Google Map Maker wird eingestellt und in Google Maps wiederbelebt

Google Maps Artikel LogoGoogle Maps ist für viele die Weltkarte schlechthin. Sie bietet nicht nur reines Kartenmaterial, sondern auch zahlreiche Zusatzinformationen. Damit die Karten auch so genau wie möglich sind, konnten Nutzer Änderungen über den Google Map Maker einreichen. Das wurde nicht immer nur für die richtigen Zwecke genutzt, half aber generell schon bei der Verbesserung des Kartenmaterials. Google wird Änderungen, die über den Map Maker eingereicht werden, ab sofort nicht mehr moderieren, also die Änderungen auch nicht in Maps übernehmen. Ein weiterer Schritt zum Streamlining der eigenen Angebote.

Allerdings muss man auch künftig nicht auf von Nutzer verbesserte Karten verzichten, denn die Funktionen von Map Maker werden komplett in die Google Maps Produkte integriert. Schon jetzt kann man über das Local Guides Programm diverse Dinge beitragen, künftig wird dies noch erweitert, wie Google erklärt. Bis März 2017 soll alles in Google Maps integriert sein. Sicher keine verkehrte Änderung, zumindest sehe ich keinen offensichtlichen Grund, warum man die Funktionalität des Map Makers nicht direkt in Google Maps integrieren sollte.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

3 Kommentare

  1. Google ist schon ein merkwürdiger Verein.
    Ich habe vor ca. 2 Jahren unser Haus und die Straße was in einem Neubaugebiet steht eingezeichnet.
    Die Häuser werden in Google Maps dargestellt aber die Straße taucht dort immer noch nicht auf.

  2. Herr Hauser says:

    Ob sich die Qualität dann verbessert oder ist dann weiter alles verschoben und z.B. Tankstellen befindet sich dann mitten auf der Straße oder dort wo sie gar nicht ist.

    Reicht man eine Änderung ein, sogar mit Bildern, juckt doch keinen. Wird es doch mal korrigiert ist es nach einiger Zeit eh wieder falsch und verschoben.

  3. Ich finde, das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ich konnte dem Maps Maker nie viel abgewinnen. Um Straßensperrungen zu melden, war dies aber die einzige Alternative. Ansonsten wurden meine angezeigten Änderungen recht zügig übernommen, sei es eine Geschäftsaufgabe oder ein an der falschen Stelle liegendes Objekt. Dies ging ja auch problemlos mit Maps.