Flixbus fährt wieder

Das Unternehmen Flixbus nimmt seinen Betrieb wieder auf. Erste Verbindungen ab dem 28. Mai 2020 sind jetzt buchbar, wie das Unternehmen per Pressemitteilung bekannt gab. Interessant dabei: Während die Deutsche Bahn sowohl im Browser als auch in der App verhindern will, dass zu viele Plätze belegt sind, ist dies bei Flixbus wohl nicht so.

Das Unternehmen schreibt zwar, dass man Busse nach jeder Fahrt gründlich desinfiziert, der Ein- und Ausstieg nur über die hintere Tür funktioniere und dass der gewohnte Sicherheitsabstand von 1,5 Metern sowohl in den Wartebereichen an den Haltestellen als auch beim Ein- und Ausstieg zu beachten sei.

Ferner sei das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes ist bei Ein- und Ausstieg sowie während der gesamten Fahrt Pflicht. Nicht darauf hingewiesen wird, dass in den Bussen wohl kein Abstand gehalten werden kann, weshalb das Tragen von Masken eben derzeit Pflicht sei.

Zu Beginn wird FlixBus knapp 50 Halte aus dem ursprünglichen Netzwerk anfahren. Neben Deutschland startet FlixBus mit einem eingeschränkten Betrieb zudem in Österreich, Portugal und Polen. In Schweden, Dänemark, Kroatien und Tschechien fährt FlixBus schon jetzt einige Ziele wieder an.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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11 Kommentare

  1. LOL, Abstand halten beim ein- und aussteigen, aber im Bus Sitz man dicht an dicht.

    Kafka lässt grüßen

  2. Momentan habe ich auf öffentlichen Verkehr wirklich keine Lust mehr. Ich glaube das wird auch so bleiben.

    • keinHallenser says:

      So ein Quatsch. Der ÖPNV muss lediglich enger getaktet werden, damit die Bahnen und Busse nicht so voll sind…und wenn man dann einen Mund-Nase-Schutz trägt, reicht das doch völlig aus.
      Ich finde es absolut daneben, jetzt wieder das Auto als das einzig wahre Verkehrsmittel anzupreisen um der Ansteckungsgefahr zu entkommen. Gerade haben wir begonnen, tatsächlich mal über alternative Transportmittel nachzudenken und es haben sich erste Erfolge beim Umstieg, zumindest in den gut per ÖPNV versorgten Städten, gezeigt. Nun wollen uns Vertreter der Autolobby und Menschen wie du erzählen, wir sollen wieder mehr Autos kaufen und wieder sinnlos im Stau stehen, weil wir im ÖPNV nicht sicher wären?!

      • So einfach ist eine weitere Verdichtung aber nicht, da mehr Personal, mehr Fahrzeuge und bessere Infrastruktur benötigt wird.

      • Nun hat er aber mit keinem Wort das Auto als Alternative erwähnt. Vielleicht ist er enthusiastischer Schlauchboot-Fahrer. Und da kann ich ihn nur unterstützen, wenn ich lese wie aufgeregt die ÖPNV-Nutzer reagieren. Wer weiß wie die erst in Bus und Bahn drauf sind. Verrückt!

      • paradoxus says:

        Corona hat doch deutlich gezeigt, wie anfällig der ÖP(N)V ist — Taktung sofort ausgedünnt, Verdichtung im Rest, Ausfall ganzer Bus- oder Zuglinien, stark erhöhtes Infektionsrisiko in der U-Bahn (siehe New York oder London), mieses Hygieneregiment (BVG & Berliner S-Bahn hielten lange nix davon, ihre versifften Waggons häufiger zu reinigen, selbst die schon zu normalen Zeiten hygienisch grenzwertige Bettelei ist weiterhin erlaubt); bei der DB nur Hinweise auf überfüllten Bahnen (aber kein Wort davon, zB nur 50% & mit Reservierungspflicht fahren zu lassen, der Profit geht vor Gesundheit). Natürlich muss da mehr gemacht werden. Es ist doch irre, wenn die Schulklassen vereinzelt werden in der Schule und sich dann alle Schüler wieder im einzigen Bus treffen, der dort auf dem Land mittags fährt. Aber a) du findest keine Fahrer für die Buslinien, b) Takt lässt sich auf maroder Infrastruktur Schiene nicht beliebig verdichten, Personal fehlt eh, c) Ausschreibungen dauern mit fast schon üblichen Gerichtsverfahren Jahre, der Bau später Jahrzehnte. All das seit Jahren, ja Jahrzehnten bekannt, was passiert? Kaum was. Einzig man versucht, dass Autofahren noch beschissener & teurer zu machen als die Erlebnisse im ÖP(N)V. Das nenne ich „intelligente“ Politik.

