Google Glass-Konzept: „Ok, Glass.“

Jack Morgan, ein großer Google Glass-Fan, hat ein Projekt namens „Ok, Glass“ veröffentlicht. Hier zeigt er verschiedene Anwendungsszenarien, wie die Nutzung von Googles Datenbrille auf lange Sicht aussehen könnte. Sehr beeindruckend, deshalb solltet Ihr Euch das einmal anschauen. Die Konzepte entsprechend nicht immer den Google Glass UI Guidelines, zeigen aber, mögliche Varianten von dem, was Google mit Glass bewerkstelligen könnte.
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[werbung] Google Glass während eines Workouts:

Wie ist mein momentaner Lauf?
1run

Wie sind die Laufdetails?
2run-history

Teile meinen Lauf mit anderen.
3share-history

Google Glass als Beifahrer:

Wie schnell bin ich unterwegs?
4speedometer

Google Glass als Sprachhilfe:

Übersetze dies.
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6translated

Google Glass als Informationsquelle:

Gib mir Details zu Sergey Brin.
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8sergey-brin-wiki

Google Glass als Business-Hilfe:

Speichere Kontaktinformationen zu Izzy.
9izzys-details

10izzy-plus

Google Glass als Reisebegleiter:

Wie ist die Service-Situation an dieser Haltestelle?
11piccadilly

Wie komme ich nach Holborn?
12central

Google Glass als Fußgänger-Navigation:

Wie weit ist es nach oben?
13distance

Google Glass als Präsentations-Hilfe:

Zeig mir die Notizen für die heutige Präsentation.
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Google Glass als Social-Media-Instrument:

Twittere an Google…
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16tweet-error

Zeige mir Mentions an.
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Antworte auf  diesen Tweet.
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Retweet.
19retweet

Fave diesen Tweet.
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Google Glass als Stadtführer:

Wie heißt das Gebäude?
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Zeige mehr Informationen an.
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Kaufen.
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Google Glass als persönlicher Assistent:

Zeichne eine Nachricht auf.
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Wie spät ist es zu Hause?
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Google Glass als Unterhaltungs-Assistent:

Spiele New Lipstick von The Kissaway Trail.
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Spiele die Google Glass Playlist.
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“ok, glass” by Jack Morgan is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivs 3.0 Unported License.
Based on a work at http://www.google.com/glass/start/.

Image credits in order of appearance: Stuart Black, Danny Choo, Daltonymyhero, Noah Zerkin, Moo.com, Sunil Prasannan, Sunil Prasannan, globalNix, Mollie Sterling, Andrew Kim, David De Clercq, Abi King, Danny Choo, Corey Dutson, Danny Choo, Benjamin Feenstra.

Google Glass vector: Asher Simonds. Icons: Entypo and Google Android.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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22 Kommentare

  1. Das sind wirklich sehr gute Einsatzmöglichkeiten von Google Glas. Ich bin wirklich sehr gespannt, wann dieses Projekte in D Veröffentlicht wird bzw. wann die Google Glas bezahlbar wird.

  2. Also macht mir schon ein wenig Angst. Ganz ehrlich, wer hat schon Bock in der Bahn von fremden gegooglet zu werden? (und man merkt es nichtmal.)

    Wobei viele Funktionen auch dazu führen, das der Mensch weniger nachdenkt.

  3. Ein zwei sinnvolle Anwendungen scheinen dabei zu sein. Ich habe noch eine:
    Als FPV System für den RC Modellflug 🙂 https://www.google.com/search?q=fpv&rlz=1C1ASRM_enDE533DE533&aq=f&oq=fpv&aqs=chrome.0.57j60j61j60j62l2.1513j0&sourceid=chrome&ie=UTF-8

  4. Jürgen Pfeffer says:

    Fast alle Anwendungsmöglichkeiten wären auch problemlos (oder oft sogar besser) mit nem normalen Smartphone möglich. Ich halte smarte Brillen immer noch für Quatsch.

