Google Cloud Print wird eingestellt

Google will seinen Dienst Cloud Print auf das Abstellgleis schieben. Derzeit informiert man schon alle Administratoren der G-Suite. 2010 berichteten wir hier im Blog das erste Mal über Cloud Print von Google. Es erlaubte dem Benutzer jeder Cloud-Print-fähigen Anwendung auf jedem Gerät in der Netzwerk-Cloud auf jeden Drucker drucken können.

Die Zeiten haben sich seit 2010 natürlich geändert und Cloud Print hatte zudem den Betastatus seit Anfang an. Google hat das native Druckerlebnis für Chrome OS in der Zwischenzeit stark verbessert und wird weiterhin Funktionen für das native Drucken hinzufügen. Für Umgebungen außerhalb von Chrome OS oder in Multi-OS-Szenarien empfiehlt Google, die native Druckinfrastruktur der jeweiligen Plattform zu verwenden und/oder mit einem Anbieter von Drucklösungen zusammenzuarbeiten.

Wann genau Feierabend ist? Ein wenig Zeit ist noch, ab dem 1. Januar 2021 können Geräte nicht mehr auf Cloud Print zugreifen.

  • Danke Björn!

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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47 Kommentare

  1. So ein Scheissdreck. Jetzt kann ich mich wieder mit den miesen Epson Treibern rumärgern die nie funktionieren.

  2. Was ein mist hab die Funktion öfter genutzt.. Aber is halt google da kommt was und geht was.. Frag mich nur wie es denn bei Leuten oder Firmen aussieht die gerad Drucker mit der Cloudprint auf Grund der Werbung für den Drucker gekauft haben???

    • So wie ich das herauslese wird es unter Android/ChromeOS weitergeführt.
      Auf Desktopsystemen muss man auf Alternativen umsteigen.

      • Google wird den Cloud Print Dienst zum 31.12.2020 einstellen. Als Alternative schlägt Google vor, dass man seine Daten auf einen PC überträgt und von dort aus druckt. Chrome OS ist ein Gentoo Linux, damit auch ein PC. Daher kann man von Chrome OS lokal ohne Cloud Drucken.

  3. Die haben echt einen Knall. Es ist in so vielen Druckern implantiert. Als ob Google nicht das Geld hat, das Projekt einfach laufen zu lassen. Was die mir schon an sinnvollen Diensten genommen haben … vielleicht kommt als nächstes Googlemail

  4. Offenbar hat kaum jemand Cloud Print jemals verwendet. Und Google zieht – mal wieder – für eines seiner Projekte den Stecker. Bei Google hat man immer so wunderschöne Visionen von der Welt, wie sie sein sollte. Blöd nur, daß es keine Sau interessiert.

  5. Dieses Jahr erst einen Brother genau deswegen gekauft. Ich drucke mit Familie ausschließlich über Cloud. Danke Google. Soll Leute geben die keine Rechner nutzen und nur mit Smartphone/Tablet arbeiten.

  6. Martin Deger says:

    Ich hab es gerne verwendet, aber es war nicht sehr zuverlässig. Mein Dell-Drucker ist jetzt wieder seit 3 Monaten in Cloud Print offline. Habe schon mehrere Stunden investiert und konnte es nicht fixen… Ich hatte das schon einmal für ein paar Monate, und irgendwann ging es dann wieder. Ganz ausgereift ist das ganze also nicht.

    • So ein Dreck. Gerade mit mehreren Druckern an verschiedenen Standorten (Eltern) war das echt genial. Seit Anfang an hab ich nur Google Cloud Print fähige Drucker gekauft…
      Jetzt dann alles für die Tonne. Super.
      Google wird leider immer schlechter durch sowas. Tatsächlich sollten sie einfach Google Mail einstellen damit die Nutzer gewaltsam aus der Abhängigkeit getrieben werden…

  7. Und wie kann ich dann zukünftig von unterwegs etwas am heimischen Drucker ausdrucken?

    • Warten bis man daheim ist 😉
      Wüsste auch nicht was es einem bringt unterwegs etwas auszudrucken, man kann das Papier ja eh in diesem Moment nicht nutzen…

      • Zugegeben, ich nutze es sehr unregelmäßig. Wenn man aber zum Beispiel unterwegs seine Emails checkt, ist es einfach super praktisch, etwaige Anhänge gleich ausdrucken zu können. Oder ich recherchiere unterwegs etwas und möchte es ausdrucken. Da will ich doch nicht – zu Hause angekommen – die Email öffnen müssen bzw die Recherche neu beginnen.
        Außerdem hat es den netten Nebeneffekt, dass man damit seine Freundin erschrecken kann, wenn urplötzlich aus dem Nebenzimmer komische Geräusche kommen, obwohl sonst niemand zu Hause ist…

  8. Schon witzig, wie das Cloudprinting von Google und das eigene System der jeweiligen Druckerhersteller zusammengewürfelt wird. Wundert mich deshalb nicht, wenn Google sich hier mangels Nutzung zurückzieht.

