Google Stadia: Alle Highlights in 4 Minuten

Google hat gestern sein neues Pfund im Gaming-Markt angekündigt. Stadia soll es heißen und als GeForce Now-Konkurrent ins Rennen gehen, nur mit mehr Funktionen und nicht einfach nur als Streaming-Plattform. Wer die Vorstellung gestern verpasst hat, sich alle Highlights aber nochmal im Video anschauen will, kann dies ab sofort tun.

Google hat ein knapp vierminütiges Video online gestellt, dass alle wichtigen Informationen aus der etwas längeren Vorstellung beinhaltet. Immer spielen, egal wo, egal auf welchem Screen und das nahtlos. Das ist das große Versprechen von Google, was sich vollmundig anhört, aber auch erst einmal bewiesen werden muss. Dazu kommen ein neuer Game-Controller, der direkt mit der Cloud kommuniziert und somit Latenzen vermeiden soll, inklusive Sharing- und Assistant-Button natürlich. Doom Eternal wird einer der ersten Top-Titel der Plattform sein und Google hat zusätzlich noch ein eigenes Game-Studio für die Plattform gegründet.

Das und vieles mehr findet sich in dem kompakten Video. Schaut gern nochmal rein.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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18 Kommentare

  1. > Launching 2019
    > US Canada UK Europe
    (https://www.youtube.com/watch?time_continue=206&v=vsaenNSjclY)

    Also nach dem Brexit. UK als eigener, von Europa getrennter Wirtschaftsraum.

    SCNR

    • Auch wenn es wohl scherzhaft gemeint war: Das mit UK bezieht sich wohl eher auf die Vermarktungs-Regionen. Ist ja bei Filmen oder den Startterminen von Smartphones ähnlich, da gab es auch bisher schon Unterschiede zwischen Großbritannien und Festlandeuropa.

      • > Auch wenn es wohl scherzhaft gemeint war
        Ja, war es. Aber du schreibst selbst auch, dass es „auch bisher schon Unterschiede zwischen Großbritannien und Festlandeuropa“ gegeben hat. Mag sein, dass das an der Landessprache liegt (in USA, Kanada und UK spricht die Mehrheit der Bevölkerung eine Form von Englisch). Aber umgekehrt drückt das eben aus, dass UK so wenig Gemeinsamkeiten mit dem Rest Europas hat, das es eben getrennt behandelt wird.
        Übrigens war in den ersten Tagen von Google Maps neben der britischen Insel kein Europa abgebildet, nicht einmal eine angedeutete Küstenlinie.

    • hpkoopmann says:

      Also das ist genau mein Ding als Gelegenheitsspieler.
      Ich nutze seit Jahren nur noch Chromebooks als Geräte.
      Spielen tue ich vorwiegend auf dem Fire TV, da auch via Emulatoren diverse alte DOS Spiele.
      Was mich vom spielen von AAA Titeln bisher abhielt, war die Investition in neue Hardware, die dann die meiste Zeit rumstehen würde (Gelegenheitsspieler eben) und mein Wohnzimmer verschandelt.
      Ich habe einfach keine Lust auf eine Konsole und noch viel weniger auf einen Gaming PC, denn ich verabscheue Windows… das kommt mir privat nicht mehr ins Haus.
      Wenn ich jetzt via Stadia Spiele über mein Chromebook/Chromecast spielen kann, bin ich auf jeden Fall dabei. Bin gespannt auf die Kosten…. aber so n Zehner im Monat oder max 15 wäre mir das schon wert.

      Ich bin in der glücklichen Lage auf einem Dorf (800EW) zu wohnen und trotzdem eine Internet.Leitung mit 108 MBit Down- und 40 MBit Uplink zu haben. Danke nochmal an unsere Stadtwerke ;-).

