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Facebook steigert die Einnahmen, verliert aber in Nordamerika Nutzer

Facebook hat ebenfalls seine Zahlen für das dritte Quartal 2020 veröffentlicht. Dabei konnte man Einnahmen von ca. 21,5 Mrd. US-Dollar verbuchen. Mit einem Nettoeinkommen von 7,8 Mrd. US-Dollar steht das soziale Netzwerk, zu dem mittlerweile ja auch Instagram, WhatsApp und Oculus VR gehören, gut da. Pro Aktie gab es nun einen Zuwachs von 2,71 US-Dollar. Analysten hatten mit deutlich weniger gerechnet. Doch auch Schattenseiten des Erfolgs gibt es.

Facebook kam auf ca. 1,82 Mrd. täglich aktive User im September 2020 – eine Steigerung um 12 % im direkten Vergleich mit dem gleichen Zeitraum 2019. Die monatlich aktiven Nutzer stehen nun bei 2,74 Mrd. Facebook hat dabei auch viele neue Mitarbeiter eingestellt. Das führte dazu, dass die Ausgaben des Unternehmens im Vergleich mit 2019 um 28 % stiegen – die Einnahmen aber nur um 22 %.

Einen konkreten Ausblick auf das vierte Quartal 2020 nannte man nicht. Lediglich mit erhöhten Werbeeinnahmen sei laut Facebook zu rechnen. Zudem dürfte laut dem Unternehmen viel Geld durch die guten Verkaufszahlen der Oculus Quest 2 in die Kassen gespült werden. 2021 hingegen erachte man als Jahr voller Unsicherheiten. Das dürfte auch daran liegen, dass die Wettbewerbshüter in sowohl den USA als auch Europa das soziale Netzwerk aktuell ins Visier nehmen.

Von der Corona-Krise hat Facebook eher profitiert, denn da die Kauflust der Menschen sich ins Netz verlagert, konnte man auch mehr Geld mit Werbung umsetzen. Spannend ist aber, dass sich für Facebook in den USA und Kanada eine negative Entwicklung abzeichnet. Dort sanken die Nutzerzahlen von 198 auf 196 Mio. User, wenn man mit dem letzten Quartal vergleicht. Dieser Schwund dürfte aber wohl auch an den enormen Höhenflügen zum Start der Corona-Krise liegen. Da kehrt nun schlichtweg wieder eine gewisse Normalisierung ein.

Entsprechend weist Facebook auch darauf hin, dass man auch für das vierte Quartal 2020 damit rechne, dass die Nutzerzahlen in Nordamerika entweder stagnieren oder leicht absinken.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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2 Kommentare

  1. Oha, wer hätte gedacht, dass Leute von Schmutz wegwollen. xD

  2. ich glaube eher, dass die ganzen Schwurbler und Qanon Anhänger nun vermehrt Telegram nutzen nachdem auf Facebook soviel von dem Schwachsinn gelöscht wurde^^

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