Firefox in Zukunft ohne Profil-Manager?

Schafft Mozilla den Profil-Manager im Firefox ab? Vielen wird der Profil-Manager gar kein Begriff sein, ihr erreicht ihn, wenn ihr Firefox mit dem Parameter -p startet. Ihr könnt so zum Beispiel in einem Benutzerkonto von Windows ohne Angst mehrere Firefox-Profile ausprobieren. Diese haben alle ihre eigenen Einstellungen, Erweiterungen & Co. Ideal zum Testen also. Glaubt man Martin, so könnte der Profil-Manager bald der Vergangenheit angehören. Klar ist: nur wenige erfahrene Benutzer dürften diese Funktion nutzen – warum also nicht auslagern? Seit ein paar Tagen findet sich deshalb bereits ein externes Programm für Linux, Windows und Mac OS X auf den Servern von Mozilla.

Über den Profile Manager könnt ihr Profile erstellen, löschen und die Firefox-Instanz mit einem ausgewählten Profil starten. Was meint ihr? Seltene Funktionen rausschmeissen oder verbergen, sowie das auch schon beim RSS-Icon der Fall war? Kleiner Tipp: über den Profile Manager könnt ihr auch wunderbar Backups eures Firefox-Profils erstellen.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

49 Kommentare

  1. Ich sehe keinen Sinn den Profilmanager zu benutzen.
    Wenn ich mal etwas testen möchte, dann besorge ich mir eine portable Version von Firefox.
    Früher habe ich immer mein Profil gesichert und bei einem neuen Aufsetzen des Systems dieses wieder zurück gespielt.
    Dies mache ich heute nicht mehr, denn so fliegen von mal zu mal immer wieder nicht oder nur selten verwendete Addons raus.

  2. wie viel spart man da? ein paar KB an festplattenplatz – was solls?

    andererseits find ich es gut wenn man einen browser bzw. programme im allgemeinen schlank gestaltet – solange man benötigte komponenten nachladen kann.

    fazit: (da ich den profil-manager öfters nutze) gespalten

  3. DonHæberle says:

    Solche Ideen halte ich für sehr bedenklich. Den Profil-Manager nutzt man u. a. auch um Probleme des Browsers mit Hilfe eines „sauberen“ Profils auf die Schliche zu kommen bzw. gezielt einkreisen zu können. Wenn der Browser nun aufgrund eines Fehlers im Profil nicht mehr startet, oder kurz nach dem Start abstürzt, sieht man alt aus. Der Save Mode ist für eine Fehleranalyse in solchen Fällen nur bedingt geeignet.

  4. Also wenn den Profil-Manager nur ein kleiner Teil der Anwender genutzt hat, dann kann man den ruhig auslagern und die paar die ihn brauchen installieren ihn halt dazu. Warum soll man den Browser mit kaum genutzten Funktionen unnötig größer und träger machen?

  5. Ich schaue mir öfter mal eine Webseite gleichzeitig mit verschiedenen Firefoxversionen an. Dafür starte ich dann die Füchse über Verknüpfungen ala
    „C:\Programme\Mozilla Firefox 4\firefox.exe“ -P „ff4“ -no-remote
    Wenn es keine Gründe wie Speicherverbrauch, schlechte Wartbarkeit oä gibt, sollte er drin bleiben. Da man ihn normalerweise nicht zu Gesicht bekommt, stört er doch auch nicht.

  6. Es wäre schade, wenn es den Profil-Manager nicht mehr gibt. Bei uns sind es 3 Personen (Familie) die den Firefox auf dem Laptop nutzen und nicht jeder braucht alle Addons / Erweiterungen und jeder hat andere Lesezeichen usw.

    Fazit: ich brauche ihn weiter.

  7. Also ich bin froh über den Profilmanager. Nutze aktuell auch 2 Profile. Größer oder gar träger wird Firefox dadurch auf keinen Fall. Kann mich noch an die Anfänge von Firefox erinnern, da wurde sogar ein Shortcut ins Windows Startmenü zum Profilmanager geschrieben.

