Google: No CAPTCHA reCAPTCHA soll Bots besser blocken

Ihr alle kennt sicherlich Captchas. Nutzer müssen auf Webseiten beispielsweise Bildinhalte erkennen und diese in ein Formular eintragen, um nachzuweisen, dass sie ein menschlicher Nutzer sind. Hiermit wollen Betreiber gegen automatisierte Bots und Spam vorgehen.

Hier gibt es diverse Lösungen, allerdings auch diverse Bots, die manche Captcha-Einbindung austricksten. Teilweise bin ich schon über Seiten gestolpert, deren Captchas so unleserlich waren, dass ich mehrere Anläufe brauchte um diese zu lesen.

Recaptcha_anchor@2x

Google will es nun ein wenig hübscher, sicherer und einfacher machen und nennt das Ganze “No CAPTCHA reCAPTCHA”. Ein neues API von Google soll dafür sorgen dass auf nutzenden Webseiten der Benutzer gar nicht mehr in die Verlegenheit kommt, ein Captcha lösen zu müssen.

Bildschirmfoto 2014-12-03 um 16.09.38

Google analysiert hier die Interaktion des Nutzers vor, während und nach dem Ausfüllen des Captchas. Doch ganz sind die Captchas nicht verschwunden. Wenn Google der Meinung ist, dass man noch einmal nachhaken muss, dann muss der Nutzer weiterhin einen Text eingeben, oder mobil Bildinhalte korrekt erkennen. Technische Details zum Einbau in die eigene Seite hält Google hier für euch bereit.

Bildschirmfoto 2014-12-03 um 16.09.43(Quelle: Google Security Blog)

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

11 Kommentare

  1. Was mich interessieren würde ob Google die Daten der „ähnlichen“ Bilder wieder für etwas benutzt? Der bisherige Captcha Dienst hat den Nutzer ja zB. Hausnummern analysieren lassen oder unleserliche Texte aus Scans. Die Informationen hat Google dann für seine Angebote genutzt.

  2. @Can
    Gehe davon aus, dass die Bildersuche (anhand von hochgeladenen Bildern) davon profitiert.

  3. also ich mark diese art von captcha, bin auf einer Seite sogar schon drauf gestoßen, einfach klasse!

  4. Ich habe kein Wort verstanden bzw. wüsste nicht welche die richtige Antwort ist.
    Einfach nur Grausam.

  5. nutzen das schon seit einigen Monaten im Betatest und haben eine echt gute Quote von Leuten die das nicht eingeben müssen. Das Dashboard wird auch demnächst für alle freigeschaltet:

    http://i.imgur.com/XzLQ4Q7.png

  6. Bei Google’s Captchas gebe ich immer was falsches an bis ich durch bin. Für lau korrigiere ich nicht Google Books und Maps.

  7. Ich würde gerne ein Beispiel dazu sehen?

  8. Kalle: Dann solltest du auch die entsprechenden Seiten nicht nutzen, die profitieren nämlich davon, dass Google ihnen den Service bereitstellt, der sich durch die Buch/Maps-Verbesserungen trägt. Und das Buchkorregieren ist teilweise sogar für freie Bücher. Deine Haltung ist einfach nur peinlich. Man kann ja gerne mal den Korrektur-Teil weglassen, aber nicht mit so einer dämlichen Begründung.

  9. der andere Peter says:

    @Jens: Snapchat und WordPress verwenden es zum Beispiel schon.

    https://support.snapchat.com/login2?next=/
    https://wordpress.org/support/register.php

  10. Google nutzt hier anscheinend auch den Login-Status bei Google selbst.
    Ich bin immer sofort drin, wenn ich bei Google (für 30d) eingeloggt bin. Nutze ich aber den Inkognito-Mode oder Internet-Explorer, wo ich nicht eingeloggt bin, bekomme ich immer ein nachträgliches Captcha.

  11. Ich mache mir immer ein Spaß daraus, die Hausnummern falsch zu erkennen. Sie sind aber auch selbst dran Schuld. Wenn Hausnummer 126A nicht mit 126A akzeptiert wird, weil die Affen Buchstaben in Hausnummern nicht erkennen, gebe ich halt 2711 ein, was für sie kein Problem ist. Leider machen das zu wenige Menschen, denn die Hausnummern bei Google werden immer besser. 🙂