Google: Ranking von Webseiten wird zukünftig von anderen Kriterien abhängen

Bild von Joshua Golde auf Unsplash

Das Ranking einer Webseite ist für viele Betreiber im Internet eine der wichtigsten Auszeichnungen, immerhin sorgt eine besonders gute Bewertung dafür, dass die eigene Webseite entsprechend weit oben in den Google-Suchergebnissen auftaucht und somit noch mehr Leser anzieht. Wie Google in einem neuen Beitrag informiert, werden die Algorithmen, die jenes Ranking beeinflussen, zukünftig modernisiert, sodass dann ab sofort die sogenannte „Page Experience“ als Wert herangezogen wird.

Diese Page Experience hängt dabei natürlich auch wieder von allerhand Faktoren ab, die dieses Mal aber deutlich über das Messen der Ladegeschwindigkeit einer einzelnen Webseite hinausgehen. So sind dann auch Dinge wie Pop-ups, auf der Seite „herumspringende“ Inhalte oder aber auch Verzögerungen beim Anzeigen einzelner Seiteninhalte relevant. Vor allem ändert sich aber auch etwas an den Anforderungen für Beiträge, die in den Google-Schlagzeilen auftauchen können. Bisher mussten diese immer noch zwingend im AMP-Format verfasst sein, jene Anforderung fällt zukünftig weg – jeder Beitrag hat die Chance, in den Schlagzeilen angezeigt zu werden, sofern er die Page-Experience-Kriterien einhält.

Die hier gezeigten Kriterien zeigen, wie sich der Faktor „Page Experience“ eigentlich zusammensetzt.

  • Largest Contentful Paint (LCP) misst, wie schnell der „Hauptinhalt“ der Seite geladen wird
  • First Input Delay (FID) misst, wie schnell die Seite reagiert, wenn der Nutzer erstmalig auf der Seite etwas anklickt
  • Cumulative Layout Shift (CLS) misst, wenn Dinge auf der Seite „herumspringen“ – zum Beispiel, wenn Anzeigen den darzustellenden Text immer wieder neu anordnen

Laut The Verge brauchen Betreiber von Webseiten nun aber nicht in Panik verfallen und ihre Seiten sofort entsprechend anpassen. Frühestens in einem halben Jahr wolle Google laut einiger Entwickler damit beginnen, Seiten nach deren Page Experience zu bewerten und anzuzeigen.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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14 Kommentare

  1. Die Entfernung von AMP als Kriterium ist sehr gut, wird man ein bisschen weniger in Googles Kosmos gezwungen.

  2. Heisenberg says:

    Google Algorithmus und auch yt ist doch auf Wunsch von diesen Politiker der aussieht wie Harry Potter, wie heißt der äh Heiko Maas oder so, seit fast einem Jahr komplett verkrüppelt, es gehen zt einfachste suchen nicht mehr, da ist es glaube ich in Deutschland egal was geändert wird, nutze darum Standard gemäß Duckduckgo, das ist ungefähr noch wie der normale Google Algorithmus^^

    • Wusste gar nicht, dass Heiko Maas den Google Algorithmus schreibt. Auch kann ich nicht erkennen, dass die Ergebnisse irgendwie „verkrüppelt“ wären … hast du ein Beispiel?

      • Heisenberg says:

        Natürlich ist er nur der politische Hampelmann der am Pult im Bundestag stand und das angesagt hat, der Befehl kommt natürlich von wo anders das ist mir auch klar!
        Fakt ist dass zum Teil einfachste suchen nicht mehr gehen, dabei war der Google Algorithmus vor zehn Jahren schon so gut dass man höchstens drei Stichwörter schreiben musste und gefunden hat was man wollte!
        Zb wollte von jemanden ein album suchen, name, Album Name, kein Treffer, Name, Album Name, Jahr, kein Treffer.
        Aber es müsste eigentlich direkt ohne scrollen ein Link zu Amazon kommen, der kam erst weiter unten, aber zum älteren Album, das ist sehr komisch weil das ein topseller war das album, mit DuckDuckgo dann wie gewohnt in der Reihenfolge!
        Das lässt sich beliebig fortführen, wobei ich gerade gesehen habe dass sie etwas nach korrigiert haben!
        wahrscheinlich nicht direkt den Amazon kauflink weil man soll ja keine Musik mehr kaufen sondern nur noch mieten, in den komischen Abos mit heutzutage genannten kuratierten musiklisten, wo dann schon andere neue von mir mit den Begriff getauften „hijack Mechanismen“ verfälschte und extrem eingeschränkte Ergebnisse liefern zb Play Music, da ist mit gekauften Abo ab App Start schon direkt alles verkrüppelt, ohne Abo funktioniert alles mit eigener Musik jedoch vernünftig, aber das wird ja bald abgestellt!
        Zieht sich also durch das ganze Google Universum, ganz schlimm ist es auch bei YouTube, das hat ja mit dem Youtuber was man von früher kannte komplett gar nichts mehr am Hut!
        Aber wenn hier jemand schon fragt ob ich beispiele habe, und es quasi nicht selber merkt, braucht man darüber gar nicht diskutieren, der Umfang ist zu groß dafür, habe es hier meiner skeptischen Frau sichtbar und reproduzierbar letztens im Detail aufgezeigt, sie weiß es jetzt auch, aber im Internet wird man am wieder mit aluhut und so beleidigt, kein Bock am Morgen darauf …
        Das ging quasi Stück für Stück von Ende letzten Jahres an, und jedes Mal wenn ich ein Detail was verändert wurde gemerkt habe habe ich es auch angesagt, jedes Mal hatte ich Diskussion mit meiner Frau mehr nicht glauben wollte, und ich habe immer erwähnt welches Detail geändert wurde und dass es Absicht ist, Stück für Stück bis wir diesen heute verkrüppelten Zustand des Algorithmus haben!
        Punkt, glaub was du willst, mir ist’s Latte, schönen Tag noch!

        • Heisenberg says:

          Sorry Typo, Handy Tastatur…

          • > der Befehl kommt natürlich von wo anders das ist mir auch klar!

            Woher? Bilderberger, Echsenmenschen, Mondnazis, ZOG, Mainzelmännchen? Typos sind noch dein kleinstes Problem.

        • Das ist schon ein bisschen wirr, nicht?
          Wenn Amazon und Google bspw. dafür sorgen, dass die Leute eher auf dem Abo, als auf dem Kauf-Angebot landen, dann ist das Heiko Maas Schuld?
          Google hat für jede Person andere Ergebnisse, die sich durch das immerwährende Tracking der Nutzer eben auch verändern. Ich sehe andere Ergebnisse, als du. Wir sehen andere Ergebnisse, als vor 10 Jahren (noch dazu weil ja seit 2013 oder so der neue Algorithmus „Hummingbird“ eingesetzt wurde, um PageRank zu ersetzen).

          Ich verstehe immernoch nicht, was der Maas oder dieser mythisch-verschwurbelte „Befehl … von wo anders“ damit zu tun haben sollen. Vielleicht solltest du weniger an die jüdisch-bolschewistische Weltverschwörung glauben und mehr schauen, was offensichtlich ist: nämlich, dass Google denkt, zu wissen, was du brauchst und dies mit immerwährendem Tracking über das halbe Internet hinweg untermauert. Kleiner Pro-Tipp: Cookies löschen reicht da schon lange nicht mehr 😉

    • Warum genau sollte ein Außenminister Wünsche für den Google-Suchalgorithmus äußern, und noch viel wichtiger, warum sollte Google das auch nur die Bohne interessieren? Dir ist nicht ganz klar, wie das ganze politische Zeug funktioniert, oder?

      • Ich glaube er meint, dass der ehemalige Justiz- und Verbrauchterschutz-Minister ja mal gefordert hatte, dass Google – zwecks Transparenz und Wettbewerb – den Algorithmus offen legen soll.
        Hattte Google nicht gemacht, ist also eigentlich nicht relevant 😀 Aber wenn man einmal ein Feindbild hat, muss man das auch pflegen und dann wird halt so lang an der Wahrheit gebogen, bis man sich durch alles bestätigt fühlen kann.

        • Er sprach von „fast einem Jahr“, da war Heiko Maas schon lange Außenminister. Das kann er also nicht gemeint haben, zumal wie du sagtest dabei nie etwas rum gekommen ist. Außer natürlich, er hat Gedächtnisprobleme, was wiederum natürlich seine Beobachtungen „früher war alles besser“ erklären könnte… 😉

  3. Vermutlich was Google am Meisten Geld in die Taschen spielt, also wer ordentlich Werbung schaltet und Pro A&G eingestellt ist.

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