    Auch kenne ich viele Fälle, bei denen Firefox „rumgesponnen“ hat. Da wurde Firefox deinstalliert und wieder neu installiert. Natürlich ohne Erfolg, weil ja das Profil unberührt blieb. Erst nach Löschen des Profils bzw nach Anlegen eines neuen Profils schnurrte Firefox bei den betreffenden wieder.

    Fazit: mir ist es egal, ob der Profilmanager schon dabei ist, als Erweiterung kommt oder als externes Mini Prog. Hauptsache es ist überhaupt irgendwie möglich, ein neues Profil anzulegen. Wobei natürlich die jetzige Situation, über die Parameter am einfachsten ist / war.

    MfG

  8. @ Bastian: Wieso sollte Firefox träger werden? Für mich ist der Profilmanager ein Stück Software, das solange es nicht gebraucht wird, nur herumliegt.

    Er gehört zu Firefox dazu. Wenn ich ein Problem habe mit dem aktuellen Profil, habe ich den Profilmanager parat und kann ein neues Profil erstellen. Einen portablen Firefox aufzusetzen machen doch eh nur diejenigen, die sowieso vom Profilmanager wissen.

    Außerdem sehe ich hier die gleiche Gefahr wie bei Thunderbird: Durch das radikale Auslagern von Fast-Grundfunktionen braucht man erst mal eine Menge AddOns, damit Thunderbird eine gewisse Grundfunktionalität besitzt. Nicht jeder hat die Lust zu suchen, nur damit man Thunderbird einen ordentlichen Antwort-Header lernt mit Betreff, Datum, Von und An.

  9. Ich arbeite mit verschiedenen Versionen vom Firefox und
    daher gibt es für mich nichts besseres als den Profilmanager.
    Meine Profile liegen alle auf meiner 2. internen Festplatte
    und falls ich mal Windows wieder neu installieren muss, bleiben
    mir meine Profile alle erhalten.
    Man sollte es daher verstecken und nicht entfernen.

  10. Profilmanager sollte bleiben! Macht den kohl nicht fett und ist immer mal wieder nützlich. Spätestens wenn mal ein Profil rum zickt!

  11. Wenn dieses Utility im Firefox Setup enthalten ist und dem Profilmanager von Firefox ebenbürtig ist, hätte ich nichts dagegen. Ansonsten klares Nein zum Auslagern

  12. Der Profilmanager wird häufiger genutzt, als man denkt.
    Ich benutze ihn ebenfalls.
    Ausserdem ist das für Firefox Addon Entwickler fast unverzichtbar.

    @Mozilla:
    Gibt es irgendwelche Gründe, die paar kb an Code rauszuwerfen?

  13. hmm, ich kann weder mit dem 4.0b9 noch mit dem 3.6.13 ein solchen Profil-Manager starten.

    cmd
    firefox -p oder
    firefox -P und auch kein
    firefox -profilemanager

    gibt es vielleicht noch ein anderen trick?

  14. Hab mir den Profil-Manager auch schonmal angesehen, aber für den regulären Betrieb ist das in aller Regel doch wenig sinnvoll. Trotzdem (und das haben ja einige Leute hier schon geschrieben): Warum rausschmeißen? Er ist so gut versteckt, dass er beim normalen Gebrauch ohnehin nicht auffällt und erst recht nicht stört.

  15. @Jörg: Für mehrere Benutzer bei einem Gerät sollte man vielleicht Benutzerkonten pro Person anlegen und nicht unter einem Konto mit unterschiedlichen Profilen arbeiten.

  16. coriandreas says:

    Bei Mozilla hat es den Anschein, als würden sämtliche Errungenschaften rausgeschmissen. Wieso nicht gleich wieder zum Tesxtbrowser übergehen? Sorry für diesen sarkastischen Beitrag!

  17. Das wäre für mich eine mittlere Katastrophe. Ich arbeite
    mit einigen verschiedenen Profilen. Habe im Fux dazu
    das Add-on Profile Manager and Synchronizer 0.2.0.
    https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/profile-manager-and-synchroniz/.
    Wäre echt schade wenn der Manager weg kommen sollte.
    Lassen wir uns überraschen was schlussendlich dabei raus kommt.

