Facebook: Pseudonyme und die Folgen

Erinnert ihr euch meinen Beitrag von letzter Woche? Es ging darum, dass Facebook Benutzer auffordert, die Echtheit der Namen eurer Kontakte zu bestätigen. Was passiert eigentlich, wenn Facebook feststellt, dass du keinen echten Namen angegeben hast? Eine Leserin hat mir den Ablauf geschickt und ich veröffentliche hier den Text von Facebook. Besagte Leserin war mit einem Pseudonym bei Facebook unterwegs.

Verifizierungsprozess für Namen
Dein Konto wurde vorübergehend gesperrt, weil du offensichtlich nicht deinen richtigen Namen in deinem Profil verwendest. Facebook ist eine Gemeinschaft, in der alle Nutzer ihre wahre Identität verwenden. Wir verlangen von allen Nutzern, dass sie ihren echten Vor- und Nachnamen angeben, damit jeder stets weiß, mit wem er sich verbindet. Keine Sorge – sobald du dein Profil mit deinem echten, vollständigen Namen aktualisiert hast, kannst du wieder auf dein Konto zugreifen.

In diesem Verifizierungsprozess kann dann Vor-, eventueller Mittel- und der Nachname eingegeben werden. Will man den echten Namen dann später in das alte Pseudonym ändern, dann bekommt man von Facebook folgende Meldung:

Falscher Name – vorübergehende Blockierung
Leider konnte der von dir angegebene Name nicht von unserem System bestätigt werden. Warte bitte 10 Minuten und versuche es dann noch einmal. Wenn du es erneut versuchst, achte auf Einhaltung unserer Formatierungsrichtlinien. Sollte dein Name nicht bestätigt werden können, kann es sein, dass dein Konto gesperrt bleibt. Bitte lies in der Zwischenzeit unsere Richtlinien für Namen.

Mehr passierte bisher nicht, eine Abfrage von Personalausweis und Co fand nicht statt. Nach deutschem Recht ist es übrigens sehr fraglich, ob der Klarname zwingend angegeben werden muss. Punkt 6 sagt: Der Diensteanbieter hat die Nutzung von Telemedien und ihre Bezahlung anonym oder unter Pseudonym zu ermöglichen, soweit dies technisch möglich und zumutbar ist. Der Nutzer ist über diese Möglichkeit zu informieren. Anders würde dies aussehen, wenn man ein Profil als Telemedium im Sinne des TMG und oder des RStV ansehen würde. Aber soweit ist es bekanntlich nicht – oder etwa doch?

Update: 16:30 Uhr: Tillmann hätte seinen Ausweis hochladen müssen:

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

89 Kommentare

  1. Fahrertuer says:

    Warum regen sich da alle drüber auf?
    Wer die Musik zahlt bestimmt auch was gespielt wird. Und wenn Facebook eben echte Namen haben will: so what. Wenns dir nicht passt: verlass Facebook und such dir ein Soziales Netzwerk dass dir besser gefällt.

  2. Das einzig richtige wie man mit dem denunzianten Scheiß umgehen muß, ist konsequent auf solche Fragen immer die falsche Antwort zu geben. Wenn der Name richtig ist „der Name ist falsch“ eingeben und wenn der Name falsch ist „der Name ist richtig“ eingeben. Nur so kann man solche Systeme bekämpfen. Alternativ den Zugang einfach löschen… Ich bin zwar mit meinem richtigen Namen unterwegs, aber so ein Mist ist ja furchtbar ekelig.

  3. Ich bleibe bei meinem Fake-Nachnamen, verliere eh von Monat zu Monat mehr die Lust an Facebook und komme dem Abmelden immer näher, dank Facebooks Stasi-Informationswahn

  4. Was mich als nicht FB-Nutzer interessiert. Was ist wenn man beim Verifizierungsprozess ebenfalls ein (anderes) Pseudonym benutzt?

  5. Weil es ein monopolistisches Unternehmen ist und, das ist wichtig, weil es sich auch an Gesetze halten muss.

  6. Ja nur leider hat Facebook ein Monopol und ich möchte meine Daten keinem Amerikanischen Datensammler geben. Das hat nichts mit „such dir einen anderen“ zu tun.

    Ab morgen musst du ein Nacktfoto von dir auf deine Windschutzscheibe deines Autos kleben, damit du weiterfahren darfst. Was sagst du jetzt? „Du musst doch garkein Auto fahren wenns dir nicht passt“? 😉

  7. Wobei anonyme oder pseudonyme Nutzung mitnichten bedeutet, dass der Realname dem Vetragspartner (sprich: Facebook) nicht bekannt sein darf oder aufgrund anderer Vorschriften sogar bekannt sein muss. Lediglich andere Nutzer dürfen ihn dann nicht zu Gesicht bekommen.

