Google schließt nach neuen Datenschutzgesetzen Technisches Büro in Russland

Google wird sein Technisches Büro in Russland auflösen. Das berichtet das Wall Street Journal. Grund für den Rückzug aus Russland ist ein im Juli erlassenes Gesetz, das Daten speichernde Firmen dazu verpflichtet, diese auf russischem Boden zu speichern. Begründet wird dies durch Datenschutz. Eine vollständige Auflösung wird es allerdings nicht geben. Ein Google-Sprecher sagt, dass weiterhin ein Team im Land sein wird, welches für die Nutzer da sein wird. Wie groß das Team allerdings genau sein soll, wollte er nicht verraten.

Google Office

Der russische Markt war für Google schon immer ein schwieriger. Die russische Suchmaschine Yandex hat nach eigenen Angaben einen Marktanteil von über 60 Prozent. Google-Chef Eric Schmidt befürchtete schon letztes Jahr, dass Russland mit seinen Internet-Gesetzen auf eine Zensur im Stile von China zuzusteuern. Dort stellte Google 2010 die meisten Dienste ein, nachdem immer mehr Suchergebnisse zensiert wurden und sich Behörden in die Gmail-Accounts von Dissidenten gehackt haben.

Google riskiert mit dem Rückzug zwar, dass man das Potential solcher Länder nicht ausnutzen kann, was wiederum weniger Einnahmen bedeutet. Andererseits ist es vielleicht auch ein guter Schritt, die Dienste komplett einzustellen, anstatt sich Vorgaben durch einen Staat machen zu lassen, der für Außenstehende eher willkürlich Gesetze erlässt, egal ob in Russland, China oder sonstigen Ländern.

Weiterhin wird es aber auch in Russland den Chrome Browser und Googles mobiles Betriebssystem Android geben. Diese beiden Produkte zeigen ein starkes Wachstum und in sie wird auch weiterhin investiert, wie der Google-Sprecher mitteilt.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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18 Kommentare

  1. „Andererseits ist es vielleicht auch ein guter Schritt, die Dienste komplett einzustellen, anstatt sich Vorgaben durch einen Staat machen zu lassen, der für Außenstehende eher willkürlich Gesetze erlässt, egal ob in Russland, China oder sonstigen Ländern.“

    Sascha, du schaffst es immer öfter Artikel auf BILD oder Computerbild Niveau zu verfassen. Was ist das denn bitte für eine Aussage? Wir in Europa können davon nur träumen, dass unsere Staaten so souverän wären, dass unsere Politiker Gesetze erlassen würden, die der Europäischen Bevölkerung und Europäischen Unternehmen nutzt. Stattdessen tun wir alles um es den Großen US Konzernen gerecht zu machen (Stichwort: TTIP) und deren Behörden (Stichwort: NSA).

    „Grund für den Rückzug aus Russland ist ein im Juli erlassenes Gesetz, das Daten speichernde Firmen dazu verpflichtet, diese auf russischem Boden zu speichern. Begründet wird dies durch Datenschutz.“

    So ein Gesetz ist bei uns absolut notwendig! Leider reicht die Aufmerksamkeitsspanne der meisten nur so weit, dass man dinge wie NSA Skandale nur so lange präsent hat, wie diese auf den Titelseiten stehen.

  2. Hat mit Willkür wenig zu tun. Ich halte den Schritt von der Russischen Regierung eher als zukunftsweisend. Die Daten der eigenen Bürger in den jeweiligen Ländern speichern.
    Das wünsche ich mir auch für Deutschland. Zensur findet nicht nur bei den Chinesen oder Russen statt, Auch bei uns gibt es Zensur siehe die Online Foren der großen deutschen Zeitungen.

  3. Russland will in diesem Fall dass die Daten in Russland verbleiben, damit sie in den USA nicht nach Gutdünken von der NSA abgegriffen werden.
    Dies finde ich absolut legitim und wird auch in Deutschland von der Telekom mit „National-Routing“ versucht.
    Dass der Autor darin ein „willkürlich Gesetz“ sieht ist schon sehr merkwürdig.

