Freie Office-Suite LibreOffice 7.0 ist da

Im Juni startete LibreOffice 7.0 in die Beta, nun beginnt man die Verteilung von Version 7 des bekannten Open-Source-Office-Pakets für sämtliche Betriebssysteme und Plattformen. Diverse Neuerungen hat man da zu diesem Versionssprung mitgebracht, eine ausführliche Auflistung sämtlicher Neuerungen gibt es an dieser Stelle:

Unterstützung bringt man nun mit für ODF 1.3: Hierbei handelt es sich um Version 1.3 des eigenen, offenen und standardisierten Formats für Office-Dokumente. Hier unterstützt man nun auch digitale Signaturen, OpenPGP-basierte Verschlüsselungen von XML-Dokumenten und bringt weitere Verbesserungen in Hinsicht auf die Verfolgung von Änderungen mit.

Dank einer Zusammenarbeit mit AMD konnte man die Skia-Grafik-Engine implementieren, welche unter Windows als Standardbibliothek für schnellere Leistungen sorgen soll. Außerdem unterstützt man die GPU-Beschleunigung Vulkan.

Überarbeitungen gibt es auch in puncto Dateiformate: Hier hat man die Kompatibilität zu DOCX-, XLSX- und PPTX-Dateien verbessert und schafft nun eine Interoperabilität mit diversen, aktuellen Microsoft-Office-Versionen. Man bewirbt LibreOffice nun als jene Office-Suite mit „höchstem Grad an Kompatibilität“, denn auch zahlreich Legacy-Dokumentenformate werden unterstützt.

Auch weitere, kleinere Neuerungen hat man für Version 7 im Gepäck:

GENERAL

  • New icon theme, the default on macOS: Sukapura
  • New shapes galleries: arrows, diagrams, icons and more…
  • Glow and soft edge effects for objects

WRITER

  • Navigator is easier to use, with more context menus
  • Semi-transparent text is now supported
  • Bookmarks can now be displayed in-line in text
  • Padded numbering in lists, for consistency
  • Better handling of quotation marks and apostrophes

CALC

  • New functions for non-volatile random number generation
  • Keyboard shortcut added for autosum

IMPRESS & DRAW

  • Semi-transparent text is supported here too
  • Subscripts now return to the default of 8%
  • PDFs larger than 500 cm can now be generated

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Student auf Lehramt. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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32 Kommentare

  1. Es ist schön, dass es mit Libre Office weiter geht und das beständig weiterentwickelt wird. Allerdings wäre dringend mal eine Renovierung der Benutzeroberfläche notwendig. Das ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Ich verwende seit einiger Zeit SoftMaker Office. Die Benutzeroberfläche ist moderner und das Office deutlich schneller. Ich bin sonst voll für Open Source, aber an dieser Stelle muss glaube ich noch viel passieren, damit das Office-Paket mich so richtig zufriedenstellt.

    • Die Benutzeroberfläche von LO kann man doch spielend einfach ändern.

    • Richard Rosner says:

      Falls es dir um die scheußlichen Ribbons geht, die kann man auch seit einigen Versionen in LO aktivieren.

      Ich finde hingehen, da sollte tunlichst nichts getan werden. Die aktuelle Oberfläche ist wesentlich benutzerfreundlicher als bei den meisten Office Produkten. Man bekommt halt nicht alles auf einmal aufs Auge gedrückt, sondern entscheidet selbst, welche Funktionen man wann zu Gesicht bekommen will. Eine Lektion, die viele andere erst lernen müssen

      • Die einen sagen so die anderen sagen so, ich komme mit der Office Ribbon Oberfläche wunderbar zurecht und möchte sie nicht mehr missen.

        • Richard Rosner says:

          Dann muss ich dich unter Umständen enttäuschen. Die (wenn auch bisher der spärlichen) Informationen bezüglich des zukünftigen MS Office weisen auf ein Design sehr ähnlich dem von Google Docs hin. Also Schluss mit Ribbons, möglicherweise wieder wie Office 2003

  2. ich will das jetzt nicht schlecht reden, aber ich werde es niemals nutzen, weil es einfach besseres von microsoft gibt.

