Gmail für iOS: Bilder von externen Quellen können geblockt werden

Die Nutzer der Desktopversion von Outlook kennen sicher die Funktion, dass die Anwendung Bilder innerhalb der Mails nicht automatisch herunterlädt. Damit möchte man verhindern, dass schadhafte Inhalte automatisch auf den Rechner geladen werden. Der Nutzer kann selbst entscheiden, ob Bilder nachgeladen werden sollen oder das Feature gänzlich deaktivieren.

Google bringt eine solche Funktion nun auch in den iOS-Client für Gmail, denn bisher wurden Bilder automatisch heruntergeladen. Android-Nutzer konnten das schon etwas länger nutzen. Um diese Funktion anzuschalten, bewegt ihr euch in die Einstellungen, wählt euer Konto aus und besucht das Menü „Bilder“. Dort gibt es nun eine Option „Vor dem Anzeigen externer Bilder fragen“, die die Abfrage aktiviert.

Die aktuelle Version kann ab sofort aus dem App Store heruntergeladen werden.

Hier ist das Changelog laut App Store:

Sie können jetzt festlegen, dass Sie gefragt werden möchten, bevor externe Bilder automatisch angezeigt werden. Wenn Sie diese Funktion für neue eingehende Nachrichten aktivieren möchten, öffnen Sie „Einstellungen“ > [Konto] > „Bilder“ und wählen Sie „Vor dem Anzeigen externer Bilder fragen“ aus.

Gmail – E-Mail von Google
Gmail – E-Mail von Google
Entwickler: Google LLC
Preis: Kostenlos

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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Ein Kommentar

  1. GooglePayFan says:

    Der Grund für das Feature ist doch nicht vorrangig, damit potentiell schädliche Inhalte nicht nachgeladen werden, sondern damit die Empfänger der Mails nicht über Bilder getrackt werden können.

    Wenn der Absender in jeder Mail ein anderes, eindeutiges Bild einbindet, dann kann er genau nachvollziehen, wann und von wo diese Mail geöffnet wurden. In schlimmsten Fall können Spamabsender sogar herausfinden, welche Mailadresse die Spam-Mails tatsächlich öffnen…

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