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Google Cloud Print: Einstellung des Dienstes steht bevor

Kurze Erinnerung für etwas, was bereits seit über einem Jahr fest steht: Google wird am 31. Dezember dieses Jahres den hauseigenen Dienst für das Drucken aus der Cloud – Cloud Print – einstellen. Ein weiterer Kandidat auf dem Google-Friedhof. Solltet ihr also Drucker mit dem AirPrint-Pendant haben und das Feature bisher rege genutzt haben, dann wird der Teil eures Druckers ab sofort nutzlos werden.

Ihr könnt leider nichts anderes tun, als auf die nativen Mittel der jeweiligen Betriebssysteme auszuweichen. Ich bin kein Chrome-OS-Nutzer, daher kann ich leider keine eigenen Erfahrungen dazu wiedergeben, Meinungen im Internet zufolge scheint die Implementierung des Druckerlebnisses in Chrome OS jedoch immer noch nicht auf einem besonders guten Niveau zu sein. Lass gerne eure Erfahrungen dazu in den Kommentaren da.

Ich persönlich nutzte den Dienst nie, stört mich persönlich also jetzt nicht unbedingt. Wie sieht es bei euch aus?

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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55 Kommentare

  1. Cloud Print habe ich gerne genutzt, war sehr entspannt, wenn Eltern oder Frau was gedruckt haben wollten aber ich nicht zuhause war. Wieder einmal eine Bestätigung dafür, dass man sich abseits von Speicher und Mailing nicht auf Google verlassen sollte.

    • Ich würde Speicher als auch tot sehen… siehe Google Foto.
      Selbst wenn man bezahlt wäre ich vorsichtig. Selbst dann kann der Service eingestellt werden…
      Der Google Friedhof ist schon riesig. Google ist halt nicht wirklich zuverlässig.

      • Google macht alles richtig. Nix ist schlimmer, als uralte Dienste pflegen zu müssen, die eh kaum noch jemand nutzt und nur Geld kosten.

        P.S.: Ich arbeite in einer Firma in der es genau so praktiziert wird. Nach etlichen Jahren hat man sich entschlossen die Strategie zu ändern (und dadurch vielleicht sogar ein paar Kunden zu verlieren), aber dafür insgesamt flexibler zu werden und die Kerndienste auszubauen.

        • Stimmt schon aber YouTube Music hängt dem Google Play Music noch weit hinterher. So lassen sich zwar Dateien hochladen aber nicht mehr bearbeiten und in der Suche nach z.B. dem Künstler wird sämtlicher Inhalt im Wirr-Warr angezeigt statt dem Album selbst.

          Also wenn schon Dienste entfernen und neue einbringen dann bitte auch welche die schon die alten Features besitzen.

          Auto SmartWatch Besitzern gibt es hier auch keinerlei Lösung für das Downloaden der Musik um dies unabhängig vom Smartphone abzuspielen. Also falls man sich eine SmartWatch für die sportlichen Aktivitäten geholt at um unabhängig von Smartphone zu sein, ist hier ebenfalls ein Rückschlag zu sehen. Daher kann ich slat einige Schritte von Google keineswegs nachvollziehen

        • Euer „Produkt“ war aber wohl kaum, ein universelles Ökosystem anzubieten, wie Google, Apple & Co es anstreben.

          Wenn Google nur „Kernkompetenzen“ anbietet, habe ich damit kein Problem.
          —> Suche ich mir halt für das Produkt jemand anderen.

          Wenn Google als „Full Service Provider“ auftritt, habe ich damit auch kein Problem.
          —> Wenn das taugt, nutze ich es.

          Was Google aber macht, ist ein beständiges Ein-Aus-Umschalten von Leistungen. Damit übertragen sie Prinzipien, die für agile Softwareentwicklung gut taugen, auf das ENDprodukt im Regal — und da will keiner, dass Features & Leistungen kommen und gehen. Aus der Leitung soll Wasser kommen, aus der Steckdose 240 Volt und auf 90.2MHz will ich den NDR hören.

          Sowas darf sich alle 10 Jahre mal ändern, aber nicht dauernd, Päng, Totalschaden.

          Du darfst bitte eines nicht vergessen: Was sich gut verkauft, bestimmt der Käufer. Nicht der Anbieter. Und wie es scheint, sind die Käufer nicht damit zufrieden (allgemeiner Tenor).