    Bloss: Das ergibt bei der Nutzung von Facebook keinerlei Sinn. Die ganze Idee ist es, ein Netz zwischen realen Menschen aufzubauen. Wer das nicht möchte, kann ja zu den ganzen erfolgreichen anonymen oder pseudonymen sozialen Netzwerken wie Myspace oder Wikipedia (Die Nutzerseiten dort! Un-glaub-lich. Eine Mischung aus Myspace und Geocities.) gehen. Besondere Funktionalität bietet Facebook eigentlich nicht. Nur eben ein funktionierendes soziales Netzwerk, dass eben nur funktioniert, weil man eben nicht mit Teenagerfantasyidentitäten zu tun hat. Wer das anonym oder pseudonym nutzen will, will den funktionierenden Teil nutzen, aber seinen notwendigen Teil nicht beitragen.

    Klar, dass man solche Menschen nicht als Mitglieder will.

  8. Das ist bei den vielen sozialen Ntzwerken so geregelt, dass eine Pflicht besteht, den richtigen Namen anzugeben. Trotzdem verwenden viele User irgendwelche Nicks oder Abwandlungen ihres Namens (z.B. No Rina oder Jen Ny). Ich selbst mag das nicht, weil man die Leute dann oft nicht findet, wenn man sie sucht und weil ich das auch irgendwie albern finde. Wer Bedenken beim Datenschutz hat, nimmt erst gar nicht an einem Social Network teil und wer es dennoch tut und sich einen Fake-Namen gibt, dann finde ich das teilweise recht kindisch.

    Trotzdem hat es sich quasi „etabliert“, solche Nicks zu benutzen. Aber jetzt geht FB dagegen vor – wenn auch mit der sehr fragwürdigen Methode des Denunzierens. Ich denke, dass am Ende dieser Kampagne von FB viele nicht mehr dort angemeldet sein werden, weil sie einfach nicht mehr in der Lage sein werden, sich mit einem Pseudonym zu schützen – und dann die Lust verlieren.

  9. Facebook hat kein Monopol. Genausowenig wie Microsoft je eines hatte oder Apple oder IBM oder wer auch immer. Bitte mal „Monopol“ nachschlagen.

  10. @Fahrertuer
    Ganz exakt meine Meinung.

    Quasi sämtliche Bedenken der Leute kann man damit zerstreuen, das man sie auf die umfangreichen Möglichkeiten der Privatsphäreeinstellungen und Berechtigungen hinweist. Wenn man das nämlich tut und sie dann im extrem angewendet werden, sieht ein „Fremder“ garnichts außer den Namen auf der Profilseite und kann selbige nichtmal durch die Suche finden. Ein derartige soziale Interaktion (und genau die soll man in solch einem SN ja betreiben, und nicht nur Facebook-Spiele spielen und jeden scheiß Kettenspam weiterverteilen) lebt nunmal ein Stück weit auch von Offenheit. Und bei wem die schon beim Namen aufhört, der ist dort schlicht und ergreifend einfach falsch. Paranoia und Social Networks passt einfach nicht zusammen. Also stellt den Kram vernünftig ein, haltet eure Freundeslisten sauber, nutzt die Mittel, die euch Facebook gibt auch und lasst die Kirche im Dorf. Oder nutzt es halt einfach nicht.

  11. Fahrertuer & Micha: full ack!

  12. Mir kommt irgendwie hier die Klarnamenspflicht von Google+ in den Sinn… – Macht Facebook also das nur, weil selbst gesehen wurde, dass es ja bei Google auch geklappt hat? – Sich dann aber so auf die Community zu stützen ist auch komisch…

  13. @Vaxul Das werden sie dank der Freunde-Umfrage bald wieder rausfinden

  14. „Deine Antwort (..) hat keinen Einfluss auf das Konto deines Freundes“

    Scheint ja glatt gelogen zu sein.

  15. chefkoch says:

    Jens: Quasi-Monopol 😉

  16. @Sandro: Ich bin voll Deiner Meinung! – Verliere auch immer mehr Lust. – Und die Angst Datenmässig bei Facebook ausgebeutet zu werden ist extrem.

  17. Das klingt so als wenn man sich sein FB-„Freunde“ gut erziehen muss… ^^ (geht sicherlich nur bei kleinen selektierten Listen)

  18. „Punkt 6 sagt: Der Diensteanbieter hat die Nutzung von Telemedien und ihre Bezahlung anonym oder unter Pseudonym zu ermöglichen, soweit dies technisch möglich und zumutbar ist.“

    Ich vermute, dass Facebook „einen Dreck“ auf deutsches Recht geben wird. Denn FB ist eine amerikanische Firma, in Europa haben sie ihren Sitz in Irland. Was für Gesetze in den jeweiligen Ländern gelten weiß ich nicht.

  19. Wer bei Facebook mitmachen will, soll sich auch in die Regeln halten.
    So ist das nun einmal im Leben (auch im virtuellen).
    Wer Angst vor Datenklau usw. hat, hätte nie auf den Registrierungs-Button drücken sollen.

