Google Nest Hub Max: Smart Display mit Gesichtserkennung


Auf der Google I/O hat Google nicht nur die Verfügbarkeit des Nest Hub (früher Home Hub) für Deutschland bekanntgegeben, sondern auch gleich den Google Nest Hub Max vorgestellt. Leider wird dieses Modell auch erst einmal wieder nicht in Deutschland verfügbar sein. Ausgestattet ist der Nest Hub Max mit einer Kamera, das hat er dem Home Hub voraus. Die Kamera wird nicht nur für Videogespräche genutzt, sondern auch für die Erkennung verschiedener Personen im Haushalt.

Privatsphäre? Ist gegeben, denn der Nest Hub Max lernt die Gesichter und speichert diese ab, alles ohne Upload, direkt auf dem Gerät. Durch die Gesichtserkennung kann auch der neue Assistant besser arbeiten, jeweils persönliche Empfehlungen für denjenigen liefern, der sich gerade vor dem Smart Display befindet.

Die Kamera wird aber auch für Gestensteuerung genutzt. Erhält man beispielsweise einen Anruf und kann gerade nicht antworten, reicht es die Hand zu heben, um das Gerät leise zu stellen.

Dargestellt wird alles auf einem 10-Zoll-Display, die Basis enthält außerdem einen lauten Lautsprecher – mit Stereo Sound und Woofer. So kann man auch Videocalls über Google Duo führen. Die Weitwinkelkamera des Nest Hub Max sorgt dann auch dafür, dass man stets im Zentrum des Bildes ist, auch wenn man sich ein bisschen weg bewegt.

Das Smart Display ist speziell auf die Nutzung durch mehrere Personen ausgelegt, soll sich also da platzieren, wo man sich eben im Haus trifft. Betritt man den Raum, wird man erkannt und erhält dann eben seine Empfehlungen, seien es Termine, Unterhaltungsvorschläge oder Termine. Ein Personal Assistant eben, der für jeden da ist, nicht nur für eine Person.

Der Google Nest Hub Max ist zudem eine Zentrale für das Smart Home, aber das haben die Smart Displays und auch Smart Speaker ja gemeinsam.

229 Dollar wird der Nest Hub Max kosten, wenn er später diesen Sommer verfügbar ist. Wann das Smart Display nach Deutschland kommt, ist nicht bekannt. Es wird sicher noch eine Weile dauern. Was wiederum schade ist, es klingt sehr viel spannender als der einfache Nest Hub.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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Ein Kommentar

  1. Alles nett, aber die Nest-Teile sind einfach komplett überteuert – sowohl in der Anschaffung als auch in den Nest Aware-Abos. Ring ist da *erheblich* günstiger. Unverständlich, dass man sich solche Preise gönnt. Beispiel: Ring Abo Speicherung 30 Tage -> 30€ im Jahr. Nest Aware-Abo Speicherung 30 Tage -> 20€ im Monat (!!!) 🙁

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