    Endor

  18. Den Prototypen des standalone Profil-Managers gibt es übrigens schon etwas länger. Genauso wie die Planung den Bug von 2003 jetzt endlich mal umzusetzen 😉

    Ferner soll die Funktionalität nicht entfernt werden, sondern teils ersetzt/ausgelagert werden. Die grundsätzliche Fähigkeit verschiedene Profile zu nutzen bleibt erhalten. Nur die grafische Benutzeroberfläche wird ausgelagert.
    Oder anders: -profile bleibt erhalten. Nur das Klicky-Bunti GUI ist futsch.
    Wer auf Klicky-Bunti nicht verzichten möchte, der kann nach aktuellem Plan die neue standalone Mozilla-Anwendung nutzen, oder sich selbst eine schreiben (bzw. eine von jemand anderem geschriebene nutzen).

    Das Auslagern bringt einige, teils wesentliche Vorteile; man lese den Bug für genaue Details. Aber grundsätzlich wird der Startup code deutlich simpler und es gibt weniger bis keine Gründe für einen Neustart wären des Startens. Derzeit ist es noch so, dass der Browser während eines Starts unter gewissen Umständen (Addon-Installation etwa) tatsächlich mehrfach gestartet und beendet werden muss. Sprich: Es bringt tatsächlich Geschwindigkeitsverbesserungen.
    Zudem sollen sich mit dem standalone Manager viele Profile besser benutzen und verwalten lassen, und zwar nicht nur vom Firefox, sondern von allen (populären) mozilla Anwendungen, in einer Benutzeroberfläche. Also Vorteile für (Addon-)Entwickler und auch andere Zielgruppen. Zusätzliche Gimmicks, wie Profil-Backup bzw. Klonen kommen dann auch noch dazu.

    Es ist zudem nicht wirklich davon auszugehen, dass die Änderung noch in Firefox 4 kommt. D.h. die erregten Gemüter können nach aktuellen Stand erst mal tief durch-atmen und sehen wohin sich das ganze letztlich tatsächlich bewegt.

    Ich selbst nutze übrigens aktiv bis zu 15 verschiedene Profile auf einer Kiste. Komme aber Dank -profile + Shortcuts ohne den Profil-Manager aus (Entwickle Erweiterungen, die dann auch verschiedene Entwicklungszweige haben).
    Sieht dann unter Windows beispielhaft etwa so aus:
    http://dl.dropbox.com/u/8609095/fx4-lnk-beispiel.png
    Hat nebenbei den Vorteil, dass ich nicht aus versehen mein FX3.6 browsing Profil mit dem Firefox4 nightly starte und damit vielleicht zerstöre, weil ich im Profilmanager vergessen habe, das richtige Profil zu wählen.

  19. Wäre schade drum. Klar kann ich das externe Programm nutzen, würde ich sogar begrüssen, wenn man die Profile besser schützen könnte. So dürften sies gerne rausnehmen und vergrössern.

    Ich fahre auf 2 Geräten auch mit dem Profilemanager, da diese Stationen meine bessere Hälfte und ich beide benutzen (ich will weder ihre Supernatural Bookmarks, noch braucht sie meine *g*).

  20. hallo.
    fals es die entwicklung des firefox fördert, indem man funktionen auslagert, bin ich dafür.
    von 100 nutzern wissen doch ehe nur 5 das es das gibt und nur 2 davon nutzen es regelmäßig, also produktiv.
    (eine gefälschte statistig meinerseits 😉 )

    wenn es ein externes oder halbinternes tooll (ADDON) gibt dann ist alles in ordnung.
    Zumal das mMn sogar besser ist, da so fehler nochbesser ausgegrenz werden können, weil es ja nicht mehr „Hardcoded“ ist.

    6 jahre firefox und nur 2 mal genutzt (vor paar tagen)
    sehe es also gelassen.