  5. @Steffi: Nur weil man es nun per Brille direkt ins Sichtfeld übermittelt bekommt, ist es nicht neu. Jedes Smartphone in der Bahn kann dich googeln. Einmal hochgehalten, Bild gemacht, fertig. Und DAS würde man nichtmal hören (Kamera-Ton aus), wenn jemand da sitzt und anfängt zu sprechen „OK Glass, mache ein Foto. OK jetzt suche Informationen über diese Frau“, ist das alles andere als „heimlich“. Viele denken gerade jetzt immer „Ich werde ausspioniert mit dieser Brille“. Wirklich? Wie „heimlich“ ist denn der „Stalker“ mit dieser Brille? Jeder ernste Spion/Stalker/Ausspäher wird Googles Glass meiden wie die Pest! Wozu auch, Knopf- oder Minikameras in Hüten, Teddybären oder sonstwas gibts jetzt schon viel billiger und mit teils hochauflösender Kamera. Die senden ggf. auch per WiFi oder BT. Wozu also sich mit Glass als Techie outen und der Zorn von jedem auf sich ziehen wenn man statt dessen grinsend danebenstehen kann, das Equipment gut versteckt und per Smartphone, das einfach in der Menge untergeht, schon die Informationen sammelnd.

    Ich denke leider, dass sich viele viel zu sehr darauf versteifen in Glass das böse Überwachungsinstrument zu sehen, und kaum einer ernsthaft drüber nachdenkt, dass es völliger Irrwitz ist, bei der Publicity um das Produkt damit jemand „überwachen“ zu wollen.

  6. Ich sehe für die Brille immer noch keine sinnvolle Anwendungsmöglichkeit.

  7. bitte JPGs nehmen und keine PNGs, die sind einfach kleiner und die Seite wird schneller angezeigt.
    danke

  8. Wow, das sind bahnbrechende Szenarien!!!
    Der Vorteil erscheint mir nur darin, dass ich nicht mehr in die Tasche greifen muss, um mein Smartphone zu benutzen und das die Wischgesten weg fallen. Ich war ja schon immer faul, aber dafür ne Brille aufsetzen, die sich wie so eine Art Google-Filter als erster Layer direkt vors Auge setzt?
    Ich seh da eher einen erheblichen Werwert für Google, oder wen auch immer, anstatt für mich.
    Ich „muss“ die Dienste des Herstellers nun permant nutzen. Das will Google natürlich auch. Dafür muss ich ne Brille tragen, obwohl gute Augen hab und eigentlich keine brauch^^. Ich dachte immer es ist scheiße auf eine Brille „angewiesen“ zu sein. Aber es soll cool werden.
    Das Ganze hat für viele wohl auch so ein bisschen Science-Fiction-Charme. Find ich eher albern, wie man darauf so abgehen kann.

  9. Gute Zusammenfassung Jens … :-). Zum Artikel: Mich haut keine dieser Anwendungen vom Hocker …

  10. @Frank:
    +11

    Scheint aber momentan in zu sein, den Traffic aufzublasen.

  11. @Frank

    jpg wurde nie für das Internet konzipiert, png schon. im gegensatz zu jpg ist png verlustfrei, was mir persönlich lieber ist, wie wohl jedem der sich nicht über 56k einwählt.

  12. @ masi:
    Das mag sein, ist aber nicht relevant. Bei solchen Bildchen wie hier ist eine verlustbehaftete Komprimierung im sinnvollen Rahmen völlig akzeptabel.

    Aber selbst wenn man das außen vor lässt, frage ich mich, warum die Vorschaugrafik mit 590 x 395 Pixeln fast 1 MB groß ist (da braucht sogar ein BMP weniger Speicherplatz), während das eigentliche Bild mit 1000 x 670 Pixeln mit knapp 450 kB auskommt. Das Vorschaubild mit Irfanview als PNG gespeichert hat bei Kompressionsstufe 6 noch ca. 170 kB. Also irgendetwas ist hier faul im Staate Dänemark.

  13. @masi: Dann lade dir mal ein Bildbearbeitungsprogramm runter, dass die Feineinstellung des Komprimierungsfilters erlaubt, bspw. paint.net, GIMP, Photoshop, etc. und stelle eine Qualitaet von 99 oder 98% bei Umwandlung von PNG zu JPG ein. Man sieht den Unterschied kaum, und trotzdem ist das Ergebnis manchmal sogar nur noch halb so gross.

    @Frank
    +1

  14. Sascha Ostermaier says:

    Regt Ihr Euch jetzt ernsthaft über die Größe der Bilddateien in diesem Artikel auf? Den Kommentaren nach zu urteilen, scheint Ihr Euch wirklich daran zu stören. Nur mal so zur Aufklärung, in Artikeln mit bearbeiteten Bildern speicher ich die grundsätzlich mit Photoshop „für Web“ mit einer Qualitätsstufe von 60%. Es stimmt, dass diese eine ganze Nummer kleiner sind, als die Originale. Außerdem ist auch kein Qualitätsverlust festzustellen. Die Bilder in diesem Artikel stammen von Jack Morgan und ich werde diese ganz sicher nicht in irgendetwas umwandeln, nur damit beim Laden eventuell ein paar KB gespart werden. Ich würde es ja verstehen, wenn wir schon 2016 hätten und jeder mit seinen begrenzten Flatrates (Paradoxon) auskommen müsste. Noch haben wir 2013 und eine halbwegs vernünftige Internetverbindung haben die meisten wohl auch.

