Fitbit Charge 4 aufgetaucht

Fitbit, Hersteller bekannter Wearables und im letzten Jahr von Google übernommen, arbeitet wohl derzeit an einem neuen Fitness-Tracker. Ein „Wireless Activity Tracker“ mit der Modellbezeichnung „FB417“ hat nun die amerikanische Zulassungsbehörde FCC passiert. Geht es nach dem Listing eines britischen Online-Shops, dann handelt es sich hierbei um die Fitbit Charge 4.

Das Etikett bei der FCC verrät eine IP68-Zertifizierung, jene Information deckt sich auch mit dem Online Shop: So soll Schweiß, Regen und Spritzwasser dem Wearable nichts anhaben können. Neben dem Zählen von Schritten und dem Aufzeichnen der Herzfrequenz – was ein Fitness-Tracker eben so macht – werden natürlich auch Benachrichtigungen des Smartphones angezeigt. Nutzer eines Android-Geräts können mittels Schnellantworten auch auf Nachrichten reagieren. GPS ist nicht direkt mit eingebaut, kann zur Aktivitätsaufzeichnung aber auch vom Smartphone hinzugezogen werden. An Bord ist außerdem die Möglichkeit Schlafphasen aufzuzeichnen.

Während im Vorjahr die Möglichkeit zum kontaktlosen Bezahlen mittels Fitbit Pay und NFC nur für die Spezial Edition vorbehalten war, soll dieses Feature nun standardmäßig in allen Charge-4-Modellen beinhaltet sein.

Der Akku der Fitbit Charge 4 soll bis zu 7 Tage durchhalten – was immer noch deutlich weniger ist, wie es bei einem Xiaomi Mi Band 4 der Fall ist, jener Nachfolger wird ja für dieses Jahr ebenfalls mit Google Pay erwartet.

Einen genaues Verfügbarkeitsdatum steht noch aus, da verrät auch der Shop noch nichts. Ebenfalls fehlen noch Fotos der Fitbit Charge 4. Bekannt sind aber die Preise und Farben: Während die Modelle in Schwarz, Rosewood, Storm Blue/Schwarz 140 Pfund (ca. 150 Euro) kosten sollen, liegt die Spezial-Version in der Farbe Granit bei rund 160 Pfund (ca. 170 Euro). Preislich liegt man damit ein wenig über der Charge 3.

Vollständige Spezifikationen:

24/7-HERZFREQUENZ
HERZFREQUENZ-ZONEN
GANZTÄGIGE KALORIENVERBRENNUNG
BIS ZU 7 TAGE BATTERIELEBENSDAUER
ZIELORIENTIERTE ÜBUNGEN
AUTOMATISCHE ÜBUNGSERKENNUNG
SCHLAFVERFOLGUNG UND PHASEN
WASSERDICHT BIS 50M
FITBIT HEUTE
KLUGE ERFAHRUNGEN
ANMELDUNGEN
TEMPO UND ENTFERNUNG IN ECHTZEIT
WEIBLICHE GESUNDHEIT
ZUBEHÖR UND ZIFFERBLÄTTER
APP-DASHBOARD
DRAHTLOSES SYNC
LANGLEBIGES, LEICHTES DESIGN
INTELLIGENTER, SCHARFER TOUCHSCREEN
GEFÜHRTE ATEMSITZUNGEN
& mehr

 

Ich hingegen bin ja auch gespannt, ob und wie Google das Know-How von Fitbit für den eigenen Wearable-Bereich rund um Wear OS einsetzten wird. Gerüchte rund um eine Pixel Smartwatch halten sich ja bekanntlich seit längerem.

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Student auf Lehramt. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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4 Kommentare

  1. Fitbit Pay is kein Vergleich zu Google Pay. Kein GPS, na dann ein Mi Band 4 das kostet ca einfünftel (30) €.

  2. Da muss sich Google aber n ganz großes Stück ran hauen, wenn das Teil jemand kaufen soll.
    Kontaktloses Bezahlen als Merkmal reicht da nicht, um statt der Charge 3 das neue Modell zu kaufen.
    Bevor die zig Baustellen bei der Software nicht behoben sind, sind neue Modelle völlig uninteressant. Und Baustellen gibt es viele:
    Mal verbindet sich der Tracker mit dem Handy, mal nicht. Die Performance ist völlig indiskutabel. Die Synchronisation instabil. Fahrradtracking ist gar nicht vorgesehen.
    Die Hardware ist top, die Software Schrott.

  3. Interessant, aber das einzige, was mich als Charge 3-Nutzer hinter’m Ofen hervorlocken könnte wär wohl ein transflektives always-on Display. Das ist wirklich mehr oder weniger mein einziger Kritikpunkt am Tracker, dass das ständige Handgelenk-Drehen um das Display aufzuwecken sowie das super kurze Display-Timeout tierisch auf den Sack gehen. Mit einem transflektiven LCD würde ich dankend noch mal den kompletten Neupreis der Charge 3 bezahlen.

    • Wolfgang D. says:

      @Daniel „ein transflektives always-on Display“

      *Das* vermisse ich bei meiner Versa 2 ebenfalls. Echt bitter, bei der Versa nerven die leuchtenden Ärmel, und bei der Garmin sind wieder die Benachrichtigungen so verstümmelt, dass man doch wieder am Phone lesen muss..

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