  9. Ich könnte kotzen!
    Ich nutze CloudPrint um die Rechnungen bezahlter Bestellungen in meinem Shop automatisch auszudrucken.
    Erst RSS jetzt das… Google, geh sterben!

  10. Ich bin über die Einstellung von Google Cloud Print auch nicht glücklich. Aber meine Windows PCs an 3 Standorten sind teilweise in einem VPN (Hamachi). Und es scheint kein Problem zu sein, freigegebene Drucker, die an einem Windows PC angeschlossen sind, auf dem auch der Hamachi-Client läuft, über das VPN zu nutzen. Hamachi (https://vpn.net/) ist für bis zu 5 Geräten kostenlos (Linux, Mac und Android gehen auch).

    • Michael Logies says:

      Habe gerade in ein Chrome OS-Gerät geschaut, dem noch ein Betriebssystemupdate fehlte. Vor dem Update war Google Cloud Print noch möglich, nach dem letzten Update ist es weg. Hatte vor dem Update den Drucker lokal zusätzlich installiert, mag vielleicht auch ein Grund sein, daß das Update „Google Cloud Print“ gelöscht hat.

  11. Ingo Podolak says:

    Es hat mich ja schon hart getroffen das sie Trips eingestellt bzw verlagert haben, aber Cloud Print werde ich definitiv sehr vermissen.
    Nutze es seit Jahren und war immer super zufrieden. War damals vor ca 6 Jahren auch einer der Kaufgründe für den Drucker.
    Oft Drucke ich Dinge von Unterwegs und brauch sie dann nur schnell einpacken und nicht noch lange darauf Warten. Hoffe da kommt wenigstens mal eine Alternative in naher Zukunft.

  12. Alex (der Echte) says:

    Ernst gemeinte Frage.
    Wozu braucht man privat noch einen Drucker? Ich „musste“ dieses Jahr zwei mal was Drucken, wäre aber auch ohne gegangen und hab das beim Nachbar gedruckt.
    Ich würde mir keinen Drucker wieder hinstellen, der entweder eingetrocknet ist, Patronen leer oder wahlweise Belichtereinheit abgelaufen.
    Der beim Nachbar läuft auch nur noch so lange, wie er läuft. Obwohl das billige Brother wifi Ding schon viele, viele Jahre läuft.

    • Carola Berger says:

      Kinder die Hausaufgaben in Papierform abgeben müssen?

    • Meine Freundin ist Lehrerin, da fallen gerade für Arbeiten etc. genug Sachen an die sie erstellen muss und die anschließend erst in der Schule kopiert werden können.
      Auch nach einem Umzug fallen trotz des neuen Personalausweises mit Onlinefunktion noch genug Sachen an die via Brief oder ausgedrucktem Papierstück erledigt werden müssen.
      Ich werde also nicht so schnell ohne Drucker klar kommen 😉

    • Hab ich auch mehrere Jahre durchgezogen, keinen eigenen Drucker zu haben. Irgendwann hat’s mich dann aber schon genervt, nicht mal kurzfristig was ausdrucken zu können – auch wenn es selten vorkommt. Jetzt hab ich einen kleinen Multifunktionsdrucker für 120€. Da trocknet nix ein, da läuft nix ab und wer da als Gelegenheits-Ausdrucker von einer leeren Tonereinheit überrascht wird, der wird auch davon überrascht, dass am 25. Dezember Erste Weihnachten ist.

  13. Irgendwie ironisch, dass die vor drei Tagen mit Stadia gestartet sind und die größte Sorge war / ist, dass das sowieso wieder eingestellt wird.
    Und HEUTE stellen die ernsthaft einen Dienst ein?
    Mann, Mann, Mann….

    • Leider hat Google bei Produkteinstellungen selten Rücksicht auf User / Nutzer genommen.
      Passt nicht mehr ins Konzept. 30 Tage später – closed. Der User kann dann mit dem Ofenrohr sonst wo hinschauen. Im KMU-Bereich (der berühmte Mittelstand) erlebe ich es, dass hier Sachen von Google inzwischen sehr zurückhaltend betrachtet werden.

  14. Google ist echt bescheuert. Haben da ein Killer-Feature an der Hand und geben es mirnixdirnix einfach auf. So cool, mal eben von unterwegs auf dem Handy ein Ticket zuhause auszudrucken.

    Google scheint es echt zu gut zu gehen, dass sie ein Ding nach dem anderen einstampfen, ohne einen halbwegs gleichwertigen Ersatz anzubieten. Wie bei Google Trips, Spaces (wer weiß es noch, grade mal 2,5 Jahre her) usw.