    • Na ja,
      ist wie bei Allem:
      Für den, der es mag, ist es einfach das höchste!

    • Definiere „besser“.
      Und wenn wir schon dabei sind, vielleicht auch „Was ist eine platte Aussage“…
      Im Ernst, wir arbeiten in unserer Firma seit Jahren ohne größere Probleme mit Libreoffice.
      Ja es gibt immer wieder Probleme mit MS Office Dokumenten. Aber ich habe auf einem Rechner auf MS Office, welches auch mit MS Office Dokumenten und deren Formatierung immer wieder Probleme hat. (nicht vorhandene firmeneigene Fonts werden grottig in andere formatiert, etc.)
      Ist es perfekt? Nein. Ist MS Office perfekt? Nein. Und wenn man sich Mühe gibt, gibt es immer etwas zu meckern.
      Es gibt für uns aber aktuell keinen Grund zu dem Monopolisten zu wechseln.
      Um so schöner, dass es mit der Entwicklung weiter geht.
      Daher werden wir nun wieder etwas spenden, damit es auch so bleibt…

    • Was ist denn bei Microsoft Office Deiner Meinung nach „einfach besser“? Funktional muss man bei Textverarbeitung und Tabellenkalkulation schon ganz schön tief graben, um da Unterschiede zu finden. Ich würde mal schätzen, dass >98% aller User in Textverarbeitung und Tabellenkalkulation funktional nicht an irgendwelche Grenzen stoßen. Impress Präsentationen finde ich optisch immer ziemlich altbacken, da weiß ich aber nicht, ob das an der erstellenden Person oder am Programm liegt.

      Was anderes ist natürlich die Bedienung, die ist schon so hinreichend unterschiedlich, dass man in dem einen Paket kaum was auf Anhieb findet, wenn man das andere Paket gewohnt ist. Das ist aber eher eine Sache der Gewöhnung. Deshalb hab ich privat schon vor ein paar Jahren LibreOffice durch Office365 ersetzt.

    • Lol – Microsoft ist alles ja mögliche, aber besser waren die noch nie irgendwo.

    • Sagen wir mal so, wenn Du nicht auf den Austausch von Microsoft Office Dokumenten angewiesen bist reicht der Funktionsumfang von Libre Office und Co für 99% der Privatnutzer locker aus.

  3. Wenn ein Outlook Pendant an Bord wäre, wäre das Libre Office Paket quasi unschlagbar. So ist es mMn nicht ganz vollständig. Wer hin und wieder ein Office Pakte benötigt ist damit eigentlich bestens aufgehoben.

    • Was spricht denn gegen Thunderbrid? Klar, ist nicht inbegriffen, aber die Integration von Outlook in den Rest von Office ist in meinen Augen nicht vorhanden. Für meinen Anwendungsfälle ist Thunderbird Outlook um Welten überlegen, aber auch das ist Geschmackssache.

      • Thunderbird ist wirklich gruselig. Das Programm erinnert mich immer wieder an die 90er Jahre beim Design und der Bedienlogik.

        • Gab es als Alternative nicht Evlolution oder wie das Programm heißt.
          Ich hatte es vor Jahren einmal installiert, bis ich gemerkt habe das ich das eigentlich nicht mehr brauche.
          Mitlerweile mache das mit Egroupware, installiert via docker auf meiner Qnap.

        • Trotzdem schlägt es Outlook in jeder Hinsicht, soweit es um E-Mails geht.

      • die suche ist in thunderbird z.b. ganz ganz schlecht. habe es jahrelang benutzt, aber bin jetzt bei outlook. und die rechtschreibkorrektur ist bei MS sehr gut.

