Google Babel Fish mobile soll Sprachen in Echtzeit übersetzen

Smartphones sind wahre Alleskönner. So schön eine komplett vernetzte Welt auch ist, es ergeben sich auch Probleme daraus. Vor allem sprachlicher Natur. Google will mit Babel Fish mobile die Sprachbarrieren einreißen. Echtzeitüberstezung während eines Telefongesprächs, jeder spricht in seiner Muttersprache und jeder hört das des anderen in seiner Muttersprache.

googletranslate

Hugo Barra, Android-Vize-Präsident, erzählt, dass man eine ganze Reihe Prototypen habe, die die Echtzeitübersetzung in einem frühen Stadium bereits beherrschen. Auch wenn eine Marktreife erst in mehreren Jahren erreicht wird, gibt es bereits bestimmte Sprachkonstellationen, die nahezu perfekt funktionieren, wie zum Beispiel Englisch und Portugiesisch.

[werbung] Das größte Problem ist die Spracherkennung. Unter Laborbedingungen funktioniert das System fast zu 100%. Sobald aber Umgebungsgeräusche ins Spiel kommen oder das genutzte Gerät schlechte Mikrofone hat, schleichen sich Fehler ein. Bedenkt man jedoch, wie schlecht manchmal die Übersetzungen von Google Translate auf der Webseite sind, gibt es wohl noch einige mehr Baustellen, an denen Google arbeiten muss.

Babel Fish mobile soll seinen Weg vermutlich in Google Now finden, Googles persönlichen Assistent, der im Idealfall weiß, was man machen möchte, bevor man es tut. Neu ist die Idee übrigens nicht, bereits 2010 wurde bekannt, dass Google genau an dieser Art Übersetzung arbeitet. Was haltet Ihr von dieser Möglichkeit? Einfach natürlich sprechen und der Gegenüber versteht alles oder lieber mit Händen und Füßen „Me is potato.“ rausstammeln?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. Per Anhalter durch die Galaxie? ….. na dann machen wir mal Platz für die „Autobahn“ 😉

  2. Versuche mit solchen Systemen in Krisengebieten soll schon einige unlustige folgen gehabt haben, da ist der obige Versuch noch albern.

    Aber dann wissen wir in Zukunft, warum ein SEK plötzlich nachts nach einem Gespräch mit Oma in USA im Schlafzimmer einfällt, Die hören sowas doch auch wieder alles mit.

    Schön, dass jeder mein Bild auf Google und Facebook taggen kann, und denen dann ein schönes Profil liefert (ja, auch von denen die nicht mal Internet kennen).

    Also Missverständnisse bei der Übersetzung zusammen mit Erkennungsfehlern bei
    Gesichtern und Fehlerquellen beim Geo-Tagging und der Option mein Handeln vorauszusehen (Google Now)… Da war die Stasi ja noch ein Kindergarten.

  3. Gibt’s auch Informationen darüber, wie das System funktioniert? Wo wird die Sprache erkannt, wo wird übersetzt, wo wird der Text wieder in Audiosignale umgesetzt?

  4. Google Translate sollte vielleicht zuvor vom Status peinlich auf nutzbar verbessert werden, bevor man sich diesem Projekt widmet!

  5. So untauglich Bing als Suchmaschine selbst ist, aber der Bing Translator liefert bessere Ergebnisse ab als das Pendant von Google. Tlw. kann man am Text unterscheiden, ob jmd. wenig Sprachkenntnisse oder den Übersetzer von Google benutzt hat.

    Andererseits finde ich die Idee eines Universalübersetzters immer noch genal (Star Trek?!) und er könnte vieles einfacher machen, gerade in der EU.
    Ich glaube, wir _könnten_ schon so weit sein, sind es aber nicht – aus verschiedenen „Gründen des Marktes“.

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