Gmail: Neue Nutzungsbedingungen erwähnen das Analysieren von E-Mails für Werbung

Google hat seine Nutzungsbedingungen aktualisiert, um noch einmal hervorzuheben, wie man mit Werbung innerhalb von Gmail umgeht. In den aktualisierten Nutzungsbedingungen – die zur Stunde noch nicht in der deutschen Fassung vorliegen – weist Google noch einmal explizit darauf hin, dass zur Anzeige der maßgeschneiderten Werbung die Mails maschinell analysiert werden.

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So heißt es: „Our automated systems analyze your content (including emails) to provide you personally relevant product features, such as customized search results, tailored advertising, and spam and malware detection. This analysis occurs as the content is sent, received, and when it is stored.

Zum einen ist es sicherlich so, dass die meisten von uns wissen, wie die personalisierte Werbung in Gmail realisiert wird – und die, die es nicht wissen, werden sich sicherlich nicht dafür interessieren, geschweige den Nutzungsbedingungen lesen. Auf der anderen Seite zeigt Google eine Art Transparenz, so wird man sich in Microsofts Scroogled-Kampagnen nun nicht mehr dafür angehen lassen müssen, dass man seine Nutzer nicht über diesen Umstand informiere.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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27 Kommentare

  1. Gmail wird mir immer unsympatischer, ein Glück bei mir läuft inzwischen fast alles über einen eigenen Mailserver mit eigener Domain.

  2. Skandal! Ach ne, doch nicht. Gabs jemanden dem das nicht klar war?
    Das war schließlich schon immer der Deal.. einen Mail-Dienst der wesentlich besser ist als zb Web.de aber dafür halt Werbung, die zudem personalisiert ist.

  3. Liest letztendlich nicht jeder Mailserver die Mails die eingehen? Wie sollte sonst ein ordentlicher SPAM-Filter funktionieren.
    Oder habe ich da technisch etwas missverstanden?

  4. @ Max.

    Das werden viele Unternehmen so machen und vielleicht auch noch fast täglich Werbung verschicken und die Signatur um Werbung erweitern.

    Durch die Analyse meiner E-Mails erfahre ich durch Google dafür wenigstens, wann meine Sendung von Amazon eintrifft (Google now).

    Allerdings verschicke ich über Google nur noch E-Mails an Firmen. Google hat dafür meine eigene E-Mail Adresse als Absender bekommen. Jeder private E-Mail Verkehr läuft auch über die gleiche Domain. Dafür aber über einen Anbieter mit deutschen Datenschutzrichtlinien.

  5. Ich bin gern bei Google Mail, seitdem alle meine sonstigen Adressen auf Gmail zusammen laufen hab ich keine Spam Mail mehr gesehen und es ist auch keine wichtige Mail bisher verloren gegangen.. Klasse Service! Und die Zusammenarbeit mit Google Now funktioniert auch exzellent.

  6. „Google zeigt Transparenz“ – wow, das ist ja toll, nach Jahren der Intransparenz.

  7. Ich stimme DocJones vollstens zu, wir haben ja auch schließlich alle nichts zu verbergen, LOL. 😉

  8. Mike Fedders says:

    Gibt es eigentlich noch einen EMail-Provider, der das NICHT macht ? Die Links sind doch bei KEINEM Provider mehr original in der Webmail, ergo wird überall analysiert! Aber das kratzt scheinbar niemanden mehr, der Mob ist zufrieden solange Facebook und whatsapp laufen…

  9. aus diesem Grund. Alles nur noch verschlüsselt was ich auch nicht auf eine Postkarte schreiben würde.

  10. Ganz ehrlich, ich kommuniziere geschäftlich(!) nicht mit Personen, die Gmail, GMX, Web.de, Yahoo Mail und vor allem Hotmail nutzen. Wer sich kein vernünftiges Postfach zulegen will, kann bei mir lange auf Antwort warten. Das betrifft insbesondere Personen die Support zu meinen Produkten von mir erwarten.

    Es ist zu einfach sich eine Email-Adresse bei den freien Anbietern zu holen und damit Betrug zu begehen. Kaum ein Anbieter verlangt eine Verifizierung der Person dahinter und nach etlichen Kreditkartenbetrügereien besonders von Personen mit Hotmail- und GoogleMail-Adressen, sperre ich mich dagegen irgendwen geschäftlich noch ernst zu nehmen, der sich kein ordentliches eigenes Postfach zulegt.