          Mir ist das inzwischen auch zu riskant. Ich baller alles in den Dienst rein, und dann wird der Dienst anders/eingeschränk/eingestellt/kostenpflichtig/unzuverlässig — das passiert mir halt 2-3mal, aber dann können sie sich ihre neuen Dienste in die Haare schmieren. Ich verbringe meine Freizeit nicht mit IT-Migrationen von Takeout-Datenklumpen.

    • Oliver Müller says:

      Man sollte sich gar nicht auf irgendwelche externen Dienste verlassen.

    • Habe Google Cloud Print auch gerne genutzt und bedauere die Einstellung. Google hätte ihn wenigstens für seine zahlenden Google One Nutzer noch weiter anbieten können.

    • Florian Naumann says:

      I couldn’t agree more!
      Genau das Gleiche bei mir. ☹️

  2. Also ich habe einen 6 Jahre alten Brohter MFC mit der Google Cloud Print Anbindung, Hab den Dienst schon gern genutzt wenn man untwegs mal was im Internet oder so findet was man Ausdrucken möchte. Da entfällt das lästige speichern und zu Haus die Datei nochmal anzufassen um sie zu drucken.

    Überings Oliver was hatt Apple´s AirPrint denn mit dem GooogleCloudPrint zutun?

    • RegularReader says:

      Die beiden Protokolle sind sehr ähnlich, wenn auch nicht gleich. In beiden Fällen muss der Druckerhersteller ein Protokoll des jeweiligen Herstellers (Apple/Google) „einbauen“. Beide ermöglichen es, einfach zu drucken, ohne irgendwelche Treiber und anderweitige Software installieren zu müssen.
      Unterschiede:
      – Apple AirPrint ist (wohl wenig überraschend) überwiegend nur für Apple Geräte und arbeitet im lokalen Netzwerk.
      – Google Cloud Print verbindet den Drucker mit der Google Cloud, man kann also auch von unterwegs Drucke beauftragen.

    • Was den Vergleich mit AirPrint angeht, habe ich mich auch gerade nach dem Zusammenhang gefragt? Oder AirPrint stellt (neuerdings) den gleichen Service wie Cloud Print zur Verfügung und ich weiss es noch nicht…;-)

  3. Ich habe Autoprint viel genutzt aber nach Ankündigung des Wegfalls einen neuen Drucker gekauft. Habe mir ein kleines Skript geschrieben, was einen Ordner bei meinen Mails nach neuen Mails prüft und dann die darin enthaltenen Attachments druckt. Danach wird die Mail in einen anderen Ordner verschoben. Das Skript läuft per Cron auf einem Raspberry Pi. So kann ich von unterwegs drucken und Rechnungen, die ich per Mail bekomme, warten dann sauber gedruckt auf mich.

  4. Ich frage mich ja was denn ein Druckerlebniss ist und ob es dabei ein Abenteuer der Rückseite gibt.
    Schon erstaunlich wie simple Tätigkeiten heutzutage zu Erlebnissen werden. 😉

    Den Cloud Dienst habe ich auch nur mal getestet, aber nie produktiv genutzt.
    Dafür drucke ich schlicht zu wenig.
    Aber das ist wieder so ein Baustein wo ich Google Dienste nie in wichtigen Bereichen verwenden mag.
    Die Firma verliert schlicht viel zu oft die Lust an ihren Produkten.

  5. Middle of the Road says:

    Und wie drucken Chromebook-Nutzer nun? Bin etwas verwirrt. Den Dienst habe ich mangels Chromebook nie genutzt. Persönlich drucke ich auch so gut wie gar nichts aus. Ich mag keinen Papierkram. Was ich als Erinnerungsstütze behalten möchte, kopiere ich in OneNote.

    • Oliver Müller says:

      Am besten gar nicht. Ist auch besser für die Umwelt. Ich habe nur noch einen Drucker, weil der bei meinem Scanner mit dabei war, ist so ein Druck/Scan/Fax Kombigerät. Gedruckt habe ich damit aber noch nie.

      • > Am besten gar nicht. Ist auch besser für die Umwelt.

        Sag das bitte mal den Schulen.

        Wir haben uns zu Weihnachten einen Drucker gegönnt, weil meine Tochter (5. Klasse) immer die Fragen vom PDF abschreiben muss, damit sie ihre Antworten druntersetzen und dann das Foto davon an den Lehrer schicken.

        Wenn es nach mir ginge, würden wir Drucker zusammen mit den Schulen abschaffen. Die sind 100 Jahre hinterher.

        • @Jörg „100 Jahre hinterher“
          Die Webgestalter produzieren immer mehr Webseiten, die nicht mal in jedem Browser einwandfrei funktionieren.

