Google Maps zeigt jetzt in den USA zugeparkte Straßen an

Ich kenne das aus meiner eigenen Gegend hier in Kiel: Ich wohne in einer ruhigen Seitenstraße, die allerdings unter der Woche gerne von Hinz und Kunz an den unmöglichsten Stellen dichtgeparkt wird. Liegt daran, dass eine beliebte Einkaufsstraße quasi direkt angrenzt. Hier einen Parkplatz zu bekommen, ist demnach immer ein Abenteuer. Doch das ist nicht nur in meiner Wohngegend so – und das weiß auch Google. Deswegen führt man nun in den USA in ausgewählten Gebieten in Google Maps die Option ein, sich die aktuelle Parksituation anzeigen zu lassen.

Ist natürlich allgemein eine schöne Info: Man fährt in die Stadt, muss zu einem Termin, egal ob nun beruflich oder in der Freizeit, kurvt dann aber womöglich eine halbe Stunde umher, bis man sein Vehikel irgendwo mehr oder minder sicher abstellen kann. Klar, wenn man zuvor ahnt, dass die Parksituation nicht berauschend ist, fährt man entsprechend früher los. Trotzdem wäre es hilfreich, eventuell schon vorab ein paar Anhaltspunkte zu haben. Google Maps führt deswegen in 25 Stadtgebieten in den USA nun ein neues Symbol ein, welches die Parksituation kennzeichnen soll. Soll dort in Google Maps für Android ab sofort zu sehen sein.

So wie im Bild oben, sieht es dann aus. Im Screenshot kennzeichnet der Hinweis „Limited“, dass eben nur wenige Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Google erfasst dabei aber jetzt nicht in Echtzeit irgendwelche Daten, sondern orientiert sich an bisher erhobenen Werten, um Voraussagen zu treffen – so ähnlich, wie Google etwa auch die Stoßzeiten für Restaurants errechnet.

Erstmal steht das Feature aber nur in San Francisco, Seattle, Miami, Atlanta, Boston, Charlotte, Chicago, Detroit, Los Angeles, Minneapolis/St. Paul, New York City, Orlando, Philadelphia, Pittsburgh, San Diego, St. Louis, Tampa, Washington, DC, Cleveland, Dallas/Fort Worth, Denver, Houston, Phoenix, Portland und Sacramento zur Verfügung. Ob und wann Google uns auch in Deutschland vor frustrierender Parkplatzsuche bewahren könnte, steht noch in den Sternen.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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2 Kommentare

  1. Werde ich testen. Bin im März in Miami, Tampa und Orlando.

  2. Meine Mutter wird sich freuen, wenn es auch in Europa erhältlich ist. Immer diese Autofahrer, die in zweiter Reihe parken.

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