    Google Cloud Print ist eine der Säulen für deren Cloudcomputing (Chrome OS). Muss ich mich demnächst zum Drucken wieder neben den Drucker setzen, so wie in den 90ern? Oh Mann.

  15. Schön, dann können ja endlich die Drucker, die alle Jubeljahre mal fürs Cloudprinten benötigt, richtig ausgeschaltet werden. Was ist so schlimm daran, neben dem Drucker zu stehen und aufs Papier zu warten? So man es denn unbedingt benötigt.

    Manchmal hat die ein oder andere Beendigung auch was Gutes.

    • Meine Frau hat mal dringend ein Dokument gebraucht, und hatte keinen Computer im Haus. Ich hab es dann 200km weiter von Frankfurt aus gedruckt, sie hatte es zuhause in der Hand – alle happy.

      Ist ne tolle Sache. Schade, dass es eingestellt wird, ich hoffe dass ein Ersatz kommt.

      • Da ist aber eher ungewöhlich einen Drucker ohne Computer im Haus zu haben, oder? Doch stimmt, dafür ein echt tolles Angebot. Aber Nischen besetzt Google eher ungern 😉

        • Dann korrigiere ich mich mal selbst: Ich hatte unseren Laptop dabei.
          Und das muss nicht unbedingt eine Nische. Wie man sieht, gibt es genug Leute, die die unkomplizierte Anbindung des Druckers in ein Netzwerk zu schätzen gewusst haben.

  16. Google die alte Scheißbude. Stellt kommentarlos Dinge ein die so viele Leute nutzen.
    Aber Wear? Das wird durchgezogen. Den größten Schrott behalten sie

    • So ist das halt mit betriebswirtschaftlich orientierten Unternehmen, die weil sie so denken erfolgreich sind und sie uns mit tollen Services beglücken.

      Wie kann man so ein Unternehmen als Scheißbude bezeichnen? Geh mal in dich, und überlege, was du da geschrieben hast. Überlege mal, es gäbe diese Googles und Microsofts dieser Welt nicht.

  17. Was ein Ärger; eine richtige gute Funktionalität, die ich sehr gerne verwende.
    Warum schaltet man sowas bitteschön ab?
    Sehr ärgerlich ist da noch zu milde ausgedrückt…

  18. Als nächstes wird dann Stadia wieder eingestampft 🙂

  19. Ach die schöne Google Welt. Ich habe diesen Monat angefangen mich aus dem Google Universum zu lösen. Die Dienste werden entweder eingestellt oder Stiefmütterlich behandelt. Dann noch dieser Kleinkrieg mit Amazon.

    Wollte diese Woche einfach mal ein Album vom Handy per Chromecast am AV Receiver hören. Wie erwartet wurde das Gerät nicht erkannt. Extra den Fernseher mit Android TV anwerfen, möchte ich nicht. Youtube Music gibt’s auf dem Android TV immer noch nicht. Dieses Jahr auch einen Cloud Printer gekauft und es ist eine Geniale Idee. Ich brauche nur meinem Browser oder mein Handy und kann drucken. Danke Google das dies eingestellt wird.

    Genug ist genug, kein Support für Google mehr. Ihre unausgereiften Produkte können die behalten. Meiner Meinung wird Stadia in Zukunft wie alles andere eingestellt. Hat Google zu oft vorgemacht. Da Geld zu investieren um in paar Jahren nicht mehr drauf zugreifen zu können. Ohne mich.

    • Für Musik und den Anwendungsfall empfehle ich ja eher Spotify. Jeder halbwegs moderne Receiver hat Spotify Connect. Damit kann man die Musik am Handy steuern oder mit der Alexa Fernbedienung oder der Fernbedienung des Receivers oder oder oder… Chromecast kann das mehr schlecht als recht via HDMI CEC aber das ist weit weg von alltagstauglich.

  20. Gibt es denn eine brauchbare Alternative, damit ich auf Reisen etwas auf einem Kyocera zu Hause ausdrucken kann?

    Bin für jeden Tipp dankbar.

  21. Meiner Meinung nach generell ne schlechte Idee, sich ohne Not in Hersteller- bzw. Anbieterabhängigkeit zu begeben. Und erst recht bei sowas lokalem wie dem Drucken.

    Ich bin ja mal gespannt, wann die ersten Toilettenspühlungen nicht mehr funktionieren, weil der Anbieter den Server abgeschaltet hat, der das Spühlkommando schickt.

    Ich hoff ja mal, daß so Sachen in nächster Zeit noch öfter passieren, vielleicht schaft das dann ja wieder ein bisschen Bewusstsein für sinnvolle und sinnlose Bindung an Hersteller und Onlinedienste.

  22. Och nein. Das ist eine durchaus praktische Geschichte um von unterwegs mal schnell was auf dem heimischen Drucker auszudrucken.

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