Google: Neue Chromebooks von Acer und ASUS mit Stylus-Support, für den Bildungsbereich

Chromebooks sind in den USA vor allem im Bildungsbereich sehr beliebt. Kompakt, robust und günstig, gleichzeitig einfach zu administrieren. Das möchte Google weiter voranbringen hat nun zwei neue Chromebooks vorgestellt, die zusammen mit Acer und ASUS sowie Lehrern entwickelt wurden, um den Bedürfnissen im Klassenzimmer noch mehr gerecht zu werden. Die neuen Chromebooks haben gemeinsame Fähigkeiten, wie beispielsweise eine Kamera, die in Richtung Welt zeigt, damit Schüler auch Aufnahmen anfertigen können. Die Kamera ist dabei so in die Tastatur integriert, dass sie „normal“ genutzt werden kann, wenn das Chromebook im Tablet-Modus gehalten wird.

Außerdem wird auf neuen Chromebooks die Eingabe per Stylus unterstützt. So werden auch handschriftliche Eingaben, beispielsweise für Notizen, ermöglicht. Beim Stylus wurde darauf geachtet, dass er günstig ist, außerdem verfügt er über einen „Radiergummi“, um Fehler schnell zu korrigieren. Einheitlich wird auch das Laden der Chromebooks. Kostete dies bisher vielleicht viel Zeit und auch verschiedene Ladegeräte, werden die neuen Chromebooks via USB-C aufgeladen.

Die Unterstützung für Android-Apps ist logisch, Google kündigte bereits an, dass alle 2017 veröffentlichten Chromebooks damit kommen werden. Administratoren wird es einfach gemacht, eine Bibliothek mit erlaubten Apps zu erstellen, die sich dann auf den Chromebooks nutzen lassen. Von Adobe gibt es hingegen für Chromebooks optimierte Versionen von Photoshop Mix, Lightroom Mobile, Illustrator Draw, Photoshop Sketch, Adobe Comp CC und Creative Cloud Mobile.

Das Acer Chromebook Spin 11 ist mit einem 11,6 Zoll HD-Display ausgestattet, bietet außerdem einen Intel Celeron-Prozessor und wahlweise 4 GB oder 8 GB RAM und 32 GB oder 64 GB Speicher. Zwei USB-C-Anschlüsse und zwei USB-A-Anschlüsse sind vorhanden, die Tastatur ist außerdem gegen das Eindringen von Flüssigkeiten geschützt.

Ähnlich sieht es beim ASUS Chromebook Flip C213 aus, das Display ist hier durch Gorilla Glass 4 geschützt, der Akku soll zudem 11 statt der 10 Stunden beim Acer durchhalten. Es ist unwahrscheinlich, dass die Geräte nach Deutschland kommen, insofern ist es wohl auch verzeihlich, dass es noch keine exakten Specs oder Preise für die neuen Geräte gibt. Aber durchaus interessant, wie Google mit den Chromebooks am Ball bleibt und immer wieder neue Elemente einfließen lässt. Alle Details zur „new Generation of Chromebooks“ findet Ihr in diesem Google Blogpost.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

11 Kommentare

  1. Bei der steigenden Privatisierung im Bildungsbereich in Deutschland ist auch dieser Schritt mal wieder unverständlich, könnte man doch recht früh im Markt einsteigen und damit den schon bestehenden Apple-Klassen was entgegensetzen, was die Schülerinnen und Schüler auch von ihren privaten Android-Geräten nutzen können. Dagegen scheint Google den deutschen Markt gar nicht so wirklich zu wollen, denn man ignoriert hier alles bestehende.

    Google Apps for Education gibt es nur, wenn man als Schule komplette dorthin umzieht, mit der Domain, alle E-Mail-Adressen usw.
    Teillösungen zum Rantasten werden auch auf Nachfrage abgelehnt. Anders lässt sich sowas aber kaum umsetzen, bei dem hiesigen Anspruch an Anbieter, wo google nicht gerade den besten Ruf genießt. Gleichzeitig sind diese Tools aber hilfreich und sehr einfach zu administrieren – ohne vergleichbare Konkurrenz hierzulande.