    Ein bisschen Objektivität würde mal ganz gut tun, Herr Ostermaier.

  4. Würden andere Länder derartige Gesetze übernehmen wäre es die reinste Innovationsbremse. Man stelle ich nur einmal vor ein kleines Start-Up müsste für jedes Land eigene Server betreiben…
    Mal ganz davon abgesehen dass unsere Behörden, Gerichte und Geheimdienste sich auch nicht gerade mit Ruhm bekleckern können. Da ist es einem teilweise gar lieber wenn die Daten im Ausland liegen, da es im Zweifelsfall den Zugriff für die nationalen Behörden erschwert und die sind es meist um die man sich die größten Sorgen machen sollte.

  5. Verstehe ich die ersten drei Kommentare richtig? Statt dem Internet sind nationale Netze erwünscht?
    Statt ein paar Rechenzentren an passenden Standorten auf der Welt zu verteilen wird gefordert, dass die Unternehmen für jedes Land ein Rechenzentrum aufbauen, die sich nicht austauschen dürfen, wodurch eigentlich jedes Land mindestens ein zweites Rechenzentrum als Backup benötigt. Also hunderte Zentren, die in der Nacht immer nichts zu tun haben und am Tag voll ausgelastet sind => super effizient .. NOT
    Also das ist aber ein Rückschritt zur globalen Vernetzung! Unglaublich das hier solch eine Meinung vertreten wird. Wir sollten hier doch ein freies Internet fördern…
    Statt Gesetze zu erlassen die den Datenschutz dienen, indem sie irgendwelche anderen Gesetze aushebeln, wäre es doch wesentlich sinnvoller Gesetze die den Datenschutz angreifen gleich abzuschaffen. Also zum Beispiel dass amerikanische Unternehmen private Daten raus geben müssen.

  6. @cubei
    Ich kann es auch nicht nachvollziehen. Zumal einem viel daran liegen sollte dass die eigenen Daten möglichst weit verstreut sind und nicht alle in der „Reichweite“ der eigenen Regierung. Würde es eine Pflicht geben sämtliche Daten der zivilen Bevölkerung im eigenen Land zu speichern hätte die eigene Regierung eine Macht und mögliche Form der Kontrolle die man sich wohl kaum wünschen sollte.
    Für jegliche Kreml-Kritiker ist das in Russland erlassene Gesetz eher eine Gefahr als irgendeine Form von Datenschutz.

  7. Russland, China, USA, Deutschland, Großbritannien … wo soll den da der Unterschied sein? Alle diese Länder sind auf dem Weg (in China ist man ja schon dort am Weitesten) zu totalitären Überwachungsstaaten … und im Fall der USA ja auch immer mehr zu einer Pseudodemokratie a la Russland.
    Sicher ist Deutschland im Vergleich zu den Anderen noch am ehesten ein „freiheitliches“ Land – im Vergleich zu vor 30 Jahren sieht es aber schon sehr traurig aus.
    Daten, sicher? im eigenen Land? Sowenig wie im anderen Land. Alles eine Illusion.

  8. Sollten alle Länder so machen, die auf Ihre Hoheitsrechte noch Wert legen.Snowden sagte G und Co meiden, keiner will hören und handeln!
    Ein Witz die Blogger wie Ihr, die nur Lemminge züchten.Wacht endlich auf!@ Caschy setz einen Mündigen hin oder Deine Leser werden Dir in 5 Jahren alle nur mehr bis zum Bauchnabel gehen.

  9. Eindeutig ein Techie-Blog, bei dem Unsinn, der hier über Politik verzapft wird. Allen China, Russland, Putin-Verstehern möchte hiermit darauf hinweisen dass die Grenzen in die gelobten Länder offenstehen. Aus einer neuen DDR wird hier leider auch nix, also warum nicht tschüss sagen?!
    Falls ihr noch vorher wissen wollt, warum Putin so homophob ist – weil er den A*sch offen hat

  10. Einzige richtige Entscheidung von Google!

  11. Leider läßt der Artikel Neutralität missen, wie so oft beim Thema Rußland und der Westen in den Medien. Der Grundgedanke mit dem Datenschutz ist nicht falsch, anstatt aber von Zensur zu reden (was logischerweise Google behauptet um nicht als der böse Junge dazustehen), wäre die korrekte Frage gewesen, ob der KGB nicht einfach der NSA leichter nacheifern möchte. Denn das wäre die negative Seite der Medaille.