    Selbst Privatpersonen sollten sich mal Gedanken über ein ordentliches Postfach machen. Kostet nicht die Welt und macht einen viel besseren Eindruck beim Gegenüber, vor allem wenn man sich mal irgendwo bewirbt oder auch gelegentlich geschäftlich kommuniziert.

  11. Wie Du schon geschrieben hast ist das ja schon lange bekannt, aber schön, dass es transparent kommuniziert wird.
    Google Mail ist immer noch konkurrenzlos, alleine der Spam Filter ist so gut, den kann man schon fast als Alleinstellungsmerkmal bezeichnen. Aber auch ansonsten gefällt mir die Benutzeroberfläche, die ausgezeichnete Suchfunktion etc.
    Bei mir laufen auch alle privaten Adressen bei Gmail zusammen (außer natürlich die Adressen für irgendwelchen Schrott/Spam) und ich fahre damit schon seit Jahren sehr gut.

  12. Gerade die Suchfunktion in GMail ist unterirdisch schlecht, wenn man bedenkt, dass das ein Google-Produkt ist.

    • @anon
      Dann machst Du was falsch :). Ich habe damit bisher noch immer gut alles gefunden was ich gesucht habe.

  13. Der SPAM-Filter ist tatsächlich extrem gut. Ist aber auch kein Kunststück. Wenn man täglich hunderte Millionen E-Mails Wort für Wort scannt, sollte das auch möglich sein.

    Ich bin vor einigen Monaten zu Posteo gewechselt und habe es nicht bereut. Den einen Euro pro Monat zahle ich sehr gern. Und wie oben bereits beschrieben: es macht auch im geschäftlichen Schriftwechsel einen deutlich besseren Eindruck.

  14. @Werner: Äh…Posteo macht einen besseren Eindruck? Wieso? Das erste was ich auf deren Seite lesen konnte (nach dem Ökostrom) war „Anmeldung ohne Angaben persönlicher Daten“ und „anonymes zahlen“. Da kann auch keiner sicher sein wer hinter dem Absender steckt.

    @RayKLarum: Was wäre den z.B. ein ordentliches Postfach?

  15. @Bart Wer selbstständig ist, sollte sich in der heutigen Zeit eh mit einer eigenen Webseite präsentieren und darüber auch eine Email-Adresse laufen lassen. Leider scheint sich das nicht überall herumzusprechen. So habe ich erst heute früh von jemandem mit eigener Firma, der an meinen Produkten und Dienstleistungen interessiert ist, eine Email mit dem Pseudonym Trüffelchen1980 (Pseudonym geändert) von Gmail erhalten. Nicht mal ein ordentlicher Absendername war gesetzt worden. Die Firma, die diese Person repräsentiert kann ich so nicht ernst nehmen.

    Es wäre wohl besser, sich eher von einer Email-Adresse wie max.mustermann@firma123.de zu melden.

    Ordentlich heißt identifizierbar für mich. Pseudonyme sind nicht hilfreich dabei. Sowohl im geschäftlichen als auch privaten Email-Verkehr sollte es normal sein sich zu identifizieren (gerne auch mit S/MIME Zertifikat).

    • @RayKLarum
      Einen nachhaltig noch schlechteren Eindruck kann eine Firma auch kaum hinterlassen als wenn diese irgendwelche Freemailer oder Pseudonyme nutzt.
      Das hinterlässt auf Anhieb einen derart unseriösen Eindruck, dass ich um solche Firmen auch direkt einen Bogen mache.

  16. @RayKlarum: Ok, jetzt hast du die Frage von Bart für den Sonderfall eines Selbständigen beantwortet. Was ist mit allen anderen? Die Mehrheit der Leute ist wohl eher nicht selbstständig.

    Und nur weil ich max@mustermann.de als Email-Adresse habe, muss ich ja noch lange nicht Max Mustermann sein.