    Also bleiben mobile Geräte entweder die Ausnahme oder eine ausgebildete pädagogische Lehrkraft wird zum Freizeit-Admin für all die Insellösungen zum kollaborativen Arbeiten oder man nimmt den einfachsten Weg und lässt den ganzen Kram einfach komplett sein (gibt ja noch die einzelne angeschraubte Kreidetafel) und Smartphones sind das Böse, was möglichst verboten gehört (weil fast niemand damit konstruktiv/produktiv/sinnvoll umgehen kann).

    Na immerhin läuft google damit auf der selben Schiene wie die (reale) Bildungspolitik in Kombination mit den „Schatzmeistern“ auf Landes- und Kommunalebene…
    Digitale Entwicklungsländer wie die Bundesrepublik scheinen uninteressant, selbst für Firmen die damit Geld verdienen könnten…

  2. Sascha, eine Bitte: Redigiere den Text doch noch einmal. Ich habe irgendwann zu lesen aufgehört …
    Etwas mehr Sorgfalt wäre – bei allem Schnell Schnell – doch angebracht.

  3. Wurde der Artikel mit dem Google Übersetzer geschrieben?

  4. 2 Doofe – 1 Gedanke ;-))

  5. „Günstig, robust und günstig“ 😀 Aha. Verstehe. Etwas ungünstig formuliert denke ich 😉

  6. der Akku soll zudem 11 statt der 120 Stunden beim Acer durchhalten.

    120 Stunden, Respekt. Was für ein Akku da wohl verbaut wurde.

    Die Qualität der Artikel hatte auch mal eine andere Qualität.

  7. @B. Ich glaube nicht das Google damit in Deutschland viel Geld verdienen kann. Mann muss ja erst mal die ganzen Anwaltskosten von den ganzen Klagen der „Datenschutz“spinnern bezahlen bevor sich sowas am Markt (Bildungssektor) durchsetzt.
    😉

  8. @B
    danke für den Kommentar, da ich mich zwar als IT Trainer dem Thema verbunden fühle, aber nur selten Inneneinsichten bekomme.
    Ich hoffe, dass du einen langen Atem behältst und Dich dem Thema weiter verbunden fühlst, denn nur so lässt sich irgendwann auch was verändern!
    Mir ist das total schleierhaft, wie mein 8jähriger Sohn diese parallelen Welten von digitaler Freizeit und Papier- und Trommeldidaktik in der Schule hinbekommen soll. („Basteln ist scheisse“)
    Das ist vor allem als IT Addict schwer zu ertragen.
    Letztens wieder am schwarzen Brett der Schule: „Informationsabend von der Mutter von xxx über die Gefahren des Internets“ #neuland #maul- und klauenseuche #bingbingrudelsex

  9. Wird hier an den Kommentaren rum manipuliert?
    Bis zum Beitrag von Dark, den ich NACH 1:42 Uhr gelesen habe, stand meine „Meckerei“ an erster Stelle. Jetzt erscheint auf einmal ein Kommentar ganz oben, der angeblich schon um 23:25 Uhr eingegangen ist.
    Passten dem Herrn Sascha die vielen kritischen Kommentare zu seiner „lockeren“ Schreibe nicht ?

  10. alternative Fakten, du wurdest getrumpt 😉

  11. @Schwuppps Kann ich nur bestätigen. Der Kommentar war noch nicht da als ich geschrieben hab. Hab mich gewundert als ich vorhin mal nachgesehen hab und auf einmal der lange Kommentar da war. Habs auf die doch recht späte Uhrzeit geschoben als ich geschrieben hatte.

    @B. kannst du uns mal aufklären wann du geschrieben hattest?^^