Google kauft SlickLogin: Authentifizierung per Ton

Google scheint sich wieder mit einer Firma verstärkt zu haben. Objekt der Begierde war das israelische Startup SlickLogin. Die haben einen interessante Sicherheitsstrategie, beziehungsweise einen Login-Mechanismus basierend auf Tönen realisiert. Diese Töne im Ultraschall-Bereich werden als uniquer Token vom Smartphone an den Rechner gesendet, damit man sich authentifizieren kann. Das Ziel könnte es sein, Googles Sicherheitsysteme sicherer und einfacher bedienbar zu machen.

Das Unternehmen bietet die von mir empfohlene Zwei-Faktor-Authentifizierung an, auf Android-Geräten wird alles direkt über euer Konto geregelt, während unter iOS und anderen Systemen zusätzlich noch ein generierter, sechsstelliger Sicherheitstoken eingegeben werden muss, um beispielsweise Drive oder Gmail zu erreichen. So heißt es auf der Webseite von SlickLogin: „Today we`re announcing that the SlickLogin team is joining Google, a company that shares our core beliefs that logging in should be easy instead of frustrating, and authentication should be effective without getting in the way. Google was the first company to offer 2-step verification to everyone, for free – and they’re working on some great ideas that will make the internet safer for everyone. We couldn`t be more excited to join their efforts.“ Bin mal gespannt, wie Passwörter und Sicherheitsmechanismen in Zukunft evolutioniert werden.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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2 Kommentare

  1. Klingt gut, als Ersatz für Tokens, die man erst ablesen und eintippen muss.

    Ich finde es nur inzwischen etwas unsympathisch, dass Google alle diese Unternehmen mit interessanten Innovationen aufkauft. Manchmal könnte es sicher nicht schaden, wenn sie weiterhin unabhängig arbeiten könnten.

  2. Es gibt schon genügend „Wege“ Daten vom Smartphone auf den PC zu übertragen die praktischer zu nutzen sind. Ich denke bei diesem „Einkauf“ geht es weniger um eine konkret geplante Nutzung der Technologie als vielmehr um Menschenware und Patente.

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