    @cubei:
    Nein, das hast Du falsch verstanden. Die ersten Kommentare liegen richtig und heben hervor, was hierzulande falsch läuft. Die USA zwingen US-Firmen dazu Daten für sie bereitzustellen, daher speichern diese Konzerne in den US um eben nicht mit dem Datenschutz anderer Länder in Konflikt zu geraten. Ähnliches wurde auch hierzulande aufgegriffen unter dem Aspekt, Daten, die hier gesammelt werden, müssen nach deutschem bzw. europäischem Recht behandelt werden.
    Nun frage ich Dich, warum findest Du die US Methode besser als die russisches? Von der reinen Argumentation ist die russische besser (Daten in Rußland speichern um Datenschutz zu gewährleisten wobei es nur um russische Daten geht) als die US Variante (Daten der ganzen Welt in den USA zu speichern, damit man Zugriff hat).

    @Schröpke:
    Einfach mal mit der Schwarzweiß Malerei aufhören. Weder sind die USA oder Google ganz toll und Rußland ganz böse noch Rußland ganz toll und USA/Google ganz böse. Schwarzweiß Denken bringt nichts außer Vorurteile zu schüren. Laßt einfach mal eine gute Idee eine gute Idee sein, auch wenn sie von der falschen Person kommt.

  12. Hm… vielleicht fangen auch nur die ersten US-Firmen an, die Zelte abzubrechen bevor die ersten amerikanischen Bomben einschlagen…

  13. Die alte Welt erhebt sich

  14. @Fraggle
    „Nein, das hast Du falsch verstanden.“
    In wie fern?

    „warum findest Du die US Methode besser“
    Ich weiß nicht was du mit „US Methode“ meinst, aber ich finde eine globale Vernetzung (Grundgedanke des Internets) erstrebenswert und mag den Gedanken vieler kleiner nationaler Netze nicht.

    „Von der reinen Argumentation ist die russische besser“
    Welche Argumentation soll das sein? Ich wiederhole mich jetzt zwar, aber trotzdem:
    – Rechenzentren sind dann nur noch halbtags im Gebrauch, weil die Leute nachts schlafen. Server die vom ganzen Globus benutzt werden sind 24/7 im Gebrauch und können ihre Last auf andere Standorte verteilen.
    – Wenn ein Zentrum ausfällt oder abbrennt sind meine Daten nicht mehr auf der ganzen Welt verteilt, sondern weg, es sei denn in jedem Land stehen mehrere dieser nur halbtags benutzten Zentren.
    – Leif Sikorski hat auch noch angemerkt, dass dadurch die Daten der eigenen Regierung zugespielt wird und die privaten Daten der Russen werden wohl zu aller Erst für die russische Regierung von Nutzen sein.
    – Auch von Leif Sikorski: Kleine Unternehmen können es sich nicht leisten in jedem Land ein Standort mit Servern auf zu machen.
    – Eine Datenbankabfrage muss in vielen Fällen zwangsweise über mehrere Server über den ganzen Globus gehen. Beispiel: Ich gucke mir auf Twitter, Facebook, Youtube, … eine Liste mit Followern/Subscribern/.. an und die Anzeigebilder von den Nutzern sind natürlich private Daten die nur im jeweiligen Land gespeichert sind. Das heißt um die Seite zu laden muss ich Bilder aus mehreren Ländern runterladen, die vielleicht super lahme Verbindungen haben. Vorher war alles auf jedem Rechenzentrum und ich konnte es von dem laden, das mir am nächsten ist.
    – Microsoft hat bisher erfolgLOS dagegen geklagt, dass US-Ermittler sich Zugriff auf Server außerhalb der USA beschaffen dürfen. Das heißt aktuell schützt das überhaupt gar nicht gegen das was hier als Grund für so ein Gesetz genannt wird. Solange es ein US-Unternehmen ist, ist es den US-Ermittlern vollkommen egal wo die Server mit den Daten stehen!