  20. Ich finde die Aufregung absolut unnötig. Wer Facebook nutzen will, muss halt deren Regeln folgen. Da keiner von uns gezwungen wird, sich dort anzumelden, hat jeder von uns die Freiheit zu sagen „Gut, das passt mir nicht – ich will dort nicht (mehr) mitmachen.“ Das ist der Unterschied zwischen Freiwilligkeit (Facebook) und Unfreiwilligkeit (neues Meldegesetz).
    Facebook ist nicht kostenlos. Die Währung auf Facebook sind Daten und diesen Preis muss der Nutzer nunmal zahlen. Facebook stellt seine Features nicht aus reiner Freundlichkeit zur Verfügung. Wer damit nicht klarkommt sollte sich fragen, ob er bei FB nicht evtl. falsch aufgehoben ist.

    Wie gesagt: FB ist ’ne freiwillige Kiste. Passen mir deren Regeln nicht, kann ich mich jederzeit dort löschen.

  21. besucher96 says:

    das system kann man doch klasse mit sich selbst schlagen. jeder nimmt sich mal 3 min zeit und richtet einen fakeaccount ein. dann muss man nur noch dafür sorgen, dass diese accounts gegenseitig freunde werden. da kann man klasse eine blase wachsen lassen…

  22. „Die von Facebook veröffentlichten Informationen lassen sich zum Beispiel so nutzen:

    Jemand fotografiert Passanten, Software ordnet jedem Gesicht den echten Namen und das Facebook-Profil zu. Solche Software entwickeln derzeit US-Forscher. In einem ersten Experiment gelang es dank der Facebook-Daten, Hunderte von Nutzern von Flirtseiten per Gesichtserkennung und Facebook-Datenabgleich zu demaskieren.

    Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben schon 2009 in einer Studie gezeigt, dass sich die sexuelle Orientierung innerhalb der Plattform auf Basis der Kontakte einer Person vorhersagen lässt.

    Kriminelle recherchieren in öffentlich zugänglichen Facebook-Profilen persönliche Informationen über Opfer, die dabei helfen, E-Mail-Konten zu übernehmen.“ (SPIEGEL Online)

    Und dazu sage ich nur noch ein Stichwort:
    SCHUFA

    Glaubt jemand wirklich, dass vor solchen Interessenten die nicht sichtbaren Eingaben verborgen bleiben?

    Dann viel Spaß, das neue Meldegesetz lässt grüßen.

    Die Naiven werden nicht gesät, die werden geboren. 🙂

  23. Gibt es eigentlich einen Knopf, mit dem die Leute von sich aus ihre „Freunde“ anschwärzen können?
    Ich denke, dass es genügend Leute (wie auch hier in den Kommentaren zu lesen ist) gibt, die eine solche Funktion nutzen würden, weil ihnen die Pseudonyme, aus welchen Gründen auch immer, nicht passen.
    So würde Facebook doch noch schneller an die gewünschten Informationen kommen. Und ggf. wären die Informationen im Durchschnitt auch „korrekter“, da nur Leute denen der Klarnamens-Zwang am Herzen liegt diese Funktion nutzen würden.

  24. Nikki Vs says:

    @Vaxul:
    Ich habe nachdem mein Account gesperrt war heute alle Freunde rausgeworfen mit denen ich sowieso nichts zu tun habe (außer dass sie mich auf FB geadded haben weil wir uns vor Jahren mal irgendwo gesehen haben..). Den Rest habe ich gebeten mich nicht wieder zu verpfeifen.. mal schauen wie lang es hält. Wenn ich wieder gesperrt werde und am Ende evtl. wirklich meinen Perso wo hinschicken soll werde ich FB auch den Rücken kehren. Zusammen mit dem neuen Meldegesetz ergeben sich da sonst wunderbare Möglichkeiten wenn jeder an meinen Klarnamen kommt 😉

    LG Nikki

  25. maaaxxxi says:

    @Mojave
    dann lösch dich ´mal bei FB und schau ´was passiert!
    du wirst nicht wirklich gelöscht, sondern nur deaktiviert.
    FB behält deine Daten….
    selber erlebt, vor ca 2 jahren FB gekündigt/gelöscht und vor ca einem Jahr wieder neu angemeldet…und …. alles war wie vorher inkl. aller meiner damalige einstellungen/Freunde etc

    Lang lebe die ignoranz

  26. wie siehts mit halb echten namen aus? z. b. tim buktu oder reiner zufall? was hatte sie für eine art Pseudonym?

