Google TV erhält Kinder-Profile (zunächst nur USA)

Google TV ist die neue Oberfläche des aktuellen Chromecasts sowie auch einiger Fernsehgeräte von beispielsweise Sony. Wie Google nun bestätigt hat, erhält Google TV ab sofort eine Oberfläche, um Kinderprofile zu verwenden. Die Verteilung beginnt jedoch zunächst nur in den USA. Innerhalb der nächsten Monate sollen die neuen Kinderprofile für Google TV aber auch schrittweise international ausgerollt werden, so Google.

Dabei könnt ihr entweder bestehende Google-Konten für Kinder hinzufügen oder ein neues Kinderprofil erstellen. Dabei genügt die Angabe von Namen und Alter. Eltern können dann ausgewählte Apps für das Profil ihres Kindes freigeben. Außerdem enthalten auch die Kinderprofile Empfehlungen, die dann aber eben nur aus familienfreundlichen Apps stammen. Eurem Zögling wird also eben nicht „The Walking Dead“ mit Staffel 10 empfohlen, sondern eher „Raya und der letzte Drache“.

Auch die Oberfläche wird für Kinder angepasst. Sie ist also etwas kunterbunter und enthält einige Zeichnungen. Dabei könnt ihr aus verschiedenen Themes auswählen. Google will auch noch Avatare einfügen, die sich an Kinder richten.

Auch können Eltern die Bildschirmzeit für Kinderprofile begrenzen und eine Zeit festlegen, bei der dann das Ins-Bett-Gehen angesagt ist. Wenn es also fast an der Zeit ist, dem Fernsehen goodbye zu sagen, wird ein Countdown erscheinen und es folgen drei Hinweise, bevor endgültig Schluss ist mit dem Sehvergnügen. Eltern können die Bildschirmzeit aber spontan verlängern.

Damit eure Kids nicht dennoch in euer Profil wechseln, solltet ihr euer Profil mit einer PIN sichern. Einige Einstellungen könnt ihr auch direkt in der Family-Link-App für Google TV vornehmen. Dann sollten die Regeln für Google TV mit denjenigen gleichgeschaltet sein, die etwa auch unter Android und an Chromebooks greifen. Ihr seht dann auch in der App, wie viel Zeit die Kinder mit bestimmten Apps verbringen. Jederzeit könnt ihr dann Apps sperren oder eben entsperren.

Ist alles eine gute Sache, ersetzt aber natürlich nicht Gespräche über den Medienkonsum. Mal sehen, wann es dann in Deutschland mit den Kinderprofilen für Google TV losgeht.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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