    Du forderst das wir uns einmauern und keine Daten mehr zwischen nationalen Grenzen austauschen, um uns gegen ausländische Regierungen und Geheimdienste zu schützen. Wie wäre es, wenn wir es bei einem freien Internet belassen und statt dessen bei der Wurzel des Übels anfangen und den Geheimdiensten und Regierungen solche Rechte der Datenschutzverletzung nehmen. Dann brauchen wir keine Gesetzte, die diese Gesetzte wieder in die Schranken weisen. Statt weiter drum herum zu patchen, einfach mal den Fehler beheben!

  15. @Fraggle
    Ich wüsste nicht, dass in den USA Minderheiten, wie zB Schwule unterdrückt werden. Oder dass, wie in Hongkong, keine freie Wahlen stattfinden dürfen. Auch wüsste ich nicht, dass in China oder Russland Material über Folterungen freiwillig von den Regierungen preisgegeben wurde. Die USA wird eben n i c h t totalitär regiert, rechtfertigt dann auch gewisses schwarzweiß Denken.

  16. Ich versuche jetzt meinen Kommentar zum dritten mal abzusenden -.- vielleicht zu lang?

    @Fraggle
    „Nein, das hast Du falsch verstanden.“
    In wie fern?

    „warum findest Du die US Methode besser“
    Ich weiß nicht was du mit „US Methode“ meinst, aber ich finde eine globale Vernetzung (Grundgedanke des Internets) erstrebenswert und mag den Gedanken vieler kleiner nationaler Netze nicht.

    „Von der reinen Argumentation ist die russische besser“
    Welche Argumentation soll das sein? Ich wiederhole mich jetzt zwar, aber trotzdem:
    – Rechenzentren sind dann nur noch halbtags im Gebrauch, weil die Leute nachts schlafen. Server die vom ganzen Globus benutzt werden sind 24/7 im Gebrauch und können ihre Last auf andere Standorte verteilen.
    – Wenn ein Zentrum ausfällt oder abbrennt sind meine Daten nicht mehr auf der ganzen Welt verteilt, sondern weg, es sei denn in jedem Land stehen mehrere dieser nur halbtags benutzten Zentren.
    – Leif Sikorski hat auch noch angemerkt, dass dadurch die Daten der eigenen Regierung zugespielt wird und die privaten Daten der Russen werden wohl zu aller Erst für die russische Regierung von Nutzen sein.
    – Auch von Leif Sikorski: Kleine Unternehmen können es sich nicht leisten in jedem Land ein Standort mit Servern auf zu machen.
    – Eine Datenbankabfrage muss in vielen Fällen zwangsweise über mehrere Server über den ganzen Globus gehen. Beispiel: Ich gucke mir auf Twitter, Facebook, Youtube, … eine Liste mit Followern/Subscribern/.. an und die Anzeigebilder von den Nutzern sind natürlich private Daten die nur im jeweiligen Land gespeichert sind. Das heißt um die Seite zu laden muss ich Bilder aus mehreren Ländern runterladen, die vielleicht super lahme Verbindungen haben. Vorher war alles auf jedem Rechenzentrum und ich konnte es von dem laden, das mir am nächsten ist.
    – Microsoft hat bisher erfolgLOS dagegen geklagt, dass US-Ermittler sich Zugriff auf Server außerhalb der USA beschaffen dürfen. Das heißt aktuell schützt das überhaupt gar nicht gegen das was hier als Grund für so ein Gesetz genannt wird. Solange es ein US-Unternehmen ist, ist es den US-Ermittlern vollkommen egal wo die Server mit den Daten stehen!