  2. Ob es wohl eine App für das Fire TV geben wird?

  3. Ich bin wirklich gespannt, ob Google das schafft, was MS schon lange immer halbgar angekündigt hatte. Von Beginn an 4K HDR mit Aussicht auf 8k klingt für mich optimal. Die Teraflops usw. hören sich gut an, wird sich aber nachher wieder zeigen, ob es nur Marketing-blabla war und vor allem, wer kommt in den Genuss von der vollen Leistungen? Nur die Städter mit mind. einer 200er Leitung?
    Was kostet es?
    Welcher Publisher machen da denn überhaupt alle mit?
    Ich könnte mir jedenfalls vorstellen, dass es – obwohl es in der Gamerszene sehr skeptisch gesehen wird – ein Mainstreamerfolg werden könnte. Denn wer hat nicht Bekannte, die nie in immer die neueste Konsole oder PC-Hardware investieren wollen, noch sich dafür interessieren, aber ab und zu doch mal ein Highendgaming für ne Netflix-Gebühr nehmen würden 😉 (mich eingeschlossen), obwohl ich Fan von einer physischen Hardware vor Ort bin 😉
    Ich bin jedenfalls gespannt, sehe aber auch die Gefahr, dass sich der Markt – ähnlich bei Streaming von Filmen und Sport – stark fragmentieren kann. Und mein geliebtes Halo wird bestimmt kein MS über die Stadia streamen 😉

    Achso: Mit welchem Client soll das gehen, doch nicht nur über Chrome oder? Und hat man immer die maximale Quali der Grafik? Haben die da Felder von GeForce Fabriken in ihren Rechenzentren integriert?

    • Jonas Weber says:

      @Phil: Word! Leistungsstarke Hardware veraltet so schnell. Dieser Wertverlust lässt sich prima in viele viele Monate Gamestreaming verwandeln.
      Was noch hinzukommt ist dass wenn das im Abomodell ala Netflix und Spotify realisiert wird kann man auch mal nen Monat durchzocken und dann wieder zwei Monate pausieren. Der monatliche Obolus darf also ruhig höher angesetzt werden.

      • Die Spiele laufen auf Servern, deren Architektur Google gemeinsam mit AMD entwickelt hat. Jede GPU soll über eine Leistungsstärke von 10,7 Teraflops verfügen, auf die ein Spiel vollständig zugreifen kann. Zum Vergleich: Die Playstation 4 Pro kommt auf 4,2 Teraflops, die Xbox One X auf rund 6,0 Teraflops – Stadia schafft also mehr als beide Konsolen zusammen!

        Laut Google verfügt jede GPU über 56 Compute Units. Und wenn Google mal später noch weiter aufrüstet, dann brauchen wir auch keine neue Hardware zu kaufen. Wir streamen halt.

        Das wird die Zukunft des Gaming.

    • Ein Chromecast und ein Bildschirm reicht. Oder z.B ein Tablet. Oder YouTube. Bei der Präsentation im Moscone Center in San Francisco scherzte ein Google-Mitarbeiter, dass man für die Demo extra den billigsten verfügbaren Rechner gekauft habe, auf dem das eigentlich anspruchsvolle Assassin’s Creed Odyssey trotzdem in voller Grafikpracht lief.

  4. UK and Europe… geil, die haben schon kapiert, wo UK sich sieht

  5. Das alles steht und fällt mit dem Input-Lag. Zielgruppe ist wohl eher der geneigte FireTV Gelegenheitsspieler.

  6. Krass finde ich auch die Möglichkeit, direkt von einem YouTube-Video in wenigen Sekunden in eine Demo einzusteigen – oder ins volle Spiel, wenn angeboten. Allein das wird diese Branche komplett umkrempeln. Sowohl Spieler als auch Anbieter profitieren gleichermassen.

  7. joshuabeny1999 says:

    Ich hoffe Europa = INKL. Schweiz. Klingt echt spannend. Bin gespannt ob alle games supportet werden, auch solche, wie Planet Coaster, Transport Fever oder Cities Skylines. Wird wohl ein Netlix für Games, so wie ich es verstanden habe? Oder kann man damit seine eigenen Games von Steam oder so spielen?

    • Das ist auch meine grösste Sorge, und der Grund ist der Assistant, den Google in der Schweiz einfach nicht einführen will – obwohl die importierten Google-Home-Lautsprecher einwandfrei funktionieren. Und warum fehlt der Chromecast Ultra bei uns? Man weiss es nicht … -_-

  8. Idee großartig. Nur die Frage zu welchem Preis und eben wie bei Netflix und Co. Das man Zugriff auf Summe X an Spielen hat, die regelmäßig rotieren (dazukaufen möglich) oder man hat nur die Hardware und muss die Spiele extra kaufen. Was ja dann eher sowas wie Shadow wär.

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