          Und jetzt kommst du, und forderst von Spezialisten (Lehrkräften), sich im Wust inkompatibler Formate für Bild, Dokumente, Ton, Film, und deren Konvertierung und Übertragung, zurechtzufinden? Scherzkeks. Warum nicht gleich vom Weitspringer einen Marathonlauf fordern?

          • Ich bin beruflich in der Qualitätssicherung für Websites.

            1. Wir produzieren Websites, die auf AKTUELLEN Geräten der letzten Jahre funktionieren. Kauf dir was aktuelles, und die Site wird funktionieren. Ggf. ist es DEINE Entscheidung, eine Randgruppenplattform zu nutzen, dann darfst Du mit deinem Trecker eben nicht auf die allgemeine Autobahn (Nebenbemerkung: Unsere Sites funktionieren prima mit Browsern für Menschen mit einer Einschränkung — aber der Herr Studienrat muss einen handgeklöppelten Holzbrowser aus Bangladesh auf seinem WinXP benutzen und motzt dann den Rest der Welt an, dass heutzuage alle Straßen geteert sind…)

            2. Aus der Teilnahme an der Gesellschaft ergibt sich die PFLICHT, sich halbwegs mit der Welt auseinanderzusetzen. Beispiel: Wir erwarten von jedem, dass er weiss, was ein rotes Fußgängermännchen bedeutet, er kann sich nicht rausreden mit „Ich habe keinen Führerschein…“ Wir ALLE müssen die Welt SO GROB verstehen, um zusammenleben zu können. Siehe Impfgegner, Covidioten, Aluhüte. Diese Leute haben schlicht kein Recht dazu, die Gesellschaft zu zerstören mit ihrer Dummheit.

            Ich erwarte von Pädagogen keine Wunderdinge, sondern nur, dass sie sich ungefähr da befinden, wo sich der Rest der Gesellschaft auch befinden — schliesslich sollen gerade _sie_ das ja anderen beibringen.
            Stattdessen sind Lehrer im Durchschnitt technisch WEIT hinter dem Durchschnittsdeutschen. Es gibt kaum eine Peer Group, die dermaßen technikfeindlich und „altbacken“ ist wie die, die das meiner Tochter beibringen soll.

            3. Es geht hier nicht um „Ich kann programmieren“. Es geht darum, dass meine Tochter grad im Homeschooling ist, und die Mehrheit der Lehrer gerade zum ersten Mal in ihrem Leben einen Messenger installiert, keine Nettikette beherrscht und mangels Erfahrung überhaupt nicht in der Lage ist, zum Beispiel RUHE in eine Videokonferenz zu bringen oder Schülern die Privacy-Settings beizubringen.
            Selbst meine 80jährigen Eltern sind seit Jahren weiter, ohne dass ich das irgendwie angeschoben hätte!

            Fazit:
            Man stelle sich mal vor, vor 50 Jahren hätte jemand gesagt: „Ich möchte Lehrer sein, aber ich fass doch kein Buch an!“. Undenkbar. Aber im Jahr 2020 als Handyverweigerer Lehrer zu sein, das soll akzeptabel sein?

            Mensch, ich kann zuhause meiner Tochter nicht beibringen, wie man mit Facebook umgeht, sich in Chats benimmt, Datenschutz und Nettikette beachtet, schlicht weil uns hier die Situationen fehlen oder meine Tochter wohl kaum ihren alten Vater als Follower in ihrer Closed Group haben will.

            Ich habe auf der Arbeit seit 7 Jahren kein Blatt Papier, keinen Stift, kein Bargeld und keine Quittung mehr in der Hand gehabt, alles digital, bis hin zur Änderung des Arbeitsvertrags. Währenddessen kriegt meine Tochter Hausaufgaben per PDF(!), die man bunt(!) ausdrucken muss, weil ein Vollhonk (sorry!) in „weiss auf Hintergrundbild“ geschrieben hat. Wenn man schon „nur Word kann“, dann speichert das doch wenigsten als HTML!

            Schlimm, das alles. Vor allem, wenn einem klar wird, dass nach der Schule von den Kindern das exakte Gegenteil erwartet wird: Modern sein, vorne sein, technisch fit sein, flexibel sein.

            • @Jörg
              Danke für’s Outing, mit solchen Leuten wundert einen der aktuelle Zustand vom Web nicht wirklich.