  21. Ich denke es ist ein zugewinn man kann sich aussuchen ob man den alten behalten will ( der ja wohl auch uns noch in version 4 ehalten bleibt ). Oder sich einen Externen Profilmanager mit erweitertem Umfang Nachinstalliert.

  22. Ich nutze den Profilmanager intensiv. Ein Profil fürs normale schnelle Surfen, eins für Webdesign mit den entsprechenden Addons, und ein für Recherchen indem sind zur Zeit ca. 40 Tabs offen und beim beenden werden die gespeichert. Es gibt viele Anwendungsmöglichkeiten – ich brauche den.

  23. @Martin
    kannst du ja weiterhin, aber mit externem modul.
    ist doch ansich OK.

    Wenn mozilla sich so weiter mit dem kerncode beschäftigt ist es besser für alle.
    Für den manager wird ja sicher auch ne abteilung oder zumindest arbeitskraft eingeteilt sein.
    wenn nicht entwickelt sich der manager durch professionelle user, zumal der fx code ja offen liegt.
    dafür sind die hardcorenutzer ja bekannt.

  24. Ich benutze den Profilmanager eigentlich nur zum Löschen von korrupten Profilen (wie schon DonHæberle erwähnte).
    Ich find die Option mit -p praktisch, kann aber für die seltenen Fälle auch auf ein externes Tool zurückgreifen. Bevorzugt entweder im Setup mit dabei oder (zumindest) portable.

    Thalon

  25. Nutze ihn ebenfalls.
    Beispiel: ein sicheres und Addon-freies Profil für Webbanking
    eines mit Firebug und Konsorten für Webentwicklung
    eines zum risikofreien Ausprobieren von neuen Addons

  26. also ich habe den Profilmanager zuletzt vor Jahren benutzt, von mir aus kann der raus. Sollte Firefox nicht starten, kann ich manuell den/die Ordner aufräumen – also alle x-Jahre einmal.
    Wer diverse Profile benötigt, könnte doch verschiedene portable Füchse auf die Platte knallen (also „firefox papa, Firefox mama usw… 😉 ) oder die ERweiterung nutzen.
    Hier werden wohl die Mehrheit oder sehr viele für den Erhalt des Profilmanagers sein – und sich im nächsten Monat (wieder) darüber aufregen, dass aus Firefox fatfox wird – also was denn nun? Schlank halten oder alles drin lassen was die „Freaks“ öfter benutzen? Schau ich einen Großteil meiner Bekannten an, dann läuft bei den meisten der Fuchs – die wissen aber nicht mal, was der Profilmanager ist. Also für die Mehrheit der Nutzer (so sehe ich das) ist der unnütz. Die wissen nicht mal wie der Windows Explorer funktioniert – der könnte also gleich mit weg – aber der ist auch wirklich grottig… 😉
    Nicht immer von denen (hier) ausgehen, die bissl Ahnung haben.

  27. kann mich @Jörg nur anschließen. gerade wenn mehrere familienmitglieder auch mal an den rechner wollen, ist es sehr praktisch wenn man mehrere profil schnell zur verfügung hat ohne dass man jedes mal einen neuen windows benutzeraccount anlegen muss.

  28. Also ich wär schwer dagegen, den Profilmanager auszulagern. Wenn mal Fehler im Fx auftreten bietet ein neues Profil oft einen guten Ansatz für die Fehlersuche. Ansonsten brauch ich das Teil fast täglich auf meinem Arbeitsnotebook. Da ich dieses teilweise auch privat nutze gibt es 2 Firefox Profil und beim starten werde ich gefragt, mit welchem ich gerade arbeiten möchte. Einfache und saubere Trennung. Kann mir nur schwer vorstellen, dass dies mit einem separaten Programm immer noch so einfach wie jetzt funktionieren soll.