  27. @Tobi: Dein Argument folgt diesem Muster: Wem es nicht gefällt, dass ihm als Voranfahrender ein anderer Autofahrer mit Tempo 150 km/h bis auf 2 Meter auffährt, darf sich erst gar nicht ins Auto setzten, denn: „So ist das nun einmal im Leben“. Beschweren darf man sich nicht, und auch nicht Initativen ergreifen, die das Fahren sicherer machen….wer Angst vor Auffahrunfälle (=bei dir: Datenklau) hat, darf sich erst gar nicht ins Auto setzen. Daraus folgt leider implizit: Setze ich mich ins Auto, darf (!) der andere mir auch auffahren. Eine „schöne“ Welt, ohne jedes zivilgesellschaftliches Engagement, die du propagierst! Wie problematisch diese Art von Argumentation ist, könnte man mit 1000 weiteren Beispielen verdeutlichen (wem der Vergleich mit dem Autofahren stinkt.)

  28. @ Mojave:

    Heißt das, dass ich alles gutheißen und tolerieren muss was FB da fabriziert, nur weil es kostenlos ist?

    Ich denke nicht, dass ich mit meiner Anmeldung jegliches Recht auf Kritik verloren habe…

    Selbstverständlich kann ich mich wieder abmelden, aber wäre es nicht etwas zu einfach den Beleidigten zu spielen und ohne Begründung meinen Account zu löschen? Ich denke, dass FB gut daran tut, die Plattform in der Richtung zu gestalten, wie sie die User auch nutzen wollen. Nur mal so als Anregung 😉

    @Yup – Danke für diesen wichtigen Kommentar

  29. @Mojave

    Ich muss ein facebook-Account besitzen, das will mein Arbeitgeber so. Das geht mittlerweile so weit, das Abmahnungen deswegen verteilt werden.

    Und ich muss nicht(!) mit Daten zahlen, einen Premiumdienst ist bei facebook erst gar nicht vorgesehen. Also warum sollte ich was müssen, was man auch ohne Zwang und Entblößung nutzen könnte, wenn man es wöllte.

  30. @cro: Wie bitte?! Habe ich das richtig gelesen, dass Du abgemahnt werden kannst, wenn Du keinen FB-Account hast? Mit welchem nationalen Recht oder was-auch-immer ist das denn vereinbar?

  31. Tillmann says:

    Zitat: „Mehr passierte bisher nicht, eine Abfrage von Personalausweis und Co fand nicht statt. “

    DOCH! Genau das ist mir passiert, wie ich dir (cachy), gestern bei G+ bereits mitgeteilt habe!

    Ich bin seit gestern von Facebook ausgeschlossen und werde erst wieder reingelassen, sobald ich meinen Perso hochgeladen habe…was ich aber nicht vorhabe.

  32. @Tillmann: kannst du mir das bitte noch einmal schicken, ist wohl untergegangen bei mir :/

  33. Negativity says:

    @Yup:
    nicht alles was hinkt ist ein vergleich. in deinem fall muss man von auch eher von querschnittslähmung sprechen als von hinken. eine potentiell lebensbedrohliche situation hat mit einem klarnamenzwang auf facebook mal absolut gar nichts zu tun.

    unabhängig davon ist diese aktion von facebook natürlich absoluter blödsinn und nicht akzeptabel. das geht einfach gar nicht.
    allerdings übertreiben viele hier auch was die signifikanz von facebook angeht. im endeffekt ist es immer noch ein einfaches soziales netzwerk ohne wirkliche relevanz.

  34. Ich wurde mal zu Unrecht gesperrt. Angeblich hätte ich einen falschen Namen angegeben. Stimmte natürlich nicht und ich musste meinen Ausweis dort hinschicken, da ich ja meinen echten Namen nicht mehr angeben konnte, weil er ja gesperrt war. >_>

  35. Wenn Facebook es von Anfang an so gehandhabt hätte, könnte ich den Leuten, die sagen, man muß nach den Regeln Spielen Recht geben. Aber wieviel der 800 Mio Nutzer (oder wieviele es waren/sind), hatten sich registriert BEVOR Facebook begann so darauf zu achten? Naja, ich hoffe mal, daß nun sich wenigstens einige konsequent abmelden. Dann haben vielleicht die nervenden „social buttons“ auch bald ein Ende.

  36. Hansbert says:

    Pro Klarnamenzwang. Eine kleine Gruppe sehr netzaffiner Menschen verwendet gerne Pseudonyme wie „caschy“, aber für alle anderen sind Klarnamen sinnvoller und komfortabler.
    Soziale Netzwerke ohne Klarnamenzwang gibt es genug, falls sich etwa Leute in Diktaturen eine Alternative suchen wollen, steht dem nichts im Wege.

  37. @Hansbert: Ich bin bei Twitter, Google+ und auch bei Facebook mit meinem Klarnamen zu finden.

  38. Tillmann says:

    es ist gerade eben nochmal mit dir bei g+ geteilt worden:

    https://plus.google.com/u/0/113557641597583581016/posts/Fv7uQ32D6aS

  39. Hansbert says:

    Nene, so (als Kritik) war es nicht gemeint. Ich wollte nur damit sagen, dass man dich auch unter „caschy“ finden würde. Zumindest die Leser des Blogs. Aber mit meinem Standard-Internet-Pseudonym würde mich keiner finden, der mich irgendwie kennen könnte.
    Anders gesagt: Für den Großteil der Leute sind Klarnamen vorteilhaft. Ein börsennotiertes Facebook wird sich also an diesem Großteil der Nutzer orientieren. Und da ich zu diesem gehöre find ich das auch gut so. Wie gesagt gibt es ja Alternativen.