              Klingt alles nach „mir sind die anderen egal, solange ich als Alphatier nicht betroffen bin“. Die Menschen sind nun mal mit unterschiedlichen Fähigkeiten, und Geldbeutel, ausgestattet. Es ist unglaublich arrogant, von jedem denselben Wissenslevel („wenigstens als HTML“) zu erwarten.

              Dieses „Modern sein, vorne sein, technisch fit sein, flexibel sein“ klingt dazu nach purem Werbegeschwafel für Wohlhabende, auf Kosten von anderen. Dann noch viel Spaß.

              • Scheisse Mann, was du da zusammenlaberst ist zum Lachen. Was er meinst ist zBsp das hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Box-Modell-Fehler_im_Internet_Explorer

                Kein Frontend-Entwickler mit Sinn und Verstand kümmert sich noch um den Mist weil kaum einer IE 5.5 und darunter einsetzt.

                • > weil kaum einer IE 5.5 und darunter einsetzt

                  Die Entwicklung des IE ist selbst in der „aktuellen“ Version 11 bereits eingestellt. Die kommerziellen Websites von Microsoft(!) selbst unterstützen ihn bereits nicht mehr (Office, Skype, Teams). Er taucht in der Statistik aktueller Websites praktisch nicht mehr auf.

                  Wer möchte, dass sogar noch irgendwelche IE 5 und 6 unterstützt werden, der muss sich auch dazu bekennen, dass damit die Entwicklungskosten einer Website mehr als Verdoppelt werden, und dass diese Kosten von der Entwicklung über den Auftraggeber dann an die Endkunden weitergegeben werden.

                  Karen findet, dass alle anderen Kunden mehr bezahlen müssen, um die Lebensmittel im Laden so abzuschirmen, dass sie mit ihrem Rottweiler in die Schlachterei gehen kann. Wegen Kundenfreundlichkeit! …oder nennen wir es Karenfreundlichkeit?

                  • Ist mir natürlich bekannt, ich wollte nur ein anschauliches Beispiel geben. Witzig ist auch dass IE 11 und Edge (alle) bei jeweils 1% und 3% rumkrebsen.

              • > Danke für’s Outing, mit solchen Leuten wundert einen
                > der aktuelle Zustand vom Web nicht wirklich.

                Der „aktuelle Zustand des Webs“ sieht eigentlich so aus, dass alle das nutzen können. Und das ein Riesen-Wind gemacht wird von 0.00001% der Leute, die sich irgendwas haarsträubendes zusammengeschraubt haben (für das sie dann selbst verantwortlich sind) oder steinalten Schrott verwenden — Disclaimer: Wenn Du dich mal gefragt hast, von welcher Plattform aus diese ganzen Attacken und Spam kommen — genau DEREN WindowsXP-Android4-Gelumpe ist es. Gäbe es einen Rechner-TÜV, man hätte diese Bomben vor Jahren aus dem Verkehr gezogen.

                > Klingt alles nach „mir sind die anderen egal, solange ich
                > als Alphatier nicht betroffen bin“.

                Das ist ganz einfach: Man verwendet eine Analyse-Plattform und guckt, wie man am meisten Nutzer mit bezahlbarem Aufwand auf seine Plattform bekommt. Das gleiche, was jeder Bäcker und Schlachter macht. Und genau wie beim Bäcler oder Schlachter kommt der Stress nicht von den 99% normaler Kunden, sondern von Karen vor der Tür, die ohne Maske mit einem Rottweiler in den Laden will, um unverpacktes Mehl ohne Gluten zu kaufen und dann rumpöbelt, hier würden „alle“(!) Kunden furchtbar misshandelt. Nein, Karen, trag bitte eine Maske, lass deinen Hund zuhause, und ausser dir hat hier noch niemand nach unverpacktem Meh lgefragt.

                > Die Menschen sind nun mal mit unterschiedlichen Fähigkeiten, und
                > Geldbeutel, ausgestattet.
                Aus persönlichen Gründen ist mein Geldbeutel ziemlich klein. Ich darf glücklicherweise meinen Firmenlaptop auch privat nutzen. Ich habe selber aber auch nur einen gebrauchten 150-Euro-NUC mit Windows 10, für die Familie ein 200-Euro-Medion-Tablet von ALDI, und wir alle haben ein aktuelles Billighandy mit Android.

                Ich sehe das Problem nicht, für kleines Geld aktuelle Systeme zu haben. Und ich sehe nicht, dass jemand das Recht hätte, seine gefährlichen uralt-Systeme ans Netz anzuschliessen.

                > Es ist unglaublich arrogant, von jedem denselben Wissenslevel
                > („wenigstens als HTML“) zu erwarten.