        • therealThomas says:

          Ich nutze Thunderbird nicht, in der Arbeit aber Outlook. Mag sein, dass die Outlook-Suche idR findet, was man sucht (das kann die iOS Mail App aber auch), aber die ist so quälend langsam, dass es oft schneller ist, sich online in Outlook einzuloggen und dort zu suchen…

          Das Starten von Outlook dauert mitunter außerdem auch ewig: ich habe für einen älteren Herren, der seine Mails schon immer mit Outlook gelesen hat, vor etwa einem Jahr ein neues System, endlich mit SSD, Windows 10 und Outlook 2019, zusammengestellt. Da war Outlook 2007 bedeutend schneller, unter 5s und das Programm war offen, bei der neuen Version kann das trotz deutlich besserer Hardware und SSD schon mal 30-60s dauern…

          • ich weiß ja nicht wie viele millionen emails du hast, aber in meinen drei verschiedenen berufstätigkeiten hatte ich keine probleme mit der outlook suche. und man findet alles, wenn man sich an einzelne wörter oder themen erinnern kann. ich wüsste nicht, was produktiv besser geeignet ist als outlook. von emails, kalender bis zu meetings.

      • Kann Thunderbird eigentlich Exchange ActiveSync? Das könnte für viele ein Ausschlusskriterium sein die darauf angewiesen sind. IMAP ist zwar gut, kann technisch aber bei Weitem nicht mithalten. Hier fehlt einfach ein moderner, offener Standard.

    • Richard Rosner says:

      Wieso um alles in der Welt sollte man soetwas in ein Office Paket bündeln, welches dafür dass ist, Dokumente zu erstellen und zu bearbeiten? Nur weil MS der Meinung ist, alles mit allem zu bündeln, damit möglichst viele irgendeinen winzigen Grund haben, es sich doch zu holen, obwohl man das Meiste nicht nutzen wird?

      Da ist es deutlich sinnvoller, wenn man sich auf eine Sache konzentriert und die gut macht, statt zu versuchen alles zu machen und am Ende nur Müll zu produzieren

    • Was meinst Du mit „Outlook Pendat“? Outlook ist in erster Linie der passende Client zu Microsofts Exchange Server. Hilfsweise kann man Outlook auch mit POP3/IMAP, SMTP und einer lokalen PST-Datei beitreiben, aber das läuft so rumpelig, dass man das eigentlich nicht will.

      Ansonsten gibt es bereits alle möglichen Email-Clients von den vorinstallierten Programmen in Windows, MacOS und Linux über Thunderbird bis eM Client. Warum sollte die Document Foundation da das Rad noch mal neu erfinden wollen.

  4. Evolution. Kompletter PIM. Emails, Kalender, Kontakte, Mails, fremde Kalender, Abwesenheitsassisten…

    IMAP, Push, Exchange und natürlich alles was jemals sonst so verwendet wurde. Bekommt jedes Jahr eine neues Release, seit über acht Jahren mit dem Exchangeserver hier in der Arbeit glücklich verheiratet. Dank der EU 😉
    https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/69871/microsoft-verliert-klage-17-09-2007

    2006 war das und hat dann noch lange gebraucht bis alles lief. Die Konkurrenz war bis dahin freilich längst augelöscht. Inzwischen ahnen die ja, dass diese App Stores womöglich eine Monopolstellung…nein echt!?

    • Microsoft baut natürlich schon am nächsten Jahrzehnt der Monopolstellung:
      Nachdem Skype ein einziges Desaster geworden ist, scheint man mit „Teams“ wieder die Windowsbasis genutzt zu haben und auf dem Weg zur ungehinderten Markstellung. Schön proprietär und zugedengelt, nicht dass da in der Firma wer auf Linux migriert.

      Zumindest weiß Slack wie es ihnen ergehen wird, wenn sie nicht ganz schnell Hilfe bekommen. Die Medienschlacht hat schon begonnen. Wenn Slack das nicht gewinnt, ist Mattermost auch fast chancenlos. Matrix hat derzeit ja einigen Boden gewonnen bei Behörden in Europa, aber die kennen aus Nerd und Fachstellen kaum jemand.

