhängige Sache ist.

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Die HP Elite USB-C Docking Station ist optional erhältlich. Sie macht aus dem Chromebook einen Desktop, mit USB 3.0-Anschlüssen und Unterstützung für zwei Bildschirme. Aber Google möchte Unternehmen nicht nur mit der Hardware überzeugen. Um auch die Unternehmen für Chromebooks zu gewinnen, die aktuell vielleicht noch auf Microsoft setzen, gibt es eine verbesserte Version der „Citrix Receiver 2.0 für Chrome„-Erweiterung. So können auch Apps von anderen Plattformen auf einem Chromebook genutzt werden.

Preislich liegt das Chromebook 13 für ein Business-Gerät sehr günstig, bereits ab 499 Dollar geht es los. Vorerst nur in den USA, ob das gerät auch in andere Länder kommt, wird nicht genannt. In den USA kann das Chromebook 13 im Google Store oder über HP bestellt werden.

Ein sehr interessantes Gerät, und das vielleicht nicht einmal nur wegen der Hardware. Preislich attraktiv, einfach zu managen und mit bestehenden Strukturen kompatibel, das kann man als Unternehmen in Erwägung ziehen, wenn es um Neuanschaffungen geht.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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19 Kommentare

  1. Star Craftler says:

    Chromebook – Business …. ok …. ich arbeite glaube ich in der falschen Branche…..

  2. MonteCaterno says:

    Sicherheitsmechanismen? Im Businessumfeld einen cloudbasierten Chromebook nutzen?
    Geniale Idee. Damit macht man den USA die Wirtschaftsspionage dann noch einfachen….

    Privat sehe ich ja durchaus Vorteile in Chrombooks (auch wenn ich selber keins im Einsatz habe). Aber in der Firma? Nicht umsonst verbieten die meisten Firmen die Nutzung von Clouddiensten wie Googledrive, Dropbox, etc.

    Wie es mal ein schlauer Mensch in einem Vortrag auf der Hannovermesse sagte: „Sind die Daten erstmal in der Cloud, sind sie ruckzuck schon geklaut….“

  3. Mit bestehenden Strukturen kompatibel…hä…wieder nur den Pressetext abgeschrieben? In welcher Branche mit all ihrer Spezial Software ?

  4. Karl Kurzschluss says:

    Chic! Und hat genau die richtige Bildschirmgröße, die ich brauche. Jetzt bitte noch eine SSD einbauen und Windows 10 drauf… Dann würde ich sofort bestellen!

  5. Ich habe auch nicht verstanden wie solch ein Gerät in eine Business Umgebung passen soll.
    Mal flott SAP, Office installieren…

  6. @Cristian
    Ich kenne einige Firmen in denen die Anwendungen zu über 90% auf dem Terminal-Server laufen mit Citrix oder RDP lässt sich da auch ein Chromebook gut integrieren und auf dem Client fallen dir Nervigen Windows-Updates und die AV Software Weg. Für feste Arbeitsplätze bieten sich hier natürlich klassische ThinClient-Systeme an aber für mobile Geräte auf denen man sich mal einen lokalen Browsers und einfache Anwendungen benötigt ist ein Chromebook sicher keine schlechte Wahl.

  7. @Star Craftler
    Ich musste auch lachen, als ich das gelesen hab :).

  8. Business? Kenne niemanden der mit einem Gerät arbeiten möchte wo keine Software drauf läuft. Interessant ist es eventuell für Blogger und Leute wo schreiben. Wer allerdings Software nutzen möchte braucht sich das Teil nicht mal anschauen. Was fürn Bullshit.

  9. drinkkakao says:

    Für Großkonzerne ist das Ding wahrscheinlich nicht gedacht. Aber wie Georg schon erwähnt hat gibt es schon einige Firmen, die auf Datensystemen arbeiten, die über VPN Zugriffe laufen, oder eben mit Citrix. Klar wird das Ding nicht in eine (starre) IT Infrastruktur eines Großunternehmens reinpassen. Aber das macht ja nicht 100% der dt. Wirtschaft aus… und warten wir mal noch mehrere Jahre ab… Bin mir da gar nicht so sicher ob man da noch so viel über lokale Software arbeiten wird.

  10. top ding, in einer modernen firma gibts eh nur noch webapplikationen…

  11. Ich verstehe dieses Cloudgejammere nicht. In meiner Firma setzten wir fast nur noch google for business ein. Enorme Kostenersparniss. Nur wichtige Daten werden lokal auf den Server abgelegt. Alles andere andere meist eh nicht Lebenswichtige liegt in der Cloud. Keine teuren Officelizensen, keine inkompatiblen Office Versionen und und und…

  12. … dass einige Schnarchnasen immer „SAP, Office installieren“ wollen … da draußen gibt’s noch mehr, ganz ehrlich LOL :]

  13. Die Kommentare zeigen mal wieder sehr schön, wie wenig Ahnung der durchschnittliche Kommentator hier hat. Goldig.

    Zum Thema: etwas zu teuer um damit rumzuspielen, aber selbst für ein kleineres Homelab, bei dem vor allem auf Server VMs zugegriffen wird, eigentlich das ideale client Gerät. Von Unternehmen, wie schon von Kakao erwähnt, ganz zu schweigen.

  14. Peter Sidler says:

    @ Phil
    Warum so frech zum Bericht von Sascha? Du hast den Link im Bericht nicht gesehen oder nicht verstanden. Sonst hättest Du Deinen Kommentar nicht geschrieben.

    https://www.citrix.com/blogs/2016/04/28/refreshing-user-experience-with-receiver-for-chrome-2-0/

  15. General Failure says:

    Chromebooks sind in Unternehmen genau so sinnvoll wie im privaten Bereich, alles eine Frage wie man als Business so aufgestellt ist. Wenn man sich nur mit on premise Lösungen auskennt hat man nen großen Teil der digitalen Welt verpasst. Weiterbilden und öffnen ist angesagt.
    Schade ist nur, dass die coolen Chromebooks nie nach Deutschland kommen. Die Plastikbomber sind leider nicht besonders repräsentativ. Für Google sind wir Entwicklungsland, wundert mich aber nicht.

  16. Die Admins, die jetzt um die 50 sind und in den 80er mit MS-DOS angefangen haben, können damit nichts anfangen. Die anderen schon…

  17. Ich wüßrde mir durchaus so ein Gerät anschaffen. Wenn ich den Rechner starte, laufen eh zu 90% der Browser, dazu Inbox, Google Music oder YouTube und da sehe ich durchaus den Reiz eines Fire&Forget Notebooks. Einmal einrichten, dann nur noch benutzen.

    Sollten in baldiger Zukunft auch die ein oder andere Androidapp den Weg auf ChromeOS finden, würde mich das auch nicht stören.

  18. Zugegeben, bin Chromebook-Fan und habe schon mein zweites. Wenn’s passt eine tolle, schnelle und günstige Alternative. Nur: warum man hier so heftige Hardware auffährt, ist mir nicht so ganz klar…Chrome OS ist superschlank und wenig ressourcenfressend.

  19. frozenboarder says:

    Veolia Environnement has #goneGoogle. Google Apps for Business will align its messaging system and provide collaborative tools for its 80,000 employees.

    https://plus.google.com/+GoogleforWork/posts/1hH3hXDs9wT

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