Google Pixel XL2: Benchmark soll 18:9-Display und weitere Hardwaredetails bestätigen

Bislang hat sich Google noch nicht offiziell zu einem Nachfolger des Pixel / Pixel XL geäußert. Die Signature-Geräte haben die Nexus-Reihe von Google abgelöst, sollen das Android-Referenz-Smartphone sein, dass sich auch an den Privatanwender richtet. Die Vorteile liegen auf der Hand: Updates direkt von Google – ohne Wartezeiten, zudem ein nacktes Android, ohne die oftmals gar nicht guten Herstelleroberflächen. Ein Google Pixel 2 wird da natürlich kommen, und wie es aussieht, haben wir nun die ersten handfesten Informationen dazu.

Das Google Pixel XL2 ist bei GFXBench aufgetaucht und verrät so ein bisschen etwas von seiner Ausstattung. Das Display löst 2560 x 1312 Pixel auf. Das bedeutet wiederum entweder, dass wir es mit einem 18:9-Display zu tun haben oder aber die Pixel der Bedienleiste nicht mitgezählt werden. Die erste Variante klingt aber nicht abwegig, Samsung und LG haben dieses Jahr bereits vorgemacht, wie viel Display ein Smartphone haben kann.

Das Display wird unterdessen mit einer Displaydiagonalen von 5,6 Zoll angegeben. Durch das 18:9-Format könnten auch die beim ersten Pixel noch sehr breiten Ränder etwas schmaler werden. Mit einem Snapdragon 835 wird das Pixel XL2 ebenfalls ausgestattet sein, dazu gibt es dann 4 GB RAM. Außerdem sind 128 GB Speicher angegeben.

Bei den Kameras sind die Details nicht ganz so klar. 12 Megapixel werden rückseitig angegeben, es geht aber nicht hervor, ob es sich um eine Dual-Kamera handelt. Die Frontkamera wird 8 Megapixel auflösen und auch die Aufnahme von 4K-Videos ermöglichen. Die restlichen Details könnt Ihr der Grafik entnehmen, nichts außergewöhnliches dabei. Das Pixel 2 wird noch einmal ein spannendes Gerät dieses Jahr, wird es sich dann doch mit Galaxy Note 8 und dem neuen iPhone messen müssen.

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9 Kommentare

  1. Ich hoffe ja auf einen ordentlichen Anreiz, mein Nexus 6P dann nach etwa 2 Jahren in Rente zu schicken. Das läuft zwar immer noch gut, aber (da ich Hardcore-User bin und das Gerät teilweise auch beruflich nutze) der Akku hat schon jetzt deutlich nachgelassen und Updates (abgesehen von Sicherheitsupdates) gibt es ja auch zum letzten Mal Ende diesen Jahres. Zudem wurden die Lautsprecher im Laufe der Zeit etwas in Mitleidenschaft gezogen (Bier…). Deswegen hoffe ich auch darauf, dass Google die neuen Geräte endlich wasserdicht baut. Außerdem würde ich gerne bei der Display-Größe keine Abstriche machen und weiterhin Stereo-Frontlautsprecher genießen können. Sind diese Dinge gewährleistet, kann Google auch gerne die mittlerweile über 1000€ für die Maximalausstattung von mir haben.

  2. Ist ein 18:9-Display eigentlich viel besser als eins mit 2:1? Und wann kommt endlich 36:18?

  3. @ Caliban

    Es ist einfach näher an 16:9 dran und daher intuitiver vergleichbar.

  4. Andreas S says:

    Warum läuft das angebliche XL2 im Benchmark mit Android 7.1.1 ?? Wo das aktuelle Pixel doch schon einige Zeit bei 7.1.2 ist…?!?

  5. Hier mal zum Direktvergleich die Screengrößen: http://imgur.com/FlHgwak
    Man sieht sofort: 5.6″ mit 18:9 ist ein nennenswerter Fortschritt gegenüber 5.5″ mit 16:9. Immerhin hat es bei nur 2% weniger Bildfläche ganze 9% weniger Pixel, das ist doch was.

    Aber was mich irritiert, Sascha: „Durch das 18:9-Format könnten auch die beim ersten Pixel noch sehr breiten Ränder etwas schmaler werden.“ Das musst du jetzt ein wenig ausführen, was hat das Bildschirmformat mit den Rändern zu tun?

  6. Wenn sie es wieder zu den Apothekenpreisen anbieten wie das erste können sie es behalten.

  7. Rechnerfix says:

    Wer rechnen kann, bemerkt sehr schnell, dass 2560×1312 ein Stück entfernt ist von 18:9. 2560×1280 wäre 18:9

  8. @Rechnerfix: Natürlich hast du Recht. Ich schiebe das auf Marketing-Umrundung. Korrekt wäre es 80:41, aber das kann man nun wirklich nicht in Werbematerial unterbringen ohne sich lächerlich zu machen.

  9. Ich hoffe das dies nicht den Tatsachen entspricht und sich als Ente herausstellen wird.
    Zumindest für mich sind diese Displays mit zu vielen Nachteilen verbunden.
    Als Beispiel seien hier exemplarisch die schwarzen Ränder oben und unten genannten, die bei Filmen und nicht speziell angepassten Apps auftreten. In solchen Fällen wird die Display Größe also deutlich reduziert.

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