Facebook verbessert Darstellung des Newsfeeds bei schlechter mobiler Verbindung

artikel_facebookFacebook ist aus verschiedenen Gründen viel daran gelegen, dass Inhalte dem Nutzer so gut und schnell wie möglich präsentiert werden. Lange Ladezeiten passen da nicht ins Konzept, auch wenn der Nutzer eine eher bescheidene Internetverbindung zur Verfügung hat. So wie es zum Beispiel in den Schwellenländern der Fall ist. Menschen gehen dort oft erstmals überhaupt „in das Internet“, dann meist mit einem mobilen Gerät und einer 2G-Verbindung. Facebook bastelt seit einer Weile an Optimierungen, um auch diesen Menschen ein komfortables Nutzungserlebnis zu ermöglichen.

Dazu gehört zum Beispiel die Möglichkeit, Posts auch offline liken und sharen zu können. Bei der nächsten Verbindung werden die Aktionen dann automatisch ausgeführt. Hier gesellt sich nun neu auch die Möglichkeit hinzu, offline Kommentare zu verfassen. Diese werden dann abgeschickt, sobald wieder eine Internetverbindung besteht. Die größere Änderung ist aber die Anzeige des Newsfeeds. Sobald man die App bei einer schlechten Verbindung öffnet, werden Inhalte nach Relevanz sortiert angezeigt, die bereits in einer anderen Session geladen, aber noch nicht vom Nutzer betrachtet wurden.

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Der Ladevorgang der neuen Inhalte erfolgt dann im Hintergrund, während der Nutzer die Möglichkeit hat, sich die älteren Beiträge anzusehen. Sobald die neuen Inhalte geladen sind, werden diese – ebenfalls nach Relevanz sortiert – angezeigt. Auf diese Weise möchte Facebook Wartezeiten umgehen, der Nutzer soll sofort etwas vor der Nase haben anstatt auf einen Ladekreis zu starren.

Damit die angezeigten Stories auch so aktuell wie möglich sind, experimentiert Facebook zudem mit einem Nachladen dieser im Hintergrund. Dieses Nachladen erfolgt aber nur bei guter Verbindung, sodass andere Dienste, die man eventuell gerade nutzt, nicht beeinträchtigt werden.

(Quelle: Facebook)

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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2 Kommentare

  1. Es gibt viele Gründe, Facebook zu hassen. Aber selbst wenn man es nutzt, die Apps sind grottig. Recourcenfressend und nervig. Statt Übersichtlichkeit und einfache Bedienung steht hier Marketing im Vordergrund. Alleine diese „Kennen Sie…“ Inhalte mitten im Bild nerven gewaltig. Dann der Zwang zur Nutzung der miesen Messenger-App. Facebook ist eine Drecksfirma. Ich wünsche denen Pest und Lungenkrebs.

  2. Sollen mal endlich Facebook Lite für alle veröffentlichen. Werden sie aber wohl in unseren Breiten nie tun.

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