    Echt jetzt mal, ich hätte es verstanden, wenn Ihr Euch über die enormen Whitespaces aufgeregt hättet, aber das verwendete Dateiformat zu kritisieren, ist wohl eher so meh. Aber so lange Ihr keine anderen Probleme habt, ist ja alles in Butter. 😉

    @Tchooe: ist der Trend an mir vorbeigegangen oder wo kann man den beobachten? Lässt sich daraus eine Verschwörungstheorie à la „Telekom bevorzugt Seiten mit hohen Datenbelastungen, um schneller drosseln zu können“ ableiten? Wäre sicher ein geiles Thema.

  15. Also ich finde die Ideen praktisch, nicht ständig das Handy in der Hand und dran rumspielen. Jetzt braucht es noch eine sinnvollere Eingabemöglichkeit und alles ist in Butter.

  16. Sehr sinnvoll dabei erscheint mir eigentlich bis jetzt nur die Translate Funktion. Aber irgendwie freue ich mich trotzdem auf das gute Stück. Für 150€ wäre ich sicherlich zu haben. Nur um mein Techie/Nerd/Geek/whatever Herz zu befriedigen.

  17. „Google Glass als Präsentations-Hilfe“ … Sehr geil, so was hätte man damals in der Prüfung brauchen können. Eine Stunde frei reden und jeder denkt: „Wow, der Typ hats drauf, sämtliche Formeln im Kopf…“ ^^

  18. @ Sascha:
    Also 35 MB für eine Seite mit ein paar Bildchen ist schon reichlich. Zumal die Bilder von Jack Morgan eben gerade *nicht* so speicherplatzintensiv sind wie deine Vorschaubilder. Seine gesamte Seite kommt mit ca. 14 MB aus. Könnte das daran liegen, dass er die Bilder mit 32 Bit pro Pixel gespeichert hat, die Vorschaubilder hier aber 64 Bit pro Pixel haben? Ich bin kein Grafikexperte, aber dass hier irgendetwas seltsam ist, das sehe sogar ich.

    Der Trend zum Traffic-Aufblasen zeigte sich für mich als erstes bei den Apple-App-Icons, die extrem viel Speicherplatz für extrem wenig Information beanspruchen. (Dazu hatte ich auch schon mal etwas geschrieben.) Da diese App-Klicki-Bunti-Bildchen aber nicht auf Caschys Server liegen, es mithin also nicht an euch liegt, brauchst du dich wegen des Trends nicht auf den Schlips getreten zu fühlen.

    Könnte das vielleicht an einem WordPress-Plugin liegen? Nur mal so als Beispiel:
    http://stadt-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2013/05/geoguessr-590×297.png
    hat auch fast 1 MB, bei 590 x 297 Pixeln. Sorry, aber das ist nicht der Regelfall, und das ist hier bei euch auch noch nicht lange so.

    Und was die Whitespaces angeht: Warum sollte ich mich darüber aufregen? Die verstopfen erstens nicht die Datenlandstraße und zweitens können die Bilder dadurch erst richtig wirken. Alles aneinandergeklatscht, das wäre etwas zum Aufregen.

    PS: „meh“ ist übrigens ganz was Anderes. Jedenfalls nicht die berechtigte Frage, warum die Bilddateien in diesem Artikel wider jegliches Erwarten so riesig sind.

  19. Sascha Ostermaier says:

    @Tchooe: So kann ich damit schon mehr anfangen. Interessant ist das in der Tat, da die Bilder 1 zu 1 von Jack Morgan übernommen sind und nicht weiter bearbeitet wurden. Die Bilder sind im Original größer, werden zur Anzeige herunterskaliert. Warum diese allerdings größer sind als bei Jack Morgan? Weiß ich nicht. Ich geb es auf jeden Fall mal weiter. Danke für die ausführliche Erklärung.

  20. Verschiebt die Anzeige von Google Glass aus dem direkten Sichtfeld in’s indirekte Sichtfeld (oder lasst jeden User das selbst anpassen) und das Konzept hat mich als Tech-Fan überzeugt 🙂

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