  29. @Stefan:
    warum soll es mit einem separaten Programm prinzipiell schlechter laufen? Die meisten Add-ons funktionieren doch auch, als gehörten die „einfach dazu“.
    Für meinen Arbeits-Läppi nutze ich soweit verfügbar portable Programme – dazu gehören auch die portablen Versioen von Firefox, chrome, …. dazu noch alle möglichen Tools.
    Alles schön separat an einer Stelle abgelegt. Wenn’s sein muß, wird dieser Ordner einfach geschreddert. Liegt aber daran, dass wir offiziell keine anderen/privaten Programme installieren dürfen (und die portablene sind ja nur kopiert…) und die porteblen hinterlassen auch wenig bis keine Spuren in andern Ordner.

  30. Also wenn der Profilmanager nur „outgesourced“ wird, halte ich das für nicht schlimm. Besonders, wenn es dadurch die Performance vom Fuchs steigert.
    Solange man weiterhin Profile nutzen kann.
    Ich benutze den Profilmanager eigentlich schon immer, denn damit und mit den Addons ist der Fuchs praktisch wie verschiedene „Programme“ zu nutzen. 😉
    Eines für meine Webentwicklungen, eines für meine Adminoberflächen, eines für Privat. Je nach bedarf starte ich den richtigen Fuchs.
    Ich finds praktisch

  31. Nja, seit dem die NT-Linie von Windows sich so langsam durchsetzt, ist der eigentliche Sinn von Profilen eines Programms ja verloren gegangen. Man „sollte“ eigentlich ein Account pro Nutzer haben, also Betriebssystemaccount, und damit auch unterschiedliche Konfigurationen von Firefox und Thunderbird, usw. Die anderen ernstzunehmenden Betriebssysteme gehen diesen Weg seit Ewigkeiten.

    Outlook Express (Windows live Mail oder wie das heute heißt) hat den Schritt schon gewagt.

    Ich finde es legitim, diesen Schritt zu gehen. 90% der Nutzer brauchen es nicht. Wenn die Funktion für diejenigen, die sie brauchen, dann noch nachgeliefert wird, dann ist es Open Source mit starker Community und umso besser!

    Firefox, ich liebe dich, mit und ohne Profilen.

  32. ich denke das gefühlte 99,9% der FF Nutzer weltweit noch nie davon gehört haben.
    Es ist ein verstecktes Feature das von Entwicklern und Intensivnutzern gebraucht wird (brauche und nutze ihn regelmäßig).

    Ein Outsourcing sehe ich nicht unbedingt als Nachteil, ob ich mir einen Profilmanager.exe als FF Startanwendung Standalone ins Startmenü kloppe oder ein schlankes XPI Addon als Lösung bereitsteht, ist mir egal.
    Wer kann beantworten warum sich Mozilla davon trennen will?

  33. @Frank
    Evtl. liegt as daran dass der Fux mehr und mehr in die mobilen surf-welten wandert.
    Hier wird vieleicht ballast abgeworfen um die Entwicklung beider versionen,sprich PC und Smartphone, auf einen nenner zu bringen.
    Wichtig scheint ja zu sein die Browser auf mobilen geräten so schlank wie möglich zu halten und den Code so gelich wir möglich.

    ICh bin kein Entwickler bei Mozilla aber als Leie würd es für mich Sinn ergeben.

  34. hasenkraut says:

    nutze keinen profilmanager sondern für getrennte aufgaben einfach 2 verschiedene browser. ohnehin hatte ich öfter probleme mit dem manager, und lesezeichen waren wegen der idee von firefox, er könne ja ein neues profil erstellen plötzlich „verschwunden“. ich trauere dem nicht nach.

    weg mit den alten zöpfen!!!

  35. Thunder-man says:

    Ohne Profilmanager könnte ich nicht auskommen, wenn der nicht verschwindet, sondern „nur“ ausgelagert wird, ist es aber OK.

    Gerade wenn ich mein Profil mit Firebug starte, gibt es oft Probleme mit langen Ladezeiten, Abstürze usw. Aber dieses Profil brauche ich nicht oft. Daher würde es schon Sinn machen, eine Firefox Instanz auch ohne Profilmanager zu starten, wenn es Vorteile wie eine bessere Performance bringt.

