Google Now weckt Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel vor Ankunft

Ein durchaus praktisches Feature bietet Google Now neuerdings für Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel. Ist man in Bus oder Bahn unterwegs, kann man sich von Google Now wecken lassen, wenn man sich seiner Ausstiegshaltestelle nähert. Öffnet man Google Now und bekommt die Karte für öffentliche Verkehrsmittel angezeigt, erscheint ein Weckersymbol. Aktiviert wird der Alarm durch einen Tap auf das Icon. Verfügbar ist das Feature anscheinend nur für gespeicherte Orte (z.B. zu Hause, Arbeit).

GoogleNow_Alarm

Das Feature funktioniert unabhängig von der Wecker-App unter Android. Allerdings auch nur da, wo öffentliche Verkehrsmittel verfügbar sind. Auf dem Screenshot sieht man die Funktion, wie unschwer zu erkennen ist, befindet sich die Person in den Niederlanden. Öffentliche Verkehrsmittel kann ich hier weniger gut testen, habt Ihr den Wecker schon in Google Now entdeckt? Oder schon einmal eingeschlummert und die Haltestelle verpasst?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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12 Kommentare

  1. Ohja. Das ist schon desöfteren passiert. Aber ich werde mich trotzdem davor hüten, Google meine Arbeitsstelle zu verraten!

  2. @performerfx: Denkst du wirklich Google interessiert das, wo du arbeitest? Hab echt keine Ahnung, wieso die meisten Leute immer ein solches Problem haben mit dem Datenschutz. Schlussendlich kommt es uns Nutzen wieder zugute, in Form von auf uns abgestimmter Werbung, Technologien oder Ähnlichem..

  3. vor allem es ist nicht so, dass Sie es nicht so schon wissen. 😀 performerfx

  4. @performerfx
    Also selbst wenn du bei den Standort Einstellungen nur WLAN und UMTS eingestellt merkt Meister Google, dass Du z. B. 5 Tage die Woche im gleichen Zeitkorridor von A nach B fährst.

    Von daher who cares. Ich will jetzt nicht die Keule nach dem Motto “ ich hab nix zu verbergen“ auspacken, aber meinen Arbeitsplatz kennen genug Personen.

  5. Jede Technik hat Chancen und Risiken – bei Google bleibt das Nachdenken über die Risiken aber gerne auch mal hinter der Faszination zurück – sind halt irgendwo auch Nerds geblieben 😉

    Der Arbeitsplatz ist da ein schlechtes Beispiel, denn den hast du vermutlich bereits selbst bekanntgegeben (linkedin etc.) Wenn du aber mal keine Versicherung mehr abschließen kannst, weil du zu häufig vor dem Haus eines Onkologen geparkt hast und die falschen Dinge über Google gesucht hast, sind wir dann wohl in der Abteilung „Risiken“ angekommen…

  6. Wenn niemand die Daten ausnutzen würde wäre diese schöne neue Welt einfach klasse.. so ist es immer ein Tanz auf der Klinge. Wobei man entweder alle Daten hergeben sollte oder gar keine, das dazwischen funktioniert am schlechtesten.. obwohl man unvorteilhafte Bilder nie einstellen/hochladen sollte 🙂 Ich halte es so: Keine solchen Bilder machen (lassen).. 🙂

    Wer sich für die Abwägung Datenschutz ja/nein/wieviel interessiert, dem kann ich nur das neue Buch von Marc Elsberg – Zero ganz fest ans Herz legen, ich bin zwar noch nicht durch, aber bisher ist es extrem geil..

    und auch noch was on-topic: danke, google, das hat mir echt gefehlt, ich werde ab Herbst diesen Jahres wieder Öffi-nutzer 🙂

  7. @zhet :
    Deswegen gebe ich die Daten freiwillig, damit es nicht zu solchen Missverständnissen kommt. Denn die wollen solche Sachen auch vermeiden. 😉

  8. Nachdem sich jetzt wieder 20x unnötig über den Datenschutz aufgeregt wurde..hat das Feature schon wer gesehen? Für gespeicherte Orte wie Zuhause oder Arbeit, wie soll das dann funktionieren? Ich hab keine Haltestelle der Bahn vor der Tür, nicht mal ne Bushaltestelle..Das Ding soll mich erinnern wenn ich an Haltestelle X ankomme..

  9. Bei mir gibt es einfach keine öffentlichen bei google, obwohl ich in der Großstadt wohne und für die Daten eine zugänglichen webSchnittstelle existiert… Keine Ahnung, wann da die Fahrpläne eingebunden werden 🙁

  10. @vertex

    Meine Vermutung ist, dass das Smartphone an der letzten Haltestelle des aktuellen Zugs weckt. Sieht man oben auf dem Screenshot ganz gut. Ankunft insgesamt um 9:06, geweckt wird aber um 8:39.

  11. Ich, wer sonst? says:

    Jetzt fehlt nur noch ein Feature: Google soll mir endlich mitteilen, wann der nächste Stuhlgang bevorsteht – damit ich ihn nicht verpasse. Zur Bestätigung muss dann immer noch ein Selfie bei Google+ hochgeladen werden. *scnr*

  12. Ich will wissen was für steuern du zahlst, wie in Norwegen…!!!

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