Google Assistant: Open-Source-Projekt bringt ihn auf Windows, Linux und macOS

Der Google Assistant lässt sich bereits an allerlei Geräten nutzen: an Fernsehgeräten, Smart Speakern und freilich an mobilen Endgeräten. Für PCs mit Windows, Linux oder macOS hingegen gibt es den Assistenten jedoch nicht. Da kann jedoch eine Open-Source-Lösung aushelfen. Diese bringt jedoch einige Nachteile mit sich und ist nicht ganz unkompliziert in der Handhabe.

So benötigt ihr ein Konto für Googles Cloud-Angebot und müsst euch im Wesentlichen ein eigenes Projekt anlegen über das ihr die Assistant API verwenden könnt. Aufmerksam machte kürzlich auch Android Police auf dieses Projekt. Den passenden Bereich bei GitHub mit allen Downloads bekommt ihr hier zu sehen. Vorsicht: Es ist wahrscheinlich, dass das Procedere gegen die Nutzungsbedingungen von Google verstößt. Da kann also auch jederzeit ein Riegel vorgeschoben werden.

Habt ihr euch dann durch das ganze Setup gekämpft, könnt ihr den Google Assistant am Desktop verwenden – in einem anpassbaren Fenster. Da gibt es z. B. die Möglichkeit das Fenster immer im Vordergrund zu halten oder auch automatisch euer Mikrofon zu aktivieren, wenn ihr es öffnet. Die meisten, einfachen Assistant-Befehle funktionieren ebenfalls So kann euch der Assistant etwa Fotos hervorzaubern. Allerdings könnt ihr über ihn z. B. nicht auf Drittanbieter-Apps wie Spotify oder Netflix zurückgreifen.

Ich würde das Ganze aber eher als kleines Experiment sehen. Die Mehrwerte dürften sich aufgrund der eingeschränkten Funktionalität am Rechner in Grenzen halten.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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Ein Kommentar

  1. GoogeldiDoodeli says:

    Geil! Danke für die Info. Muss ich gleich mal auf meinem Mac ausprobieren.

    Hoffentlich kommt von Google irgendwann noch eine offizielle Desktop App.

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