    @Sui
    Auch in der Beta 4.0b9 funktioniert der Profilmanager ganz normal.
    Kannst ja mal meine portable Version testen, die hat eine eigene GUI zum starten mehrere Profile.

    http://svsload.com/wd/beta/

  36. @eidotter: Jup, so mache ich das mit den meisten Programmen auch. Großteils laufen die dann auch einfach von ner externen mobilen HDD. Firefox ist eines der wenigen Programme die wirklich installiert sind. Genau da liegt der Hase im Pfeffer. So wie das verstanden habe wäre der Profilmanager ausgelagert ein eigenständiges Programm. Das heißt ich müsste voraussichtlich ein weiteres Programm installieren, um eine aktuell selbstverständliche Funktion nutzen zu können. Da kommt dann wieder die Frage nach den Rechten ins Spiel. Ansonsten war für mich auch nicht ganz klar geworden, ob die Funktion beim Starten das Profil wählen zu können erhalten bliebe. Naja, warten wir ab wie sich das entwickelt.

  37. Wäre echt schade, denn ich nutze den Profilmanager schon recht intensiv. Und mit dem ProfileSwitcher AddOn schalte ich zwischen den einzelnen Profilen um.

    Beispielsweise habe ich fürs normale Surfen ein anderes Profil, als für Webentwicklung oder bestimmte Hobbys.

    Allerdings würde mich mal interessieren, ob jemand irgend eine Möglichkeit kennt, von einer bestimmten Software heraus nur ein bestimmtes Profil aufzurufen. So etwas fehlt mir noch.

  38. DancingBallmer says:

    Dank des Profilmanagers konnte man auch wunderbar Profile an einer anderen Speicherstelle ablegen. Das ist ganz praktisch, falls man seine ganzen wichtigen zwecks einfacherer Datensicherung auf eine eigene Partition gelegt hat.

    Missen wird man ihn erst, wenn man ihn dringend braucht – und das kann schneller und öfter sein als sich hier einige vorstellen. Ich finde es gut wenn man zwecks Verbesserungen alles zur Diskussion stellt, aber ein positives Ergebnis, heißt den Manager auslagern, könnte ich nicht nachvollziehen.

  39. @Thomas Joachim Richter

    Firefox Portable MP (Multi-Profil) kann über eine kleine
    GUI verschiedene Profile starten, meinst Du so was?
    (Linke siehe 2 Kommentare über Dir)

  40. @JosGal

    Ich meine das so: Wenn ich beispielsweise zwei verschiedene Programme habe (nehmen wir mal nen PDF-Reader und eine Textverarbeitung) und aus beiden Programmen URLs zum Standardbrowser (Firefox) übergeben werden.

    Dann möchte ich, dass für URLs, welche aus dem PDF-Reader übergeben werden ein anderes Profil angesprochen wird, als wenn ich aus der Textverarbeitung raus verlinke.

    Ich hoffe, ich konnte es so etwas verständlicher darstellen 😉

  41. @Thomas Joachim Richter

    Upss???

    Ich denke nicht, dass es eine Funktion im FF gibt, damit erkannt wird, von welcher Anwendung er geöffnet wurde, um dann ein entsprechendes Profil öffnen zu können.

    Vielleicht sollte man vor dem klicken eines Links in einer PDF Datei vorher virtuell einen anderen Pfad zum FF (Standardbrowser )angeben.
    (Nach dem Muster Firefox.exe -P PDF bzw. Firefox.exe -P other)

  42. @ JosGal & Thomas Joachim Richter:

    Es wird kaum ohne ein Extra-Programm gehen. Dieses richtet man als Standardbrowser sein und wenn es aufgerufen wird, fragt es z.B. den Programmpfad des aufrufenden Programms ab und entscheidet dementsprechend welches Profil genutzt wird.

    Ist es überhaupt möglich einen Firefox mit einem anderen Profil zu starten wenn ein Firefox-Instanz schon läuft? Ich habe gedacht, damit öffnet man stattdessen ein neues Fenster mit dem schon geladenen Profil.

