Google Maps will es Menschen mit Behinderungen leichter machen

Google will in Maps bessere Hilfestellungen und Hinweise für Menschen mit Behinderungen geben bzw. ihnen potentiell auch bessere Routen vorschlagen. Dafür hat man auch reichlich Crowdsourcing betrieben. So haben die Local Guides ihren Teil dazu beigetragen, dass Google Maps bessere Angaben dazu machen kann, ob ein bestimmter Weg auf den Karten auch für Menschen mit etwa Gehbehinderungen zugänglich ist.

So beantworten die Local Guides eben zu vielen Orten wichtige Fragen, etwa dazu ob es einen rollstuhlgerechten Eingang gibt. Oder ob entsprechende Badezimmer vorhanden sind, die behindertengerecht gestaltet wurden. Über sieben Mio. Local Guides haben mehr als 500 Mio. derartiger Fragen zu Orten beantwortet. Das hat es Google Maps ermöglicht zu mehr als 40 Mio. entsprechender Informationen für Behinderte zu ergänzen.

In Zukunft möchte Google noch weiter gehen und die Angaben gemeinsam mit den Local Guides erweitern und verbessern. Beispielsweise will man bei Gebäuden verschiedene Eingänge berücksichtigen. Zudem haben einige Local Guides vorgeschlagen mehr Informationen für Sehbehinderte oder auch Schwerhörige zu integrieren.

Erst einmal sind das aber nur Zukunftspläne. Es ist aber gut, dass Google hier gemeinsam mit den Local Guides für Google Maps am Ball bleibt. Für Menschen mit Behinderungen sind Informationen zu unterschiedlichen Orten, gerade in fremden Städten, besonders wichtig. Bleibt zu hoffen, dass Google Maps da noch weitere Fortschritte erzielt.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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3 Kommentare

  1. Deshalb hat mich Maps also in letzter Zeit mit Fragen zu rollstuhlgerechten Eingängen geradezu zu gespammt 🙂
    Finde ich sehr gut, wenn man auf diese Weise helfen kann!

  2. Zur Abwechslung wirklich mal eine gute Sache von Google.

  3. Wenn die angebotenen Informationen stimmen würden, wäre es eine tolle Sache. Rollstuhlgerechter Eingang heißt aber, dass KEINE Stufen (wirklich KEINE) vorhanden sind, die Tür breit genug ist etc. Ich habe bereits mehrfach in Google Maps falsche Daten dazu gefunden und Änderungen vorgeschlagen, die aber nie übernommen wurden. So kann man sich aber leider nicht darauf verlassen.

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