Google stellt Chromebook-Neuerungen für Menschen mit Einschränkungen vor

Google hat ein paar Neuerungen vorgestellt, mit denen Chromebooks noch zugänglicher für Menschen mit Behinderungen oder Einschränkungen werden sollen. So lässt sich neuerdings die Farbe des Cursors ändern, damit dieser noch besser zu sehen ist. Entwickelt wurde das Feature für Menschen mit Sehschwäche und kann in den Einstellungen unter „Maus und Touchpad“ gefunden werden. Ihr könnt dort aus den Farben Rot, Gelb, Grün, Cyan, Blau, Magenta und Pink wählen. Zudem wird auch die Select-to-speak-Funktion verbessert. Neuerdings lässt sich nicht hervorgehobener Text im Hintergrund schattieren, damit der Blick auf den vorzulesenden Inhalt gerichtet bleibt.

Visual shows select-to-speak reciting highlighted text

ChromeVox, der integrierte Bildschirmlesedienst, erkennt nun beim Vorlesen automatisch, welche Sprache auf der Seite „gesprochen“ wird und passt entsprechend die Stimme an. Das soll auch dann funktionieren, wenn mehrere Sprachen auf derselben Seite verwendet werden. Mit Chrome lassen sich außerdem Webseiten ab sofort als PDF exportieren und dabei automatisch Überschriften, Links, Tabellen und Alt-Text generieren, die sich von Bildschirmlesern besser erkennen lassen. Für Kinder mit Behinderungen gibt es von Google dann auch noch den Guardian’s Guide, der mit Tipps für das einfachere Lernen von zu Hause aus mit Chromebooks aufwartet.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

2 Kommentare

  1. „Mit Chrome lassen sich außerdem Webseiten ab sofort Webseiten als PDF exportiert und dabei automatisch Überschriften, Links, Tabellen und Alt-Text generiert, die sich von Bildschirmlesern besser erkennen lassen.“ ??

    • Stimmt. Ergibt keinen Sinn. Mit Chrome lassen sich außerdem Webseiten ab sofort als PDF exportieren und dabei automatisch Überschriften, Links, Tabellen und Alt-Text generieren, die sich von Bildschirmlesern besser erkennen lassen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bevor du deinen Kommentar abschickst:
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.