                „Sichern unter…“ —> „Als HTML“ in der Software, die jedem Rechner beiliegt.

                Wenn du DAS nicht kannst, dann ist dein System eine Gefahr für andere Menschen, denn dann hast Du deine Systemsicherheit erst recht nicht im Griff und bist Spamschleuder und DDOS-Host für Attacken gegen andere.

                > Dieses „Modern sein, vorne sein, technisch fit sein, flexibel sein“
                > klingt dazu nach purem Werbegeschwafel für Wohlhabende

                Wenn Du nicht gerade Beamter bist, ist das der Anspruch, dem heutzutage praktisch jeder Arbeitnehmer genügen muss, sonst ist er raus. Und für Selbstständige gilt das sogar noch mehr.

                …und damit meine ich keine IT-Jobs, sondern das, was man an dem inzwischen meist obligatorischen Rechner können muss, um Abrechnungen, Steuererklärungen oder einen Kundennewsletter hinzubekommen.

        • Ja. In der Schule meiner Tochter genau das Gleiche. Finde es ebenfalls einen Unsinn.
          Wenn es nicht für die Schule wäre, bräuchten wir den Drucker kaum noch. Früher hauptsächlich für Versandetiketten. Aber selbst das ist ja inzwischen nicht mehr notwendig.
          Was die Lehrer betrifft, ist es bei uns so wie wahrscheinlich überall. Du hast einige sehr Motivierte und andere die offensichtlich null Bock haben. Im Übrigen unabhängig vom Alter.

    • Cloud Print ist auch für Chromebooks obsolet.

      ChromeOS unterstützt schon seit 2017 das direkte lokale drucken auf WLAN-fähigen Druckern oder mit USB-Anschluss. Also im Prinzip alle Drucker die heute neuer als 5 Jahre sind. )Techn. Hintergrund: IPP und PDF)

      Inzwischen werden die sogar automatisch erkannt und eingerichtet.
      STRG+P genügt. Einfacher geht’s nicht

  6. Bleiben die Lösungen der Druckerherssteller.
    Mit HP erziele ich sehr gute Druckergebnisse (und deutlich bessere als von Google Cloud Print), sei es von Android oder seinerzeit von ChromeOS.

  7. War halt auch eine gute Möglichkeit irgendwas (Seite / Dokument) von x-beliebigen Geräten aus als PDF im G-Drive zu speichern. Dafür fehlt mir noch eine passende Alternative.

    • @Trickser666
      Normal lässt sich doch heute selbst mit dem Smartphone und am PC ein PDF erzeugen, und im Gdrive ablegen? Was für Geräte sind das, die sowas nicht können?

  8. Sebastian Beer says:

    Ich bin froh, seit ein paar Jahren von Goggle zu Apple zu wechseln. Nicht nur mit der Hardware sondern nach und nach mit allen Diensten. Auch wenn das viel Arbeit ist. Aber die Strategie von Google, tolle Ideen auf dem Markt zu bringen und dann nach ein paar Jahren wieder zu streichen, ist frustrierend.
    Jetzt fehlt mir noch eine gescheite Kartenapp von Apple und dann kann ich mich von Google komplett verabschieden.

    • Oliver Müller says:

      Und ich bin froh, noch nie ein Apple-Gerät besessen zu haben. Aber was hat das jetzt mit dem Thema zu tun? Was die Karten-App angeht, ich nutze seit Jahren OsmAnd, das tut ganz hervorragend, auch ganz ohne Google oder Apple.

  9. Nutze ja auch einige Google Dienste….Fotos..Keep (Notizen)….Drive etc..etc.. Mir missfällt das auch so langsam das ständig was eingestellt wird und durch nichts neueres ersetzt wird.
    Ich überlege jetzt alles zu Microsoft zu migrieren. Denkt ihr das wäre sinnvoll oder kann man da auch in naher Zukunft mit einstampfen von Diensten rechnen!? Ich weiß, ist eher eine Frage für die Glaskugel 🙂

    • Middle of the Road says:

      Ich bin schon vor Jahren von Google Business auf Office365 gewechselt und bereue es keine Sekunde. Wer gerne alles im Browser erledigen möchte, ist da sicher falsch. Aber das ist nicht mein Ansatz. Richtige Software kann mehr und ist viel schneller. Kann mich nicht daran erinnern, daß Microsoft schon mal einen Dienst eingestellt hat.

    • Der Microsoft Friedhof ist größer als der Google Friedhof.

