Google Maps: Fahrradrouten in Deutschland mobil verfügbar

Google wird später die Verfügbarkeit von mobilen Fahrradrouten bekannt geben. Ein Blogpost wurde veröffentlicht, dieser ist aber mittlerweile gelöscht worden. Ich habe aber eine Sicherung machen können. 2012 hat Google Fahrradrouten in mehreren europäischen Ländern in den Karten verfügbar gemacht. Viele Radfahrer zeigten sich von dieser neuen Funktion begeistert. Daher hat man sich nun entschlossen, Fahrradrouten in Google Maps ab sofort auch in Deutschland zur Verfügung zu stellen.

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Google teilte mit, dass man so viele Daten zu Fahrradstrecken aufnehmen wollte, wie möglich. Dafür hat man eine Partnerschaft mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) geschlossen und umfangreiche Daten zu Fahrradrouten für Google Maps erhalten. Diese und andere Informationen verwende Google, um Radfahrern in Deutschland optimale Routen zu empfehlen.

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Mit Google Maps für Android kann man direkt die beste Route für das Rad abfragen, genauso wie man das von Routen für das Auto oder zu Fuß gewohnt ist. Fahrradrouten vermeiden automatisch vielbefahrene Straßen und bevorzugen Radwege, und bei der Berechnung der Fahrtzeit werden eine Reihe fahrradrelevanter Variablen einbezogen, wie z.B. Strassentyp und Anzahl von Kreuzungen auf der Route. Ebenfalls verfügbar für Fahrradrouten ist die sprachgestützte Navigation. Kopfhörer ins Telefon gestöpselt und schon kann man sich vom Smartphone durch die Stadt leiten lassen.

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Es ist natürlich auch möglich, Fahrradrouten für anspruchsvollere Strecken zu benutzen. Weiterhin heißt es im gelöschten Beitrag:

Dank unserer Zusammenarbeit mit dem ADFC stehen tausende Kilometer an Radstrecken für unsere Routenplanung zur Verfügung. Die besten Radstrecken zu kennen ist aber nicht einfach, und es gibt nur eine Gruppe von Leuten, die wirklich wissen, wo diese in ihrer Region verlaufen – Radfahrer. 

Wenn ihr einen Radweg kennt, der noch nicht auf Google Maps ist, könnt ihr ihn mit Hilfe des neulich in Deutschland gestarteten Google Map Maker hinzufügen. Und wenn ihr eine Route in Google Maps seht, von der ihr denkt, dass wir sie verbessern könnten, nutzt den Link “Problem melden” in der rechten unteren Ecke der Kartenansicht. Auf diese Weise könnt ihr mithelfen, dass alle Nutzer von Google Maps immer die besten Fahrradrouten finden.

Also: Augen auf, das Google Maps-Update dürfte bald aufschlagen und die Lösung für Radfahrer interessanter machen 😉

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

12 Kommentare

  1. Hoffentlich wird es auch gleich bei Google Now aktualisiert hab da einige Sandorte wo ich als Verkehrsmittel gerne Fahrrad wählen mächte und nicht zu Fuß/Auto/Öffentlich

  2. Find ich super!

  3. MalteKnight says:

    Du bist aber auch ein Fuchs! 🙂

  4. ulkfisch says:

    Endlich. Schön ist auch die Zusammenarbeit mit dem ADFC!

  5. Jetzt fehlt noch eine Empfehlung die besten Trails und der Sommer kann kommen.

  6. Die Frage für mich ist allerdings immer noch, wann kommen endlich brauchbare Verbindungen für die Öffentlichen Verkehrsmittel? Nur mir S-Bahn komme ich nicht weit. Dabei hat Google doch (beispielsweise in Berlin) schon die entsprechenden Daten vorliegen. Wo hängts?

    Aber es wird ja Sommer – da kann ich ja dann das Rad nehmen, jetzt wo ich weiß, wo es langgeht…

  7. endlich!

  8. Google macht nichts umsonst!!!! Bin beruflicher Fahrradfahrer. Das heißt im KLARTEXT: Ich komme ohne Navigation aus. Wenn sich alle Verkehrsteilnehmer auf die von Google oder wie die anderen Anbieter heißen verlassen würden, bedeutet das enormen Stau auf den von dem Anbietern angebotenen „BESTEN“ Routen. Das beste Navigationssystem ist immer noch des Organ über der Schulter. Ich finde es traurig, das der ADFC sich daran beteiligt und die Mitglieder auf eine Ameisenpilgerfahrt schickt, weil alle im Stau stehen und auf das Display ihres Routenplaners googen.

  9. @ Murphy Das liegt an den Datenlieferanten. Die wollen ihre eigene Apps vertreiben. Wurde bekannt, als der DB Deal angeschlossen wurde. Zwar gibt es die Verbindungen nun bei Google, aber nicht in Realtime / Verspätungen. Die woll die DB selber anbieten und verteilt diese nicht an Google.

    Und da es viele, regionale Anbieter gibt, will jeder seine eigene Suppe kochen.

  10. Domi Speng says:

    Hallo, welches Handy / Tablet würdet ihr fürs fahrad empfehlen