  40. @Tillmann: Siehe Update, hoffe das ist ok

    @Hansbert: Hab ich auch nicht als Kritik gesehen. Mit den Klarnamen gebe ich dir Recht, habe einige Kontakte, die dann auch neben dem Pseudonym einen Comic-Avatar o-ä. nutzen, da wusste ich echt nicht mehr, wer wer ist.

  41. Tillmann says:

    na sicher…

  42. @Martin

    Kein Plan, ist mir auch gleich. Wenn die Firma ihr eigenes „facebook“ hätte und die Daten bei meinem Arbeitgeber bleiben würden, hätte ich kein Problem damit. Aber nur des Hypes willen für die Außendarstellung für den Kunden sich bei facebook nackig zu machen, halte ich für qualitativen reinsten bullshit. Da nichts dergleichen in meinem Arbeitsvertrag steht, lasse ich mich überraschen wie es weiter geht. Ich denke aber, dass man nur Druck macht und hofft das man nach gibt. Wäre so typisch deutsch mittlerweile.

  43. AndroidFan says:

    Ich frage mich gerade, was passiert, wenn ich meinen Perso einscanne und in Photoshop so bearbeite, dass mein Fakename von Facebook im Perso steht. Fällt das unter Urkundenfälschung? Das zu bewerkstelligen sollte kein Problem darstellen. Sie werden niemals meinen echten Namen erhalten.

    Ich werde gleich mal alle anschreiben, mit der Bitte, dass sie meinen Namen bestätigen sollen, wenn sie eine Anfrage erhalten. Ansonsten fällt mir auch nichts mehr zu FaceBook ein. Ich bin kaum bei FB, lediglich um Freunde im Ausland zu kontaktieren. Sollte der Account deaktiviert werden, werde ich ihn Deaktiviert lassen, wäre nur schade, da ich eben Freunde im Ausland nicht mehr kontaktieren könnte. Daher handhabe ich das häufig so, dass ich von den Menschen im Ausland, die mir am Herzen liegen, die E-Mail verlange.

  44. na ja, würde ich mal ‚Stayfriends‘ auch als ‚Social Media‘ bezeichnen?
    Schon interessant wenn jemand dort dann wie ein Langnese Eis heißt (Brauner Bär) oder sich als Kati Witt oder ähnliches ausgibt(Goethe gabs glaub ich auch mal vor längerer Zeit). Mögen einige witzig finden, geht aber auf so einer Seite für meine Begriffe nach hinten los. Soweit ich verstanden habe, ich hab leider diesen schönen (?) Film über FB nicht gesehen, ging es an einer Uni los und das auch noch in den USA. -Also meine Verwandten aus den USA gehen um Einiges ungezwungener mit FB um. Da werden fleißig Fotos von der Hochzeit und -reise hochgeladen, was mich selber ziemlich erstaunt hat.
    Diese Pseudonamen bei FB gehen mir ein bißchen auf den Sack. Vielleicht sollte FB einfach die Möglichkeit einräumen, daß man zumindestens seinen Namen verkürzen kann?
    Was mich stört sind die Rechte an Fotos. Ich glaub das hält dann FB bei den Hochgeladenen, richtig? Also so hatte ich es mal gelesen. Wie auch bei vielen anderen Online Anwendungen. Bei Adobe (Photoshop) war / ist es meines Wissens auch so gewesen.

  45. Ich hab schon aus trotz meinen vorher echten Namen in einen Fake Namen geändert und sollte Facebook wirklich mit einer Sperrung drohen, wird halt der ganze Account gelöscht. Brauch Facebook eigentlich eh nur wegen der Plattformübergreifenden Chat Funktion, aber naja, muss halt erstmal WhatsApp und Co. reichen. Google+ hätte eine so schöne alternative werden können, aber durch das Nervige Chat System über Google Talk ist es eher zu nem Twitter ohne Zeichenbegrenzung verkommen.

  46. Mit keinem Recht natürlich. Und lediglich blödes Gelaber.

  47. Also, dem Stern sagt FB, dass die Ergebnisse aus dieser „Befragung“ nicht zum Nachteil der Fake-Name-User verwendet werden.

    http://www.stern.de/digital/online/streit-um-klarnamen-facebook-macht-jagd-auf-pseudonyme-1854160.html

  48. Detlef aus Kiel says:

    Facebook hat die echten Namen ohnehin schon, wenn es denn stimmt, dass deren Apps die Adressbücher auslesen.