  10. Ich find’s schon lustig, was sich hier in Summe 16 mit meinem Kommentar abspielt. Wenn ich richtig gezählt habe, komme ich auf ganze 3 regelmäßige und 1 Nutzer hatte zumindest probeweise über Google gedruckt. Ausgehend von 25% Nutzung soll eine gewinnorientierte Firma also weiterhin einen Dienst anbieten, wenn immer mehr Menschen keinen Bock auf Papierkram haben?

    Haben sich die werten Kommentatoren eigentlich mal gefragt oder bereits in Chrome festgestellt, warum beim Drucken inzwischen „als PDF speichern“ die Vorauswahl ist?

    Die Aussage, daß richtige SW mehr kann und schneller ist, halte ich wegen kurzer Sichtweise für falsch. Warum soll eine Firma eine Funktion implementieren, wenn diese von den Nutzern kaum/nicht angefragt wird und Geschwindigkeit ist von der Hardware abhängig. Ausgehend von dieser Betrachtung sollte sich jeder mal fragen, ob regelmäßig RAW-Bilder oder Videos bearbeitet wurden oder man zu den 4K-Zockern (impliziert HDR mit maximalen Details) gehört. Musikproduktion habe ich erstmal aussen vor gelassen, weil die Band Gorillaz eines ihrer Alben auf dem iPad produziert hat.

    Mich würde auch interessieren, wieviele Kommentatoren ausser mir ein Chromebook und dann auch noch regelmäßig einsetzen?
    Die Achillesverse jeder Arbeit ist die Netzwerkverbindung oder verschickt hier jemand seine Datensticks per Post? Leider sind wir netzwerktechnisch in Deutschland nicht gesegnet. Abseits vieler Insellösungen ist weder WLAN noch LTE flächendeckend verfügbar und die Politik tut auch alles dafür, daß sich das nicht ändert. Ein Chromebook taugt erstaunlicherweise jedoch auch ohne WLAN, wenn man einen Mobilfunk-Stick (3/4/5G) wie den Huawei E3372 nutzt…

    • > Ausgehend von 25% Nutzung soll eine gewinnorientierte Firma
      > also weiterhin einen Dienst anbieten, wenn immer mehr
      > Menschen keinen Bock auf Papierkram haben?

      Das ist doch ganz einfach: Weil ich heute vielleicht nicht betroffen bin mit der Einstellung des Druckdienstes, morgen aber vielleicht doch mit der Einstellung von Hangout. Am Sonntag bin ich wieder nicht betroffen von Youtube Music, aber am Montag wieder, weil Photos begrenzt wird.

      Mal abgesehen davon, dass man es sich bereits nicht leisten kann, auch „nur“ 25% seiner Kunden zu verärgern, ist es schlicht so, dass Google hier mit der Schrotflinte in den Wald schiesst und _jeder_ dann irgendwann getroffen wird.

      Als Beispiel: WhatsApp funktioniert seit Urzeiten. HangoutMessagesMeetChat kommt und geht. Soll ich das stabile Produkt verwenden, oder das 5. oder 6. in einer ständig wechselnden Reihe?

      Es ist doch ganz einfach: Die liefern, was ich will. Wenn die nicht liefern, gehe ich woanders hin. Ich muss mir als Endanwender keinen Kopf um Unternehmensstrategien machen.

      … ich will Vanilleeis, in der Waffel, mit Streuseln. Google hat heute kein Vanilleeis, morgen nur Becher, übermorgen keine Streusel, Dienstag geschlossen, und Mittwoch kosten Streusel plötzlich das doppelte. Andere haben das. Tschüß, oder?

      • Genau so sehe ich das auch. Habe lange immer wieder bei Google probiert alles hinzubekommen und bin dann doch beim Überdentellerrandschauen in anderen Systemen heimisch geworden. Nutze momentan Apple und Microsoft und bin voll zufrieden. Ich habe mich sogar lange gegen Alexa gesträubt und mir mehrere Google Home gekauft und sehr lange auf eine Besserung gewartet, bis ich keine Lust mehr hatte. Ausser GoogleMaps nutze ich nichts mehr aus der Google Welt.

      • Ja, mit Eis ist das einfach, bei Google-Diensten schon nicht mehr so, wenn es darum geht, bei einem anderen Anbieter was vergleichbares zu finden. Und auch der kann das letztlich von heute auf morgen einstellen.

