Google Play führt neue Preisoptionen für Abonnements ein

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Google hat in einem Blog-Beitrag zu seinem Playtime-Event einige Neuerungen für Google Play vorgestellt, die nicht nur für Entwickler interessant sind. Etwa wird es für Anbieter von Abonnements bald die Option geben, über den offiziellen Play Store zunächst einen Einführungspreis anzubieten und jenen später zu modifizieren. Beispielsweise könnte Spotify ansagen, dass das Abonnement für Premium für drei Monate zunächst 7,99 Euro kostet und der Preis danach dann auf 9,99 Euro steigt. Derlei Abonnements mit auf Zeit ansteigenden Preisen sind also bald direkt im Play Store integrierbar.

Zudem soll die Möglichkeit zur Vorab-Registrierung für Apps ausgeweitet werden. Habt ihr vielleicht schon einmal genutzt: Für heiß erwartete Apps und Spiele kann man sich im Play Store vorregistrieren. Sobald die App dann erschienen ist, erhält man eine Benachrichtigung. Diese Option könnte in naher Zukunft großflächiger angeboten werden. Derzeit beschränkt Google das Feature auf Anwendungen, bei denen bekannte Entwickler dahinter stehen und ein großer Ansturm erwartet wird. In ähnlicher Weise will Google auch die Early-Access-Möglichkeiten für offene Betas erweitern.

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Wie ich gestern schon angedeutet hatte, will Google zudem mehr Initiative für Indie-Entwickler zeigen. Der Indie-Corner im Play Store soll hier weiter im Fokus liegen. Für euch neben der Möglichkeit vergünstigt bei Abos einzusteigen aber wohl am interessantesten: Google hat zudem eine neue API (noch in der Beta) angekündigt, welche Erstattungen erleichtern soll. Die API soll Entwicklern klarer aufzeigen, welche Käufer Erstattungen angefordert haben. Kommt euch zugute, falls ihr einen Kauf bitter bereut.

Man sieht, dass Google viele Verbesserungen für den Play Store plant, die sowohl kleineren Entwicklern als auch Kunden in die Hände spielen. Bis die Pläne allesamt verwirklicht werden, kann es aber wohl noch etwas dauern.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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4 Kommentare

  1. Das ist doch echt zum kotzen.Abonnements ohne Ende.Ich bin nun wirklich kein Freund der „alles umsonst Mentalität“,aber diese Art die User abzuziehen finde ich nicht mehr lustig.
    Man darf alles bezahlen,aber ohne es dafür zu besitzen.Adobe,Microsoft,Amazon (kindle) ..und jetzt öffnet auch noch Google die Büchse der Pandora.
    Die Gier frisst sie alle auf.

  2. Diese Feature hätte in meinen Augen auch nicht sein müssen. Das birgt nur gefahren, schnell in einem später teureren Play-Abo zu landen.

    Das PlayStore ist lange nicht perfekt. Es braucht eigentlich mehr andere Verbesserungen auch wenn es etwas

    OT: ist Immer noch hat der Sprache/Musik-Suche ein Problem.

    Man lässt einen Song erkennen und dann übernimmt der PlayStore die Abwicklung. Doch statt den Titel zu öffnen, geht der MusicStore des PlayStore auf und es wird nur kurz eingeblendet, dass der Artikel nicht verfügbar ist.

    Nicht mal der Titel lässt sich in die Wunschliste aufnehmen, sollte dieser Titel doch mal verfügbar werden. Hier sollte Google nochmal was an seinem Play-System verbessern.

  3. man könnte aber auch sagen dass bspw langzeit kunden günstiger davon kommen

  4. Warum kein Abo für neue Filme? Anstelle auszuleihen, 9,99 Euro pro Monat und ich kann alle Filme sehe.. Netflix für neue Filme 😉

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