    Du forderst das wir uns einmauern und keine Daten mehr zwischen nationalen Grenzen austauschen, um uns gegen ausländische Regierungen und Geheimdienste zu schützen. Wie wäre es, wenn wir es bei einem freien Internet belassen und statt dessen bei der Wurzel des Übels anfangen und den Geheimdiensten und Regierungen solche Rechte der Datenschutzverletzung nehmen. Dann brauchen wir keine Gesetzte, die diese Gesetzte wieder in die Schranken weisen. Statt weiter drum herum zu patchen, einfach mal den Fehler beheben!

  17. Ich versuche seit gestern hier zu kommentieren, aber irgendwie erscheint der Post nicht -.- Jetzt vielleicht von einem anderen Account:

    @Fraggle
    „Nein, das hast Du falsch verstanden.“
    In wie fern?

    „warum findest Du die US Methode besser“
    Ich weiß nicht was du mit „US Methode“ meinst, aber ich finde eine globale Vernetzung (Grundgedanke des Internets) erstrebenswert und mag den Gedanken vieler kleiner nationaler Netze nicht.

    „Von der reinen Argumentation ist die russische besser“
    Welche Argumentation soll das sein? Ich wiederhole mich jetzt zwar, aber trotzdem:
    – Rechenzentren sind dann nur noch halbtags im Gebrauch, weil die Leute nachts schlafen. Server die vom ganzen Globus benutzt werden sind 24/7 im Gebrauch und können ihre Last auf andere Standorte verteilen.
    – Wenn ein Zentrum ausfällt oder abbrennt sind meine Daten nicht mehr auf der ganzen Welt verteilt, sondern weg, es sei denn in jedem Land stehen mehrere dieser nur halbtags benutzten Zentren.
    – Leif Sikorski hat auch noch angemerkt, dass dadurch die Daten der eigenen Regierung zugespielt wird und die privaten Daten der Russen werden wohl zu aller Erst für die russische Regierung von Nutzen sein.
    – Auch von Leif Sikorski: Kleine Unternehmen können es sich nicht leisten in jedem Land ein Standort mit Servern auf zu machen.
    – Eine Datenbankabfrage muss in vielen Fällen zwangsweise über mehrere Server über den ganzen Globus gehen. Beispiel: Ich gucke mir auf Twitter, Facebook, Youtube, … eine Liste mit Followern/Subscribern/.. an und die Anzeigebilder von den Nutzern sind natürlich private Daten die nur im jeweiligen Land gespeichert sind. Das heißt um die Seite zu laden muss ich Bilder aus mehreren Ländern runterladen, die vielleicht super lahme Verbindungen haben. Vorher war alles auf jedem Rechenzentrum und ich konnte es von dem laden, das mir am nächsten ist.
    – Microsoft hat bisher erfolgLOS dagegen geklagt, dass US-Ermittler sich Zugriff auf Server außerhalb der USA beschaffen dürfen. Das heißt aktuell schützt das überhaupt gar nicht gegen das was hier als Grund für so ein Gesetz genannt wird. Solange es ein US-Unternehmen ist, ist es den US-Ermittlern vollkommen egal wo die Server mit den Daten stehen!

    Du forderst das wir uns einmauern und keine Daten mehr zwischen nationalen Grenzen austauschen, um uns gegen ausländische Regierungen und Geheimdienste zu schützen. Wie wäre es, wenn wir es bei einem freien Internet belassen und statt dessen bei der Wurzel des Übels anfangen und den Geheimdiensten und Regierungen solche Rechte der Datenschutzverletzung nehmen. Dann brauchen wir keine Gesetzte, die diese Gesetzte wieder in die Schranken weisen. Statt weiter drum herum zu patchen, einfach mal den Fehler beheben!

  18. Die ersten Kommentare sind recht lustig und zeigen nur mangelndes Wissen über die Gegebenheiten in Russland. Ich war zeitweise an einem russischen Outsourcing Deal beteiligt und dort war ebenfalls die Anforderung, daß die Exchange Daten alle in einem russischen DataCenter zu liegen haben. Prinzipiell vollkommen legitim, bis auf die Tatsache das bei den Gesprächen regelmässig ein Vertreter vom FSB dabei war. Ein Schelm wer böses denkt. Die Russen machen es halt ein bischen offensichtlicher als die Amis, aber ansonsten schenkt sich das wenig…

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