    Schade dass es (noch) keine wirkliche Alternative gibt. Hoffe FB macht so weiter, dann wird das zumindest in Deutschland nur noch eine Frage der Zeit. Ungefähr die Hälfte meiner Freunde/Bekannten sind mit einem Pseudonym unterwegs und ich kann mir nicht vorstellen, dass die alle den Perso einschicken… die werden sich eher nach was anderem umschauen…

  49. jo, super.. Stern.. die haben ja damals auch die Hitler Tagebücher ‚gefunden‘ 😀

  50. netzbürger says:

    Hat facebook wirklich lust auf nutzerschwund?. Millionen von Pseudonymen allein schon in Deutschland ergeben Millonen sperrbarer Accounts.

  51. wird Zeit, dass ich meinen Namen auch anonymisiere.

  52. Laut Süddeutscher Zeitung ist es allerdings in den Niederlanden schon so, dass FB vermehrt Leute mit Nachnamen aus zwei oder drei Buchstaben blockt. Die sollen dann tatsächlich eine Perso-Kopie einschicken.

    Verrückt!

    http://www.sueddeutsche.de/digital/verwendung-von-pseudonymen-facebook-fragt-nutzer-ueber-freunde-aus-1.1406925

  53. Habe meinen bisher realen Namen in einen Fake geändert

  54. Hier sind einige Kommentatoren stark vom Stockholm-Syndrom betroffen.

  55. Das würde mich auch mal interessieren. Mit „dem“ Arbeitgeber würde ich Schlitten fahren, das würde ich gerade mal darauf ankommen lassen und ihn dann verklagen dass ihm hören und sehen vergeht und er den Tag bereut an dem er geboren wurde.

    Und jetzt will ich nicht hören/lesen dass man froh sein muss überhaupt Arbeit zu haben und blabla. Auf solche Arbeit verzichtet man gerne! Viel wichtiger ist dass man solche Entwürdigende Repressalien nicht gefallen lässt. Wehret den Anfängen!

  56. @Yup: ich bin vollkommen deiner Meinung.

  57. waltasar says:

    der arbeitgeber verlangt einen facebook account unter falschem namen, sonst abmahnung?!
    zu krass, wie heisst denn der.. 😉

  58. carafaja says:

    Mal jenseits der Diskussion, ob Facebook nun gut oder böse ist, ist das Kopieren des neuen Personalausweises nicht erlaubt: http://www.datenschutzbeauftragter-info.de/nicht-bemerkt-personalausweis-kopieren-verboten/

    Somit kann die Forderung des Einsendens einer Kopie des Personalausweises als Aufforderung zu einer unerlaubten Handlung verstanden werden.

  59. ach wie gut, dass ich kein fratzenbuch-lemming bin. seit jahren weigere ich mich, bei diesem müll, sorry hype, mitzumachen – und jede meldung wie diese gibt mir mal wieder recht.

    aber vielleicht braucht die dumme menschheit ja so etwas wie „soziale“ netze, denn im echten leben scheint ja nur noch „asoziales“ verhalten untereinander zu existieren. (smily oder nicht smily)

  60. Auch wenn ich mich mit meiner Position nicht gerade beliebt machen werde: Das mit den Pseudonymen ist nicht nur toll und gut und schön. Ich habe auf diversen Firmenprofilen und in diversen Gruppen so viel übles Zeug gelesen, von dem ich bezweifle, dass die Leute diesen Mist raushauen würden, wenn sie dazu mit ihrem eigenen Namen stehen müssten.

    Gleiches gilt für Youtube. Im Schutz der Anonymität ergießen da Leute ihren verbalen Dünnpfiff über die Welt…

    Und wen schützt denn die vermeintliche Anonymität? Man sieht es ja immer wieder, was Reddit oder 4Chan alles rausbekommen, wenn Videos von gequälten Katzen oder mobbenden Kiddies im Internet auftauchen.

    Datenkrake Facebook, Haken dran.
    Aber einige Leute gehören auch demaskiert, für den Unsinn, den sie so verzapfen.

  61. Auf der Kopie kann alles, außer Name, Anschrift und Geburtsdatum unkenntlich gemacht werden. Das ist geltendes DEUTSCHES RECHT!

  62. Tillmann says:

    @carafaja: danke für den link!

    ich habe jetzt mal statt meines personalausweises, diesen text an facebook geschickt. mal sehen, was bei rauskommt.

    https://plus.google.com/u/0/113557641597583581016/posts/1yRCkQVGeV2

  63. Spinnzessin says:

    Also ich finde die Sache ist definitiv noch ausbaufähig! 🙂

    Petz-Buttons für alle!

    Wer zehn Freunde verpetzt bekommt den großen Denunzianten-Orden am Bande von Facebook verliehen.

    Jeden Monat wird der erfolgreichste Verräter zum FB-Blockwart des Monats gekürt.