        • > Ja, mit Eis ist das einfach, bei Google-Diensten schon nicht mehr so

          Fraglos, das wollte ich damit auch nicht gesagt haben. Bin selber grad auf der Suche nach einem Nachfolger für „Photos“, die sind mir alle zu teuer, also wird meine ohnehin bestehende Eigenbaulösung das nun allen stemmen.

          Aber wo es geht, mache ich um Google inzwischen einen Bogen (Und ebenso um Anbieter, die groß werben mit „NUR 1 EURO MONATLICH!!!!!“ (klein: im ersten Jahr, danach 7 euro…), Hust Strato Hust…

          • @Jörg
            Meine 25% bezogen sich allein auf die paar Kommentatoren, als ich den Post angefangen hatte und zwischenzeitlich kamen sogar noch Kommentare hinzu. Wenn man sich das jetzt nochmal anschaut, ist der Prozentsatz sogar noch tiefer gesunken. Leider war/ist Google immer etwas nachlässig darin, wirklich nachvollziehbare Nutzerzahlen und deren EW für einzelne Dienste wie damals beispielsweise bei G+ anzugeben.

            Ich kann dich hinsichtlich dem verärgern natürlich verstehen, weil bei 1Mrd Nutzern sind 1% trotzdem noch 10Mio und die schauen dann in die Röhre. Allerdings dürfte wie bei anderen börsennotierten Firmen inzwischen vieles nicht mehr allein durch die Firmenleitung entschieden werden. Wie so etwas aussieht, kann man sich der Interessierte mal bei der Deutschen Bank ansehen. Fluktuationen im Mitarbeiterstamm gibt es immer, aber nach hohem Reingewinn sich von einem relevantem Prozentsatz an Mitarbeitern zu trennen, fällt halt schon auf. Da wird einem Großanleger wohl die Rendite zu gering gewesen sein…

            Da du „Photos“ angesprochen hast, welche Eigenbaulösung präferierst du da?
            Ich bin an etwas hochverfügbarem, flexibel erweiterbarem, gegen Datenrost gesichertem und energie- sowie finanztechnisch überschaubarem Produkt interessiert. ESXi, ZFS, ECC sind keine Fremdwörter für mich…

            • > Da du „Photos“ angesprochen hast, welche Eigenbaulösung
              > präferierst du da?

              Wird dir nicht weiterhelfen. 🙂

              Ich fotografiere zwar nicht gut, aber gern. Dazu gehört für mich, dass ich Fotos ordentlich sortiere, tagge, Dateidatum korrigiere und meine ganz persönlichen Ordnungskriterien appliziere — z.B. RAW und JPEG nach Ordner trennen, bei Wanderungen noch die GPX-Datei dazulegen und so weiter…

              Daher kommt für mich „als Master“ nur lokale Datenhaltung in Frage, und dazu nutze ich Digikam auf dem Mac.

              Die Datensicherung findet in der Form statt, dass ich von meiner „normalen externen Platte“ auf eine zweite rsync’e, die normalerweise nicht angeschlossen ist. rsync mache immer erstmal „dry“, um zu gucken, was überschrieben würde.

              Als räumlich getrenntes Backup und „Weblösung für unterwegs“ nutze ich meinen eigenen Webserver, ebenfalls per rsync. Die Daten liegen da schonmal sicher gegen Wohnungsbrand etc. Das angucken mache ich mit selbst erstellter Software. Die ist zwar hässlich und unflexibel, kommt aber im Gegensatz zu den üblichen „PHP Gallerien“ auch mit über 1TB Bildern performant klar.

              Google Photos war für mich dann immer noch das „extra goodie“, ich habe da halt auch nochmal zusätzlich hingesync’t, weil es eine nette und praktische Lösung war, auch für die mobile Nutzung — aber die geforderten Preise werde ich auf keinen Fall bezahlen. Ich zahle ja schon meinen Webserver, den ich „eh brauche“.

              Nachdem in der Familie nun aber auch meine Frau eine anwendertaugliche Foto-Lösung benötigt, bin ich diesbezüglich komplett ratlos. Insbesondere, weil wir beide nicht bereit sind, unsere Fotos „aufzuräumen“, damit sie in diese die winzigen Kontingente passen. Für mich sind „TB“ die normale Einheit für Fotos, nicht „100 GB für x Euro“ — was soll ich mit 100 oder 200 GB? Dann kaufe ich eher drei Festplatten für 150 Euro und hänge sie zuhause an die Fritzbox.

              Tja. Das ist der Stand.

