Google Fit: kommt das Gesundheits-Portal zur Google I/O?

Google Fit könnte eine der Neuerungen sein, die wir zur Google I/O präsentiert bekommen. Dabei handelt es sich um ein Gesundheitsprodukt, vergleichbar mit dem kürzlich vorgestellten HealthKit von Apple. Eine Sammelstelle für Daten von Fitnesstrackern oder anderen vernetzbaren Gadgets, deren Daten dann an einem Ort dargestellt werden. Google hat bereits Erfahrung auf diesem Gebiet, auch wenn Google Health bereits 2012 wieder eingestellt wurde.

Google Office

Unklar ist, ob Google Fit Bestandteil der nächsten Android-Version wird oder als Standalone-App zum Download angeboten wird. Entwickler werden die Möglichkeit haben, ihre Apps direkt über Schnittstellen mit Google Fit kommunizieren zu lassen, sollte es mehrere Datenquellen geben, können die Daten verknüpft werden. Das ist das, was den Wearables aktuell noch fehlt, eine einheitliche Schnittstelle für die gesammelten Daten. Zwar lassen sich jetzt auch schon über diverse Dienste solche Daten zusammenfassen, etwas einheitlicheres, das auch jeder bedienen kann, fehlt allerdings noch.

Zur Google I/O sind wir schlauer, da wissen wir dann auch, ob die Sessions, die Forbes als Bekräftigung für die Existenz von Google Fit sieht, auch tatsächlich damit zu tun haben.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

6 Kommentare

  1. da ich so ein kleiner Statistiker beim Sport bin finde ich das glaube ich ganz cool dass Google so ein Portal vorstellt. Aber was mir da so gerade durch den Kopf geht, ob da die anderen auch wirklich mitspielen wollen?! Z.b. die ganzen Sportapps wie Runtastic und co. sind da ja bestimmt eher nicht so begeistert, da die für mehr Statistiken ja Kohle vom User sehen wollen.

  2. Dann wird das ganze als In-App zur Verfügung gestellt.
    Dann verdient auch runtastic auch wieder mit.

  3. Wie jetzt? Wenig essen und kein Sport machen?! Na soooo gesund ist das auch nicht 😉

  4. Google Fit und Android Wear werden sicher intensiv miteinander verzahnt. Sehr gut.

  5. LinuxMcBook says:

    Vielleicht fließen ja auch die Ergebnisse der Gentest von der Firma (23andMe) die Brins Frau gehört mit ein.

    Das wäre schon ziemlich cool