  43. @Alexander

    … Zauberwort heißt,
    firefox.exe -no-remote -Profil MyProfil

  44. Ich finde es nicht gut, dass der Profilmanager rausgeschmissen wird. Wieder ein Programm mehr, das man für Notfälle oder Sicherungen extra installieren muss. Das bisschen an Platzgewinn gleicht meiner Meinung nach den Verlust der Funktionalität bei weitem nicht aus.

  45. Thunder-man says:

    @Thomas Joachim Richter

    Ich fand Deine Problem mit dem öffnen verschiedener Profile mittels Links aus verschiedenen Anwendungen sehr interessant. Auch wenn das vielleicht nicht oft benötigt wird, war es ein Anreiz, die Funktion in meinem Starter einzubauen.

    Soll heißen, man startet erst die .SetDefaultBrowser.exe, die setzt dann die nötigen Registry Einträge und macht damit den portablen FF zum Standardbrowser.
    (Für htm und html Dateien und für Links aus Anwendungen, z.B.
    Thunderbird, oder Foxit Reader)

    Wird nun aus einer externen Anwendung ein Link geklickt, wird er der Firefox-Starter.exe übergeben und über eine GUI kann man dann ein Profil auswählen, welches entsprechend die Internetadresse lädt.

    Getestet habe ich das mit Thunderbird und dem Foxit Reader.
    Aus Microsoft Office wurde komischerweise Notepad geöffnet.

    Ferner können nun auch einzelne Profile per „Desktop Verknüpfung“ gestartet werden.

    Beispiele:
    ———-
    „..PfadFirefox-Starter.exe“ -p „default“
    „..PfadFirefox-Starter.exe“ -p „test_profil“ -noremote

    Wobei -noremote optional ist. (Startet dann mehrere Instanzen, etwa für verschiedene Profile)

    Eine Unreg-Funktion habe ich nicht geschrieben, es braucht dazu nur ein beliebiger Browser als Standardbrowser gesetzt werden, dann werden alle Registry Einträge überschrieben.

    Download:
    http://svsload.com/wd/download/Firefox-Portable-Starter-Beta.zip
    FF v3.6.12

    Viel Spaß beim testen.
    Gruß
    Thunder-man

  46. @Thunder-man: Erst einmal danke für Deine Mühe. Genau so stelle ich mir das vor (nur halt nicht unbedingt portabel).

    Hab das jetzt wie von Dir beschrieben angewendet und bekomme einen AutoIt Error: Line 2106 (File „…\Firefox-Starter.exe“) Error: Subscript used with non-Array variable.

    Sicherlich kann man das dann später auch noch anpassen bzw. erweitern, dass die lokale Firefox-Installation verwendet wird.

    Auf jeden Fall ne sehr interessante Sache. Vielleicht hast Du ja auch eine Plattform, über die man sich für weitere Tests austauschen könnte. Hier ist sicherlich nicht der richtige Ort dafür 😉

  47. Thunder-man says:

    @Thomas Joachim Richter

    Gerne kann für weitere Infos, Probleme oder Anregungen ein neuer Post im Forum eröffnet werden. http://svsload.com/wd/

    Ansonsten noch kurz die Anmerkung, dass der Starter nicht mit einem lokal installieren FF funktioniert, daher kommt doch bestimmt die Array Meldung, da kein Profil im ../Data/Profil Ordner gefunden wurde… (vermute ich)

  48. Ich nutze den Profilmanager zumindest bei meinen Eltern: Die haben unter Linux einen einzigen gemeinsamen Account, sollen aber jeder ein eigenes Firefox-Profil verwenden. Daher finde ich einen Profilmanager sehr nützlich.

    Aber: Noch viel nützlicher fände ich einen Profil-Choose, also einen übersichtlichen hübschen Dialog, über den man nur das Profil auswählt. Kein Verwaltungs-Schnickschnack oder so, sondern ausschliesslich eine Liste von Profilnamen, ggf. noch mit Zusatzinformationen über die Firefox-Version.