              • Schade eigentlich und das gleich doppelt, weil ich so eine Bildverwaltung auch noch suche.
                Auch wenn „rsync“ einen guten Job macht, fehlt mir der Schutz gegen Bitrost und ich habe jetzt schon mehrere Bilder, die genau daran leiden. Die Bilder sind noch da und die Preview sieht gut aus, bis man die Bilder öffnet. Dann sind, je nachdem wo der Bitfehler aufgetreten ist, entweder richtige Bildstörungen sichtbar oder Teilbereiche des Bildes haben Farbstörungen. Da mir keine Beseitigungsmöglichkeiten geläufig sind, dürften die Bilder wohl für immer verloren sein.

                Das „TB“ die normale Einheit sind, verstehe ich sehr gut, geht mir ähnlich, obwohl ich davon noch reichlich entfernt bin und das obwohl ich auch eher zu den Sammlern gehöre. Allerdings stehe ich vor dem Problem, daß das bezahlbare Inet in Deutschland vor allem im Upload einfach grottenlahm ist. Was habe ich denn von Terrabytes an Speicherplatz, wenn ich gerade mal mit 30MBit sprich knappe 4MB/s uploaden kann?

                Fritzbox und Festplatten? Das kann nur ein Witz sein. AVM sollte sich eher auf seine Kernkompetenzen besinnen, anstatt als Eierlegende-Wollmilchsau weiter seine halbgare SW zu verteilen. Mir fallen da mehrere Bereiche ein, wo die FB reichlich Nachholebedarf hat. Zumal die FB als NAS in Abhängigkeit zum verwendeten Dateisystem zwar schneller als der in Deutschland übliche Inet-Upload ist, ist selbst die 7590 als Speerspitze immer noch zu lahm und erst recht, wenn die FB nicht nur als NAS agieren soll…

                • > Schade eigentlich und das gleich doppelt, weil ich so eine Bildverwaltung
                  > auch noch suche.

                  Wie gesagt, mit „Digikam“ bin ich sehr zufrieden. Kostet nichtmal was.

    • Ich nutze seit 2 Jahren Chrome OS und habe seitdem mein Macbook nicht mehr angefasst.

  11. Ich empfehle für Android die App der Mopria-Alliance, hinter der führende Druckerhersteller stehen.
    Klappt nur lokal, aber wenigstens mit allen aktuellen Druckern.
    https://play.google.com/store/apps/details?id=org.mopria.printplugin

  12. Hat jemand eine Software Empfehlung oder Script Win und Linux zum Drucken über das Internet?
    Kann ja ein Anhang aus einer Mail sein oder mittels Ordnerüberwachung.

    • Auch Mal eine Antwort auf die Frage: HP ChromeApp installiert und der Drucker druckt. Fertig. Mal sehen, Chrome Apps sollen doch auch eingestellt werden.

  13. Stefan Schluppeck says:

    Ich nutzte Google Print seit Jahren. Und es war auch eine Kaufentscheidung als ich meinen letzten Drucker vor der Google-Ankündigung gekauft habe. Vor allem für meine Familie war es dadurch sehr einfach mal eben was vom Smartphone oder Tablet zu drucken. Und hin und wieder habe ich Zugtickets von der Arbeit aus auf dem heimischen Drucker gedruckt. Für mich ein perfekter Dienst ohne viel Schnickschnack.

    Schade, dass Google auch diesen Service einstellt. Da ich mein Google-Drive 1TB aufgerüstet habe, hoffe ich das Google diesen Service nicht auch noch einstellt. Falls doch werde ich zu Microsoft wechseln.

  14. Ich habe den Dienst viel genutzt, um Webseiten in PDF direkt in Google Drive zu drucken. Das fällt jetzt weg. Cloud-printing habe nur kurz genutzt: Android Handy über Raspi… Harmonierte aber mit Windows nicht…

    • Das funktioniert doch auch ohne Cloud Print. Teilen – Drucken – Speicherort Drive. Dive ist doch bei Android universell als Speicherort anwählbar.

  15. Carsten Mickeleit says:

    Aus meiner Sicht passt Google Cloud Print einfach nicht in das Google Geschäftsmodell. Und klar, wer nicht druckt braucht auch keine Drucklösung. In einer Zeit in der Immer mehr Anwendungen in die Cloud wandern, macht es für Unternehmen durchaus Sinn, auch das Drucken in die Cloud zu verlagern. Für Schulen und Unis erst Recht, da hat keiner Zeit für die Administration. Wer diesen Weg einschlagen möchte findet z. B. mit ezeep die passende Lösung und ja, die ist kostenpflichtig, vielleicht ein Grund warum sie nicht plötzlich eingestellt wird.

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