Google Glass: Google veröffentlicht Video zur allgemeinen Bedienung und der Software-Oberfläche

Es kommen immer mehr Videos in den letzten Tagen ans Licht, die sich mit dem Projekt Google Glass beschäftigen. Einige große Medien können diese seit einiger Zeit testen, ebenso hatten einige Auserwählte über Google+ und Twitter Glück und bekamen eine der wenigen Vorab-Versionen. Nachdem einige Nutzer-Videos zur Oberfläche auf Youtube landeten, gewährt Google uns nun einen allgemeinen Einblick in die Bedienung von Google Glass.
Google Glass Bedienung

[werbung] Wie nicht anders zu erwarten ist die Bedienung leicht, aber dennoch effektiv umgesetzt. Auf der rechten Seite habt ihr das Touchpad. Einmal auf das Touchpad getippt, erwacht die Brille und zeigt den Homescreen mit der Uhrzeit an. Zusätzlich kann man per einfacher Wisch-Geste zwischen den einzelnen Kacheln wechseln, also anstehende Termine, Flugzeiten, nahgelegene Orte. Ziemlich das, was wir auch von Google Now auf dem Smartphone an Informationen kennen.

Wechselt man beispielsweise in die Foto-Ansicht genügt einmal Drücken auf das Touchpad und eure Kontakte werden geladen, mit denen ihr das Foto oder Video auf Google+ teilen wollt. Einmal nach unten wischen und die Google Glass geht wieder in den Stand-by-Modus. Macht Lust auf mehr, wenn ihr mich fragt. [via]

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Der Gastautor ist ein toller Autor. Denn er ist das Alter Ego derjenigen, die hier ab und zu für frischen Wind sorgen. Unregelmäßig, oftmals nur 1x. Der Gastautor eben.

18 Kommentare

  1. Oh wie schrecklich! Bitte lasst Google eine Smartwatch oder irgendetwas anderes zur Fernbedienung entwickeln, sonst sehen wir auf der Straße nur noch Menschen die einem den Vogel zeigen!

  2. mhh Kacheln? kenne ich irgendwoher 😀
    Das will doch keiner haben, wo ist da der Desktop und der Start button geht ja gar nicht. 😀

  3. naja… ich bin nicht so begeistert von der bedienung. ich denke das sieht ziemlich bescheuert aus, wenn man da die ganze Zeit an der Brille rummacht 😀

  4. Nen kleiner Bluetooth Controller dazu in der Tasche und es würde viel unauffälliger zu bedienen sein…

  5. Ich finde das Bedienkonzept hervorragend und gut durchdacht, vor allem die Timeline von Links nach Rechts ist ein genialer Ansatz. So sieht für mich die Zukunft aus.

    Warum eine Hand mit dem Smartphone blockieren, wenn man sich einfach eine Datenbrille aufsetzen kann? Hoffentlich wird es auch Zusatzmodule für Brillenträger geben, die man einfach an bestehende Brillen klemmen kann.

    @Simon: Warum soll es „bescheuerter“ sein, an einer Datenbrille zu agieren, als an einem Smartphone? Nervt es nicht langsam, dauernd Leuten ausweichen zu müssen, die beim Gehen ständig nach unten auf Ihr Smartphone starren? Dieser ständige Blick nach unten in die Hand sieht für mich eher „bescheuert“ aus, wir haben uns nur bereits daran gewöhnt.

  6. @Apple: und was macht ihr an Innovationen? Ein neues Flat-Design für iOS – and that’s it! Shame on you!

  7. wieso kann man das nicht mit der hand in der luft steuern?

  8. Jürgen Pfeffer says:

    Unhandlich. Unpraktisch. Unnütz.

  9. ich denke für die erste version ist der touch panel ein sinnvoller kompromiss. hand / luft steuerung wirklich funktional und dann in so kompakter bauform wird kaum realisierbar sein (stand heute).

    ich persönlich würde mir zwar keine anschaffen, aber es geht hier google ja auch nicht darum möglichst viele google glass zu verkaufen, sondern sich den zukunftsmarkt zu sichern.

  10. Ich finde die Steuerung schon ziemlich gut. Jedenfalls auf dem Video wirkt sie sehr intuitiv (klar Werbevideo, da sieht alles gut aus …). Noch bessere wäre nur Steuerung mit den Augen [oder direkte Ableitung am Gehirn ;-)]

  11. … wenn ich da an mein hirn denke, *muss* das ding abstürzen… 🙂

  12. … Dinge, die die Welt nicht braucht…

  13. Da Google Glass ohnehin über Bluetooth verfügt, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass man das gute Stück irgendwann auch bspw per Smartwatch steuern kann.

  14. Unnötige Brille für Spanner und Voyeure.

  15. grounded says:

    Ich hoffe nur, dass dieser Klamauk sich nicht durchsetzt. Ein Szenario in dem Hinz und Kunz mit einer Brille, die ständig Daten sammelt, rumläuft erzeigt nicht gerade ein Wohlbefinden in mir. Mir ist es völlig unerklärlich, wie Menschen sich freiwillig sowas antun wollen. George Orwell und Aldous Huxley als Beispiel haben dies scheinbar vorhergesehen und zum Bedenken aufs Papier gebracht. Ist es einzig die Lust am Neuen und die Befriedigung des Spieltriebs, die alle blind zum gläsernen Menschen werden lässt?

    Fragt sich grounded

  16. coriandreas says:

    Ist das der Porno-Modus? Oder der Spy-Camera-Modus? Ansonsten ist doch die Spracheingabe viel besser: Ich befehle, Glass macht es.

  17. coriandreas says:

    Übrigens: Seit Apple Siri rausbrachte, hat sich herzlich wenig getan. Und das nennt sich Fortschritt? Gähn.

  18. coriandreas says:

    In der Tat: Wurde nicht erst letztens die Kamerasteuerung dafür vorgestellt? Man tippt mit der einen Hand auf dem anderen Arm, Schaltflächen werden virtuell eingeblendet. In der Luft rumfuchteln wäre unterwegs allerdings doch recht unangenehm: Stellt Euch vor, man würde die Leute im Gedrängel mancher Fußgängerzone oder U-Bahn regelrecht erschlagen;-) Außerdem würde ich mir da schon ziemlich bekloppt vorkommen.
    Aber ich sehe schon die nächste Stufe der Virtualisierung: Wir werden alles nur noch durch eine Kamera sehen und können dann so manches wieder ausblenden, heranzoomen usw.! Fehlt nur noch die Body&Walk Steuerung per Exoskelett/HAL: Zusammenstoßen unmöglich, da mit Navi und Start&Stopp-Automatik! Und die Brille ist auch gleich im Helm, gleich mit einem Holodesk mit „eingebaut“.