    Und für 1000 überführte Volks… äh Facebookverräter gibt’s einen Job als Bürgerspitzel beim Geheimdienst der eigenen Wahl. 😉

  64. Braveheart82123 says:

    NA also bei den meisten kommentatoren freu ich mich ja schon auf: „niemand hat die absicht eine Mauer zu bauen“
    oder aber gleich
    „Seit 5.45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen!“
    oder ähnlich bekloppt denkende leute in unserer Regierung

  65. An alle Leser, wo Facebook euch bietet den Personalausweis hochzuladen ->

    Kopierverbot

    In vielen Fällen wird im Privatbereich von Institutionen eine Fotokopie des Personalausweises zur Überprüfung der Identität verlangt (beispielsweise für eine Schufa-Auskunft). Dies stellt im Vergleich zu anderen Verfahren (beispielsweise Postident oder persönlichem Erscheinen) ein einfaches, weit verbreitetes Verfahren dar (wenn auch einer nicht beglaubigten Fotokopie letztlich wenig Beweiskraft zukommt).

    Gestützt auf das Eigentum am Personalausweis behält sich die Bundesrepublik Deutschland vor, auch das Anfertigen von Kopien zu reglementieren. In § 14 PAuswG findet sich dazu eine klarstellende Regelung:

    „Die Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten aus dem Ausweis oder mithilfe des Ausweises darf ausschließlich erfolgen durch

    zur Identitätsfeststellung berechtigte Behörden nach Maßgabe der §§ 15 bis 17,
    öffentliche Stellen und nichtöffentliche Stellen nach Maßgabe der §§ 18 bis 20.“

    Diese Vorschriften umfassen Grenzkontrollen, Fahndung, Strafverfolgung und -vollstreckung (§ 15), Verknüpfungsverbot (§ 16) sowie Identitätsfeststellung und Echtheitsprüfung (§ 17), die §§ 18 und 19 betreffen den elektronischen Identitätsnachweis (eID). § 20 gibt dem Inhaber das Recht, seinen Ausweis bei öffentlichen und nichtöffentlichen Stellen zur Legitimation einzusetzen und beschränkt den automatisierten Abruf personenbezogener Daten bei elektronischer Nutzung.

    In der amtlichen Begründung wird hierzu ausgeführt:

    „§ 14 stellt klar, dass die Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten aus oder mithilfe des Ausweises künftig nur über die dafür vorgesehenen Wege erfolgen darf. Dies sind für nichtöffentliche und öffentliche Stellen der elektronische Identitätsnachweis und für zur hoheitlichen Identitätsfeststellung berechtigte Behörden der Abruf der elektronisch gespeicherten Daten einschließlich der biometrischen Daten. Weitere Verfahren, so etwa über die opto-elektronische Erfassung (das Scannen) von Ausweisdaten oder den maschinenlesbaren Bereich sollen ausdrücklich ausgeschlossen werden. Die Begrifflichkeiten der Vorschrift knüpfen an die Legaldefinitionen in den §§ 2 und 3 BDSG an. Der Behördenbegriff ist in § 2 Abs. 2 legaldefiniert.“

    Damit wird eine generelle Erlaubnis zur Nutzung von Kopien im nicht-öffentlichen Bereich verneint. Gesetzliche Regelungen für den öffentlichen Bereich finden sich beispielsweise in

    § 64 Abs. 1 Nr. 2 Fahrerlaubnis-Verordnung
    § 8 Abs. 1 S. 3 Geldwäschegesetz
    § 8 Abs. 2 Nr. 1 Signaturverordnung
    § 95 Abs. 4 S. 2 Telekommunikationsgesetz

    Die Anfertigung einer Kopie für alle von solchen Regelungen nicht erfassten Zwecke stellt somit eine Ordnungswidrigkeit dar. Unstrittig ist hingegen die Anfertigung einer „Sicherungskopie“ durch den Inhaber, die im Falle des Verlustes die Neubeantragung erleichtert. Kopien durch Banken zum Zweck der Aufzeichnung der Überprüfung einer Identität im Rahmen der Pflichten, die sich aus dem Geldwäschegesetz ergeben, sind erlaubt.

    Quelle: Wikipedia

  66. Nachtrag:

    Wer solche Freunde hat, die meinen einen über Dritte Personen verpetzen zu müssen, der braucht keine Feide mehr. Mein Bachgefühl hat damals schon gesagt, lass den Scheiss mit Facebook, das riecht nach Ärger und es fängt der Spass langsam aber sicher an. Da kommt noch mehr Blödsinn aus dem Hause Facebook.

  67. Ich habe eine große Anzahl an FB-Freunden in meiner Liste und gut 1/3 ist mit einem Pseudonym unterwegs und ich kenne/erkenne sie alle. Also habe ich damit kein Problem.

    Und weil hier manche sich beschweren das sie ihre Leute nicht finden, dann sind es keine wichtigen Kontakte. Die wichtigen Kontakte verraten euch schon ihren Nickname.
    Gute Nacht

  68. Tillmann says:

    nächste runde im facebook prozess:

    leider habe ich nur eine standard-antwort auf meinen vorhin geposteten brief bekommen mit einem netten link zum nächsten formular. darin das neue lustige feld: wofür nutzt du dein konto hauptsächlich?

