Transparente Elektroden könnten der Schlüssel zu bruchsicheren Displays sein

Manche von Euch werden es selbst schon erlebt haben: eine kleine Unaufmerksamkeit und schon liegt das Smartphone mit gesprungenem Display vor Euch. Da hilft kein Gorilla oder Dragontail Glass, wenn es dumm läuft, splittert es. Geht es nach Wissenschaftlern der Universität Akron, könnte dies bald der Vergangenheit angehören. Sie haben einen neuen Touchscreen entwickelt, der sowohl flexibel, haltbar und dazu auch noch effizienter ist als aktuelle Touchscreens.

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Dr. Zhu und seine Mitarbeiter haben die Technologie in einer wissenschaftlichen Arbeit erklärt und sagen, dass die Elektrodenschicht die gleiche Transparenz aufweist wie herkömmliche Indium Tin Oxide (ITO) Schichten. Hinzu kommt die Flexibilität und die höhere elektrische Leitfähigkeit.

Normale ITO Screens sind relativ spröde und zudem teuer. Die neue Technologie lässt sich 1000 Mal ohne Effekt verformen. Sie kann laut Zhu außerdem wirtschaftlich in Massen produziert werden, ein nicht unwichtiger Aspekt auf dem Consumer Electronics Markt. Ob und wann man diese neuen unkaputtbaren Screens im Einsatz sehen wird, ist nicht bekannt. Fakt ist allerdings, dass die Hersteller immer auf der Suche nach haltbareren Materialien für ihre Geräte sind. Zumindest, wenn es um Displays geht.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. der eigentliche Touchscreen splittert ja relativ selten. es ist das glas welches darauf splittert. es Müsste also auch noch eine Technologie bzw ein Material geben damit das Glas darauf Stöße abfangen kann in dem es sich leicht verformt oder ähnliches. Da kommt mir zwar Plastik in den sinn aber erstens zerkratzt das unheimlich schnell und 2. fühlt es sich beschissen an.

  2. Sascha Ostermaier says:

    @Brater: Thx.

  3. aaah ja.
    weil grade die hersteller auch unglaublich drauf bedacht sind, dass ihre geräte ja nicht kaputtgehen. wie kundenfreundlich.
    dann gibz wahrscheinlich ein anderes obsoleszentes bauteil im gerät.
    nur so´n gedankengang.
    die guuuten hersteller :3

  4. @gast: Natürlich sind sie darauf bedacht! wenn man das bei der Präsentation Lobpreisen kann wie die Erfindung des Rades und die Entdeckung des Feuers in einem, und man damit die gefühlte Kundenzufriedenheit steigern kann, ohne Aufwand für den Hardwaretausch zu haben ist das schon ein Vorteil!
    Die Leute wechseln doch eh alle 2 Jahre das Gerät, wenn das vorher kaputt geht schädigt es nur den Ruf ?

  5. wo ist denn die Quelle ? Würde mir gerne das Paper mal ansehen.

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