Google Nest Hub Max: Das soll drinstecken


Der Google Nest Hub Max wurde von Google selbst schon geleakt, eine offizielle Vorstellung gab es bislang aber noch nicht. In Deutschland gibt es noch nicht einmal den Google Home Hub ohne Nest offiziell – was sich aber bald ändern könnte. Insofern ist es auch nicht abwegig, dass auch ein Nest Hub Max zu uns kommen könnte, Smart Displays möchte Google ja dennoch vorantreiben. Und da natürlich auch lieber mit Google Assistant als mit Amazon Alexa. So hat man beispielsweise auch Dritthersteller wie Lenovo, die entsprechende Hardware feilbieten.

Aber mit Nest und Google, da lässt sich doch was stricken, zum Beispiel ein Smart Display, das gleich als Überwachungszentrale dienen kann. Das benötigt natürlich auch eine gute Kamera im Smart Display, hier kommt dann Nest ins Spiel. 9to5Google hat im Fuchsia-Code wohl den Google Nest Hub Max entdeckt, dort taucht er als „Sherlock“ auf. Verraten werden einige Spezifikationen, die der Hardware auch gut stehen würden. Ob es sich bei Sherlock tatsächlich um Nest Hub Max handelt, ist allerdings nicht hundertprozentig sicher.

Ausgestattet soll das Gerät dann mit einem 10,1 Zoll Display sein, also eine ganze Nummer größer als der 7 Zoll Home Hub von Google. Die Auflösung wird mit 1.280 x 800 Pixel angegeben, 150 dpi sind nicht die Welt, aber für so ein Gerät wohl auch völlig ausreichend. Beim SoC soll Google auf einen Amlogic T931 setzen. Dieser verspricht mehr Leistung als die Variante im Google Home Hub. Außerdem stehen 2 GB RAM zur Verfügung.

In Sachen Sound könnte der Nest Hub Max ebenfalls glänzen, Stereo-Lautsprecher sind verbaut. Und dann ist da eben noch die Kamera, ein Sony IMX277 Sensor ist verbaut, dieser löst 12 Megapixel auf. Das sollte für gute Bilder sorgen, auch im Hinblick auf Googles Fähigkeiten, in schlechten Situationen gute Bilder zu ermöglichen. Bei der Cam handelt es sich um dieselbe Version, die beispielsweise auch in einer GoPro Hero 7 zum Einsatz kommt.

Während es noch keinen Termin für den Google Nest Hub Max gibt, wird allgemein davon ausgegangen, dass er zur diesjährigen Google I/O vorgestellt wird, auch wenn es die letzten Jahre keine Hardware zu der Veranstaltung gab. Vielleicht wird es ja auch ein stiller Release und das neue Smart Display taucht dann einfach im Google Store auf.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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