Fire TV: 150 Millionen verkaufte Geräte & Neuerungen für den Fire TV im Auto

Amazon hat für seine Fire-TV-Geräte einen Meilenstein zu verkünden: Weltweit habe man im vierten Quartal in 2021 eine Verkaufszahl von 150 Millionen Fire-TV-Geräten überschritten. Am Black Friday sei der Fire TV Stick das meistverkaufte Produkt in den Staaten gewesen. Inzwischen findet Fire OS als Betriebssystem auch Einzug auf Fernsehgeräte von Toshiba und anderen Herstellern. Nach den heimischen Wohnzimmern möchte man seitens Amazon nun auch das Auto erobern, das hatte man bereits im Rahmen der letztjährigen CES verkündet.

Bisher dient man da schon als Entertainment System im Wagoneer und dem Jeep Grand Cherokee sowie dem Chrysler Pacifica. In 2022 will man auch im Ford Explorer und dem Lincoln Navigator landen. Hierzulande scheint Fire TV im Auto noch keine große Rolle zu spielen, schauen wir mal, ob sich das noch ändert. Hierzulande ist ja eher Googles Android Automotive auf dem Vormarsch.

Komforteinstellungen und andere Dienste und Funktionen in Zusammenarbeit mit den Autoherstellern sollen als nächster Schritt realisiert werden. So soll es dann auch möglich sein, das Audiosystem des Autos anzusprechen.

Für Reisen ohne zuverlässige Internetverbindung via Mobilfunk oder Wi-Fi bietet man da jetzt auch eine Offline-Funktion für Filme und Serien von Prime Video. Man gleicht den Funktionsumfang also anderen Gerätschaften an. Das gilt auch für die personalisierten Profile, die wir vom heimischen Wohnzimmer kennen. Künftig soll es möglich sein, eine Sendung im Wohnzimmer anzuhalten und im Auto schnell fortzusetzen.

Gesteuert wird im Übrigen nicht nur per Touchscreen, sondern natürlich auch mit Amazons Sprachassistentin Alexa. Dies erlaubt auch dem Fahrer und Beifahrer ohne weiteres Zutun Filme zu starten. Einziehen wird auch die Möglichkeit, bei zwei Bildschirmen im hinteren Fahrzeugbereich, Bildschirme zum gemeinsamen Schauen zu spiegeln oder einzelne Inhalte zu streamen. Zudem soll es für Beifahrer die Möglichkeit geben, direkt vom Vordersitz aus Inhalte zu wählen oder die Bildschirmzeiten der hinteren Bildschirme zu begrenzen. Die Audiowiedergabe erfolgt wahlweise übrigens über Bluetooth, kabelgebundene Kopfhörer oder fürs „Public Viewing“ über die Fahrzeuglautsprecher. Bleibt eigentlich nur abzuwarten, wann es das erste Fire-TV-Set zum Nachrüsten a la „Echo Auto“ geben wird.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Lehrer. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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6 Kommentare

  1. Ist ja auch kein Wunder wenn man die Teile für ´nen Appel und´n Ei bzw. zum Selbstkostenpreis anbietet. Hab selber 5 von den Teilen (eins auf dem Gästeklo)

    • Aufm Klo, OMG

    • Ist die Qualität eigentlich genauso unterirdische wie bei den FireTV-Sticks?
      Gestern am brandneuen FireTV Stick 4K Max auf Disney Boba Fett angeworfen und Ruckler und Artefakte gehabt. Gleiches aber auch, wenn ich mir Prime-Sachen direkt vom Stick anschaue. Switche ich zum AppleTV oder zum GoogleTV dann krieg ich keine Artefakte.

  2. Für den Preis und das Leistungsangebot sind die Dinger auch schlicht konkurrenzlos.

    • Aufgrund fehlendem automatischen Framerateswitching in Nicht Prime-Apps könnte man mir zu den FireTV-Sticks auch noch Geld dazu geben und ich würde sie nicht mehr kaufen. Kein noch so geringer Preis rechtfertigt eine ruckelige Wiedergabe.

  3. Schlechte Nutzererfahrung in infrastrukturellen Schwellenländern wie Deutschland und Rumänien. Downloads sind eine Krücke aber aber weit entfernt von dem, was Kunden bislang mit den Echo-Geräten anstellen können.

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