      Und wer jetzt behauptet Microsoft seih gar nicht mehr so böse, sollte sich nochmal fragen wie man das Windows 10 so aufgedrückt bekommen hat. Und den neuen Webbrowser. Und warum beim Erstkontakt mit Apple Mail App der Exchangeserver einen zur Installation der Microsoft App auffordert. Und warum die mit WSL jede Migration auf Linux verhindern wollen…uh die finden Windows doof, wir bauen Linux in Windows ein 😀

      • wieso ist skype ein desaster? damit telefonieren wir in der firma und mit kunden die den auto OEMs?
        nett ist das chatten 🙂

      • Teams gibt es doch mittlerweile für Linux? Und wenn du dir mal die letzten beiden Entwicklerkonferenzen von Microsoft angesehen hättest, dann wüsstest du, dass Windows sehr in den Hintergrund geraten ist. Das erklärt auch teilweise den inkonsistenten, qualitativ desolaten Zustand von Windows 10. Microsoft verfolgt heute mittlerweile die Strategie: egal, ob Windows, macOS, Linux, Android, iOS… Hauptsache, die Leute nutzen unsere Produkte und Dienste.

        Für Microsoft zählt heute primär Azure. Und dort ist die Mehrzahl der VMs bereits Linux-basiert. Windows bringt zwar noch ordentlich Cash, hat aber auf lange Sicht keine Priorität im Cloud-Business wenn man der Überzeugung ist, dass die Zukunft im Browser liegt.

        Ich würde auch nicht behaupten, dass Microsoft heute zu „den Guten“ gehört. Aber Windows ist in der mobilen Welt eigentlich Schnee von gestern, das noch eine Zeitlang durch die gewachsenen Software für die Plattform eine gewisse Relevanz behalten wird. Ansonsten: Neue Software, die ausschließlich auf Windows läuft? Schon laaange nicht gesehen.

        • Seh ich auch so, Windows kann in der mobilen Welt nicht mitspielen, weil die mobilen Apps fehlen. Und die Devs haben auch keinen Grund das zu ändern. Wenn man was mobiles braucht schreibt man es eh für Android neu.

        • Richard Rosner says:

          Wenn ihnen Windows nicht so wichtig wäre, warum geben sie dann immer noch alles, damit ja alle bloß bei Windows bleiben?
          Sonst wäre es ja das einfachste, Projekte wie Wine zu unterstützen, damit alle Programme auf allen Betriebssystemen laufen und dann könnte man Windows einfach einstampfen. Dann könnte man sich auf andere Dinge konzentrieren.

          Aber solange es nicht dem eigenen Profit dient, interessiert sich MS einen scheiß um Open Source, das wirkt alles doch sehr nach schlechter Fassade, die nur dazu dient, die Abwanderung zu verhindern

      • Immer wieder der selbe Fehler. Mit ein, zwei Jahrzehnten Entfernung sieht Geschichte schnell wie aktuelle Entwicklung aus. Jeder Hersteller kann entscheiden welche Formate und welche Betriebssysteme er nutzt. Und es ist doch jedem sein Bier, was er nutzt. Man hat ja jetzt schon etwas Erfahrung mit Lockin-Situationen. Es gibt außerdem auch in Slack Schnittstellen für Microsoft Office.

        • Richard Rosner says:

          Klar. Kann ja nicht sein, dass doch irgendwie jemand auf die Idee kommt, ein anderes Office Produkt zu nutzen.

          Außerdem: aus Lockin-Sittuationen scheinen leider die wenigsten zu lernen. Sonst hätte schon die gesamte öffentliche Verwaltung der EU auf Open Source umgestellt werden müssen. Sonst ist es sehr wahrscheinlich, dass deren aktuelle Word Dokumente in ein paar Jahren keiner mehr nutzen kann, wenn die nicht immer brav mit der neuesten Office Version aktualisiert werden.

  5. Was machen sie denn, um zu versuchen, dass alle bei Windows bleiben? .Net Core hat unter Entwicklern grandios aufgeholt, eben weil es auf nem kleinen Docker Linux Image läuft. Ich kenne inzwischen 3 Projekte, die von Node (Also JavaScript) auf .Net Core gewechselt sind, was den Server-Teil der Anwendung angeht. MS hat mit TypeScript (und mit Google zusammen damit mit Angular) ein großes Brett in der Web-Entwicklung, also auch im Backend-Bereich. Ich habe noch von niemandem gehört, der sowas auf einem MS-Server hostet. Vieles, was früher unter Windows lief, läuft heute unter Linux. Dazu passt Visual Studio Code, ich kenne Web-Projekte, die damit entwickelt werden (auch wenn ich immer Webstorm bevorzugen würde), und ich kenne verdammt viele, die VS Code auf nem Mac oder Linux Rechner verwenden.

