Google Nest: Google informiert über Integrationen und Dritt-Anbieter

Google hatte seinerzeit Nest gekauft. Ein Unternehmen für Smart-Home-Produkte, welches autark agierte und sogar Drittanbieter-Verknüpfungen zuließ. Im Kampf gegen Apple und Amazon in Sachen Smart Home musste Google agieren, zog Nest komplett unter das Google-Dach. Neuer Name: Google Nest. Login via Google-Account und Abschneiden von Dingen wie „Works with Nest“-Integrationen.

Nun genauere Antworten von Google auf Fragen von Entwicklern und Kunden. Vorhandene Geräte und Integrationen werden weiterhin mit einem Nest-Account arbeiten, aber Nutzer haben keinen Zugriff auf neue Funktionen, die mit einem Google-Account verfügbar sein werden. Wenn Google bei Nutzern mit Nest-Account Änderungen an den bestehenden WWN-Verbindungen (Works with Nest) vornehmen, die ihnen zur Verfügung stehen, werde man diese auf dem Laufenden halten.

In Zukunft wolle man über den Google Assistant eine einheitliche Benutzer- und Entwicklererfahrung bieten. WWGA (Works with Google Assistant platform) arbeitet bereits mit über 3.500 Partnern und 30.000 Geräten zusammen und lässt sich nahtlos in Assistenzprogramme integrieren, so Google. Mit Hilfe von Routinen kann jeder schnell anpassen, wie seine intelligenten Geräte zusammenarbeiten, und zwar auf der Grundlage einfacher Auslöser – egal, ob er sein Zuhause verlässt oder ins Bett geht.

Eine der beliebtesten WWN-Funktionen ist die automatische Auslösung von Routinen basierend auf dem Zuhause- / Abwesend-Status. Im Laufe dieses Jahres will Google die gleiche Funktionalität in den Google Assistant einbringen und Nutzern mehr Geräteoptionen zur Verfügung stellen. So können Anwender beispielsweise ihre intelligenten Glühbirnen automatisch ausschalten, wenn sie ihr Zuhause verlassen. Routinen können aus den Google-Home- oder Assistant-Apps erstellt werden und können mit der Hardware erstellt werden, die Anwender bereits besitzen. Außerdem habe man viele Verbesserungen bei der Einrichtung und Verwaltung von Routinen vorgenommen, um sie noch benutzerfreundlicher zu gestalten.

Auch die Bedenken von Amazon-Kunden möchte man zerstreuen. Man arbeite mit Amazon zusammen, um den Nest-Skill zu migrieren, mit dem Anwender den Nest-Thermostat steuern und den Nest Kamera-Livestream über Amazon Alexa ansehen können. Darüber hinaus arbeite man mit anderen Partnern zusammen, um vernetzte Erfahrungen anzubieten, die mehr kundenspezifische Integrationen ermöglichen.

Google selber gibt an, dass man keine Einheitslösung entwickeln kann, weshalb man mit den Entwicklern zusammenarbeite, damit deren Lösungen mit Nest interagieren können. Wie das in Zukunft ausschaut, wird man dann ja sehen. Sind ja sicher auch unter unseren Lesern welche, die Nest-Hardware nutzen und gespannt den Werdegang verfolgen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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Ein Kommentar

  1. MoshPitches says:

    Damit ich das richtig verstehe:
    Es ist weiterhin eine Kompatibilität mit Alexa geplant?

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