        Ehrliche Meinung: Lieber sinnlos im Stau im eigenen Auto als sinnlos mal wieder stundenlang in der S-Bahn ausharren ohne Belüftung, weil „Polizeieinsatz“ oder „Signalstörung“ oder „Weichenstörung“.

      • Zum Thema Taktung erhöhen: Im Moment fährt zwischen Essen und Oberhausen die S3 überhaupt nicht, weil kein Personal vorhanden ist. Dafür muss man dann auf andere Linien ausweichen, die dann übervoll sind. Und man fährt statt 15 Minuten teilweise doppelt oder dreifach so lange. Ganz ehrlich, wenn ich das Geld hätte, würde ich mir sofort wieder ein Auto kaufen. Stau hin oder her.

      • siehe hier die Kino-Diskussion: Konzerte , Kino statt in Arenen in Autokinos – man nimmt eben seinen Schutzraum mit dorthin wo was los ist. Kann mir denken daß auch immer mehr der Drive-In-Gedanke hier ankommt: der Gastronom , das Kino baut den Parkplatz , stellt Essen und enterteinment und alle weitere infrastruktur bringen die leute selber mit , so geräumig und luxuriös wie jeder das zu brauchen glaubt . Jetta oder Daimler . Wenn man dann die Autofenster offen hat ist auch besserer luftaustausch wie in jedem Bus , Kinosaal oder Restaurant-Innenraum da . Machen wir uns nix vor : eigenes auto ist nicht nur faradayscher Käfig bei Gewitter sondern auch persönlicher Schutz vor menschenmassen . Viele menschen werden sich nach dieser Erfahrung und den gerade neuen Ereignissen und Erkenntnissen wie Rolle von Aerosolen nicht mehr mit fremden leuten im Bus quetschen mögen . Das Auto ist eben ein individuelles Verkehrsmittel , ja sogar mit multimedia und bequemen Sitzen , heizung usw. ein Stück individueller lebensraum zum überall hin mitnehmen . Übrigens : das schreibt einer ohne Führerschein , aber ich lasse mich im moment auch liebr von Freunden oder Verwandten fahren als den bus zu nehmen . Da weiss ich mit wem ich die paar cubikmeter luft teile .

      • keinHallenser: Ich will Dir gar nichts erzählen, Du darfst gerne die von Dir bevorzugten Verkehrsmittel nutzen. Lass mir die meinen.
        Wenn die Berliner oder Münchner U-Bahn einmal die Standards in Sachen Hygiene und Sicherheit von Singapur, Tokio oder Moskau erreichen werden sie vielleicht auch für mich interessant. Im Moment ist selbst die Metro von Delhi erträglicher.
        Den Flixbus (damals Mein Fernbus) habe ich in den Anfangszeiten gern genutzt um zum Flughafen zu gelangen. Mit der Zeit ging es leider mit Busflotte und Publikum bergab. Bin dann schon lange vor der Pandemie zur Bahn zurück.
        Und die Deutsche Bahn bringt es nicht einmal fertig im Fernverkehr nur reservierte Plätze zu verkaufen. Jedes Dritte-Welt-Land schafft das.

    • Geht mir ganz genauso, die Maske vergällt mir so eine Fahrt, vor allem wenn sie Stunden dauern soll…

      Ich lasse mir inzwischen auch fast alles liefern, inklusive Lebensmittel und Getränke. Einkaufen macht zur Zeit noch weniger „Spaß“ als sonst.
      In die Innenstadt gehe ich erst recht nicht, auch dort nervt mich der ganze Quatsch nur.

      Mag alles Hand und Fuß haben, aber ich bleibe so lange dem ganzen fern bis wieder Normalität herrscht, egal wie lange das dauert 🙂

      Bin da wohl nicht der einzige, wenn ich hier so höre, dass unsere Landeshauptstadt Hannover auch am langen WE jetzt fast leer war…

  3. Ich bin, leider, auf Bus und Bahn angewiesen. Ich bin in der Vergangenheit oft mit dem Flixbus zu meinen Eltern gefahren. In den Bussen ist es sehr eng und stickig, was die Möglichkeit einer Infektion erheblich erhöhen kann. Ich fahre rund 4 Stunden mit dem Bus. 4 Stunden Maske auf – Nein, danke. Dann fahre ich im Moment lieber mit der Bahn, auch wenn es teurer ist. Dafür ist aber mehr Platz und pünktlich ist sie ja z.Zt. auch. Und es dauert nur rund 90 Minuten mit dem ICE.

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