    Office gibt es schon ewig mindestens auch für den Mac, Teams ist nicht Windows only. Ich sehe einfach keinen Ansatz, irgend jemanden zu Windows zu zwingen, im Gegenteil: Das System ist so beknackt, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass sie ernsthaft wollen, dass die Nutzer da bleiben.

    Firmen sehen das oft anders, eben weil es Tools von kleinen Software-Häusern für Spezial-Aufgaben gibt, die für Windows entwickeln oder die MS Office zwingend brauchen. Aber auch da sehe ich einen Wandel: Selbst mein Arbeitgeber gibt inzwischen lieber Macbooks heraus, als Windows administrieren zu müssen. Für Teile der Spezial-Software werden Alternativen gesucht, die heute oft im Browser und damit überall laufen. Wenn man unserer IT glauben darf, sinkt deren Belastung mit jedem Rechner, der nicht mehr mit Windows arbeitet und das senkt am Ende Kosten, auch wenn die Laptops in der Anschaffung teurer sind.

    MS versucht immer wieder, auch auf Gebieten, auf denen sie abgehängt sind, irgendwie wieder einen kleinen Fuß rein zu bekommen. Der neue Edge und damit die Abkehr von einer eigenen Engine aber vielleicht hin zu mehr Anteilen bei Browsern. Apps für Android wo ihr mobiles System gestorben ist. Windows für Arm, um auf Netbooks als Alternative zu Chromebooks eine Rollen spielen soll aber wahrscheinlich nie tun wird. Was bleibt ist deren Cloud (also Azure und wahrscheinlich kann man da auch LinkedIn mit reinzählen, vielleicht auch Bing, keine Ahnung wie es da auf dem am. Markt aussieht), Office, XBox, ganz hinten dann Windows und deren Hardware. Und das ist auch der Grund, warum sie Tik Tok kaufen wollen: Sie wollen auch da gegen Google und Facebook an Gewicht gewinnen.

    • Richard Rosner says:

      Was du hier als Argument nutzt, ist vor allem bei Servern relevant. Und niemand der noch alle Tassen im Schrank hat, tut sich Windows auf einem Server an, das hat auch MS schon begriffen.

      Aber der Rest ist nicht wirklich ein Argument für MS‘ Offenheit, sondern eher für Zugeständnisse aus der Not heraus.
      Hätte man macOS bei Office ignoriert, wäre man Gefahr gelaufen eine zu starke Konkurrenz entstehen zu lassen. Dafür ist der Marktanteil zu groß.
      Und Teams ist auch nicht wirklich ein Argument, die relevanten Teile sind eh nur Webanwendungen, man kann es ja auch im Browser nutzen, ohne dass mir wirklich Unterschiede bekannt wären. Und ich weiß auch nicht, inwiefern die clients native Programme oder eher Wrapper für die Webseite sind.
      Ähnliches gilt für Chromium-Edge. Man hätte nie die Konkurrenz einholen können, zumal Edge für Android schon immer Chromium war. Dass man Edge wohl auch irgendwann unter Linux zur Verfügung stellen will, wird wohl daran liegen, dass Chromium da ohnehin schon läuft.

      Aber hätten sie wirklich ein Interesse an Offenheit, dann würden sie zB Office unter Linux Portieren. Der Schritt von macOS dürfte nicht allzu groß sein. Und man würde ooxml in einen funktionierenden Standard überführen und sich auch selbst dran halten, statt der 6500 Seiten Möchtegern-Standard, die man vor 10 Jahren durchgeprügelt hat und seit dem drauf scheißt. Und man könnte dann auch sicher mit ODF umgehen und nicht nur in der Webversion…

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