  17. @RayKlarum: Ich hoffe, dass du nur Firmenkontakte meinst.
    Wenn mir, als Privatperson, eine Firma plötzlich vorschreiben wollte, wie meine Emailadresse zu lauten hat und wo sie (nicht) herkommen soll (darf), dann braucht sie mir erst gar nicht mit dem Ende der Geschäftsbeziehung zu drohen. Ich würde schon meinerseits den Kontakt abbrechen.

  18. @gRml im privaten Bereich: max.mustermann@wasauchimmer.de würde erst einmal schon ein guter Schritt sein. Pseudonyme dagegen nicht. Wer sicher gehen will, dass er immer eine Antwort bekommt und Unabhängigkeit will, kann sich gerne eine Email ála max@mustermann.de nehmen. Mit einem S/MIME Zertifikat (ab Klasse 2) würde er/sie sich sogar besser identifizieren lassen und Vertrauen schaffen.

  19. Aber Max.Mustermann@gmail.com oder Max.Mustermann@hotmail.com aber nicht? Das hattest du ja weiter oben geschrieben. Die Frage die Bart gestellt hatte, war ja, durch was (deiner Meinung nach) das „@wasauchimmer.de“ ersetzt werden könnte.

    Edit: Ich gebe dir recht, das es seriöser wirkt.

  20. @RayKLarum
    Mit Themen wir S/MIME und weiteren Features beschäftigen sich 99% der Mailnutzer erst mal gar nicht und wollen das NSA hin oder her auch nicht.

    Natürlich wirkt ein Klarname in der Mail immer seriöser. Wenn auf meinem Schreibtisch eine Bewerbung eintrudelt mit der Mailadresse schnuckelchen78@xxx.xxx, dann bin ich da natürlich auch voreingenommen. Nichts destotrotz kann ich nicht von allen erwarten, dass sie sich mit solchen Fragen gleichermassen beschäftigen und Überblick haben.

    Schön für Dich, dass Du es Dir leisten kannst, gleich mal große Personengruppen aus Deinem Geschäftsbereich auszuschließen. Für meinen Betrieb kann ich mir das allerdings nicht erlauben, dann geht mir nämlich nahezu meine gesamte Klientel verloren und ich wette mal, das gilt für viele andere Organisationen auch.

  21. wer tatsächlich glaubt, dass eine vermeintlich eigene Domain dementsprechend vermeintlich identifizierbare Mailadresse seriöser ist, als Hasimaus@gmx.net. Dem ist nun nicht mehr zu helfen

    • @jmk
      Es geht um den ersten Eindruck.
      Würdest Du bei einem Bankmitarbeiter einen Kredit für Dein Haus abschließen der im Hawai Hemd vor Dir sitzt und Badeschlappen? Wohl nicht. Obwohl er absolut kompetent sein kann, sein Outfit sagt nichts über seine Qualifikation aus, trotzdem hinterlässt es einen nachhaltig negativen Eindruck in dem Fall. Und genau das gleiche ist es bei geschäftlichen Email Adressen.

  22. @jmk: seriöser definitiv. Sicher sein, dass es auch tatsächlich derjenige ist, der er vorzugeben versucht nicht. Aber das sind meiner Meinung nach auch zwei verschiedene Paar Schuhe. Wenn sich jemand bei einer Bank auf eine Manager-Position mit dem Absender hasimausi123@gmx.de bewirbt, sieht das nicht so aus, als möchte derjenige erst genommen werden. Wenn er sich mich vorname.nachname@bla.de bewirbt, dann schon eher. Ob die Email-Adresse tatsächlich vorname nachname gehört weis ich natürlich nicht. Das gilt allerdings auch wenn man sich persönlich vorstellt. Stellt sich mir jemand als Wurstbrotcrasher98 persönlch vor werde ich Ihn kaum ernst nehmen. Stellt er sich mir als Herr Müller vor schon eher. Ohne dabei zu wissen ob es tatsächlich Herr Müller ist, oder evtl. doch Herr Meier.

  23. „Würdest Du bei einem Bankmitarbeiter einen Kredit für Dein Haus abschließen der im Hawai Hemd vor Dir sitzt und Badeschlappen?“

    Da einen die Typen im Anzug mit Krawatte bis jetzt immer über den Tisch gezogen haben sollte man es vielleicht mal bei so einem Bankmitarbeiter versuchen 😉

  24. Joachim Hudec says:

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