Google Drive für Mac und PC bekommt detaillierte Sync-Übersicht und Bandbreitenlimitierung

Wer die Google Drive Desktop-App installiert hat, um die Cloud-Daten lokal zu synchronisieren, sollte Ausschau nach einem Update halten. Das Update für Mac und PC ermöglicht Euch jetzt den Übertragungsstatus des Datei-Synchronisationsvorganges im Detail über das Icon in der Menu-Bar einzusehen.

drive_newmenu

Dort erscheint nun nicht mehr nur der Status, wie lange und wie viele Dateien synchronisiert werden, sondern auch, welche Dateien gerade synchronisiert werden. Aufgrund dessen könnt Ihr über das Menu-Bar Icon zuletzt synchronisierte Dateien direkt öffnen, ohne im Ordner zu kramen. Außerdem könnt Ihr beim hovern über die letzten Dateien diese auch direkt teilen.

Für Menschen, die nur über eine langsame Internet-Leitung verfügen, stellt Google mit dem Update eine Funktion zur Limitierung der Bandbreite bei der Synchronisation zur Seite. So will Google sicher stellen, dass Ihr nebenbei noch Eure Katzenvideos auf YouTube möglichst unterbrechungsfrei weitersehen könnt.

Alles in allem nichts neues, denn wem das äußerst bekannt vorkommen sollte, hat sicherlich schon mal Dropbox genutzt. Hier sind diese Features bereits seit langer Zeit implementiert. Das Google Drive Desktop-Update befindet sich aktuell im Rollout und dürfte bald auch bei Euch ankommen (falls nicht schon geschehen).

(Quelle: Google Drive)

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Nerdlicht in einer dieser hippen Startup-Städte vor Anker. Macht was mit Medien... Auch bei den üblichen Kandidaten des sozialen Interwebs auffindbar: Google+, Twitter, Xing, LinkedIn und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

8 Kommentare

  1. Dominik Benner says:

    Ist es mittlerweile möglich sich mit mehreren Windowsbenutzern anzumelden und die Applikation zu nutzen??

  2. Die Desktop Anwendung von Google Drive ist mir leider auch schon mehrfach negativ aufgefallen und lässt immer noch einige Funktionen vermissen. Aber auch die Übersicht im Browser ist stark verbesserungswürdig. Eine Anzeige wieviele Dateien in einem bestimmten Ordner sind wäre z.B. „nett“. Eigentlich ein Armutszeugnis, dass solche Grundfunktionen immer noch fehlen.
    Und dann scheint die Technik im Hintergrund auch etwas wackelig zu sein, bei mir sind aktuell 80 GB zuviel belegt und niemand weiß warum (ja ich habe den Papierkorb geleert :)). Hatte dazu schon mehrfach Kontakt mit dem Support, die können sich den Fehler auch nicht erklären und der Fall liegt nun schon eine Weile zur „Expertenanalyse“ im L2-Support bei Google. Bin mal gespannt was da raus kommt und wann das wieder so funktioniert wie es soll.

  3. Für Linux gibt es immer noch keine Möglichkeit?

  4. @David: habe vor einem Jahr Insync benutzt. Leider kostet es etwas und hatte einige Bugs

  5. Tom Franzen says:

    Verglichen mit OneDrive ist der Client von Google wirklich ziemlich grauslich. Immerhin: am Anfang war er noch schlechter. Reibungslos läuft es meiner Erfahrung nach erstaunlicherweise mit dem Client von MEGA. Flott, verrät ein paar Details mehr zu dem, was er das gerade macht.

  6. Die Desktop-Anwendungen von Google sind eben alle ziemlich lieblos umgesetzt. Gleiches gilt auch für das music-sync tool. Über kurz oder lang werden die Funktionen wohl über Chrome bereit gestellt werden.

  7. meine güter google, danke für dieses schon lang angebrachte update. wurde echt zeit. und leider gibt direkt jede menge zu meckern.

    was nämlich auf den ersten blick ganz schick aussieht, sieht auf den zweiten blick irgendwie ziemlich bescheiden aus. wenn ich zwischen dem drive und dropbox dropdown menü hin und herwechsle, sieht das von google echt billig und unpassend aus.

    der progressbar ist immernoch geschummelt. lade ich nur eine datei hoch, zeigt der balken 100% „syncing 1 of 1“. das kann doch nicht euer ernst sein, dass der jetzt nur den relativen anteil der datei-anzahl anzeigt.

    die schrift ist irgendwie unrund und pixelig. wie gesagt dropbox daneben. eins sieht sauber umgesetzt aus, das andere wie ein ui prototyp wo man nur mal eben gucken wollte, was man wohin tun kann.

    keine uploadgeschwindigkeit

    immernoch sync probleme von iwork dateien wie .pages. sie laden zwar inital hoch, aber verändert die mal ein bisschen und lasst die änderungen syncen. „sync error“ ätzend.

    und dann, man kann es kaum glauben, bringen sie nicht mal unterstützung für die schwarze menüleiste. yosemite is ja auch erst gestern rausgekommen, ne google?

    Gegen das Web UI kann man absolut nichts sagen, finde ich. da ist drive allen anderen voraus, aber auch wenn google will, dass man das web ui nutzt, kann doch wenigstens die dekptop app halbwegs funktionsfähig sein. das ist sie schon seit ewigkeiten nicht!

  8. Im Gegensatz zu OneDrive kann man bei Google Drive aber zumindest an jedem Rechner festlegen, welche Ordner synchronisert werden sollen. So habe ich auf meinem Arbeitsrechner nicht unbedingt auch meine privaten Unterlagen mit drauf. Das einzige, das mich stört, ist, dass der Client auf meinem Notebook eine hohe CPU-Last verursacht, obwohl es gar nichts zu synchronisieren gibt.