Google Ads: Mehr Kontrolle über angezeigte Werbung

Dass das Internet heutzutage ohne Werbung einfach nicht mehr auskommt, muss ich euch denke ich nicht erzählen. Webseiten und Blogs wie wir setzen auf zahlreiche unterschiedliche Werbemaßnahmen, um sich selbst finanzieren zu können und leben von euch Lesern. Einer der ganz großen Anbieter solcher Werbemaßnahmen ist natürlich Google. Das Unternehmen hat nun allerdings ein paar Neuerungen veröffentlicht, mit Hilfe derer sich die angezeigte Werbung noch besser personalisieren oder aber im Einzelnen sogar abschalten lässt.

Eine der Änderungen betrifft die sogenannten Reminder Ads, also Werbung, die euch an Käufe oder ähnliches erinnern soll. Habt ihr beispielsweise vor einigen Tagen noch bei „Haken und Co.“ nach einer neuen Angel gesucht und ein passendes Modell in den Einkaufswagen gelegt, diese am Ende aber dann doch nicht gekauft, dann könnte euch die Webseite dank Reminder Ads beim nächsten Besuch erneut an die Angel erinnern.

Eine neue Option in den Ads Settings soll euch nun aber die Möglichkeit gewähren, entsprechende Reminder Ads je nach Webseite unterdrücken zu können. Diese Funktion soll laut Google auch bald schon in YouTube, der Google-Suche und Gmail Verwendung finden. Ein paar Monate wird es aber wohl dennoch dauern.

Die Funktion „Mute this ad“ oder „Anzeige stummschalten“ kennt vermutlich auch nahezu jeder von euch. Werbung, die euch nervt oder nicht gefällt kann dadurch ganz einfach ausgeblendet werden. Laut Google gab es weit über fünf Milliarden Feedback-Meldungen in 2017, die besagten, dass vor allem dann Werbung ausgeblendet worden ist, wenn sie einfach nicht relevant für die Benutzer war. Dank dieses Feedbacks habe Google inzwischen mehr als eine Million Anzeigen bereits wieder aus seinem Fundus entfernt.

Ab sofort soll die Funktion auch geräteübergreifend verstehen, welche Werbung ihr nicht sehen wollt. Seid ihr mit eurem Google-Konto eingeloggt und blendet Werbung aus, so wird die entsprechende Einstellung parallel auf dem Smartphone, aber eben auch auf dem heimischen PC oder dem Tablet übernommen. Wie gesagt: wichtig ist nur, dass überall dasselbe Google-Konto angemeldet ist. Zu guter Letzt soll die Funktion „Anzeige stummschalten“ bald schon auf deutlich mehr Seiten im Netz zu finden sein, da Google gerade wieder zahlreiche neue Ad-Partnerschaften zu verzeichnen habe.

(via Google Blog)

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Blogger, stolzer Ehemann und passionierter Dad aus dem Geestland. Quasi-Nachbar vom Caschy (ob er mag oder nicht ;D ), mit iOS und Android gleichermaßen glücklich und außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

4 Kommentare

  1. Als ob die Menschen groß entscheiden auf welchen Knopf sie da drücken, wenn die Anzeige blockiert werden soll. Das machen sie vielleicht die ersten paar Male aber dann wird einfach was gedrückt.

  2. Ich habe nur einmalig auf ‚uBlock zum Browser hinzufügen‘, langt vollkommen!

  3. Mute this ad funktionierte bei mir nie.

  4. Muss ich dafür personalisierte Werbung zulassen? Die ist bei mir aus – die verkackte Werbung für tink-Thermostate sehe ich trotzdem ständig überall, seit dem ich mir sowas mal abgesehen habe…

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