    –> öhm? liebe facebook ag, das müsstet ihr doch am besten wissen?!

    https://plus.google.com/u/0/113557641597583581016/posts/PoUDRnX9eAs

  69. Appleuser says:

    Muhahaha. Dann werde ich mal weiter brav melden! 🙂

  70. Mike Fedders says:

    „Bitte lade eine Kopie deines amtlichen Lichtbildausweises hoch“ – Hää, gehts noch ?? Passnr, Passbild, Geb.datum, Augenfarbe, UNTERSCHRIFT – und ich weiß nicht mal WER die Daten überhaupt bekommt !! Vielleicht auch noch ne Blanko-Bankvollmacht dazu ?? Hab schon gewusst, warum ich mich da rechtzeitig wieder abgemeldet habe…

  71. Was spricht eigentlich dagegen, alle Konten, die einem zur Bestätigung vorgelegt werden, als Fakes zu melden? Das könnte zu interessanten Effekten führen, wenn sich genug Leute daran beteiligen.

  72. Dann aber bitte auch ein drastisches Verbot, daß Schulangelegenheiten über Facebook organisiert werden. Denn bei meinen Kindern ist es so, daß man nur informiert wird, wenn man die entsprechenden Facebook Threads liest.

    So ist man als Eltern gezwungen, daß die Kinder (oder man selbst) bei „Gesichtskladde“ mitmacht.

    In einigen Jahren hat sich das sowieso gegessen, denn Facebook ist so innovativ wie ein DDR Stasi Funktionär! Und wie bei der DDR, so werden auch Facebook die Bürger bald davonlaufen!

  73. Handelsblatt hat das, was hier besprochen wurde auch nochmal aufgekocht…nett von denen 🙂

    http://www.handelsblatt.com/technologie/it-tk/it-internet/soziale-netzwerke-facebook-fordert-nutzer-auf-freunde-zu-verpetzen/6859842.html

    Grüße
    Tillmann

  74. @ Nemo

    Facebook wird so schnell nicht aus der Liste der „Global Player“ verschwinden. Dazu nutzen es zu viele. Ich auch!
    Aber in einigen Jahren werden die Zahlen der Neuanmeldungen rückläufig sein, was den US-Giganten eventuell dazu veranlasst einige ihrer „Datenschutzbestimmungen“ im Rahmen innovativer Ideen zu lockern. Das wünsche ich mir zumindest. Aber solange keine brauchbare Alternative, oder ein passables dezentrales, soziales Netzwerk mitspielt, wird Facebook weiterhin goldenen Zeiten entgegen sehen.

    @ All

    Ich verstehe aber auch die ganze Aufregung nicht. Seit meiner Anmeldung bin ich bei Facebook mit meinen Klarnamen angemeldet und meinen echten Daten, außer das Profilbild. Ich habe in meinem E-Mail Postfach noch nie Spam von Facebook oder Werbefirmen bekommen. Ich kann das nachprüfen, weil ich eine Wegwerf-Adresse (die nur abläuft, wenn ich sie lösche) über Yahoo angelegt habe. Die Wegwerf-Adresse hat eine eindeutige Facebook-Kennung im Alias, so das ich sehen würde, falls die E-Mail-Adresse für andere Daten missbraucht werden würde.
    Meine privaten Daten sehen nur meine Engen Freunde und die Familie. Das kann man alles prima einstellen. Das Argument, „Ich möchte aber nicht von jeden gefunden werden“ zieht bei mir auch nicht. Selbst wenn ich von jemanden gefunden werde, den ich nicht mag, ist es doch meine Entscheidung, ob ich denjenigen in meine Freundesliste lasse. Wird die Person penetrant, blocke ich sie – fertig und aus!

    Ich mache mir diesbezüglich keine Sorgen. Die Art mit welcher Sorgfalt Facebook meine Daten nutzt, ist mir da schon wichtiger. Ich vertraue der Firma meine persönlichen Daten an, und muss Facebook absolut vertrauen können, damit kein Schindluder zu treiben. Auch das kann ich im Moment noch, bis Facebook mir den Gegenbeweis liefert.

    Anderseits werde ich keinen meiner Freunde denunzieren. 1.) Weil es echte Freunde sind, und nicht eine Sammlung von Unbekannten. 2.) Weil ich meine Freunde auch gerne in Zukunft noch behalten möchte, und 3.) weil ich nicht die Hausaufgaben von Facebook machen möchte. Aber viel wichtiger: Weil es gegen meine, selbst auferlegten Prinzipien verstößt.

    Ich vermute aber, dass jeder, der Anonym auf Facebook unterwegs ist, mindestens eine Petze in der Freundesliste hat. Ich freue mich schon auf die anschließenden Ermittlungen der Betroffenen, um den „Täter“ herauszufinden. Das wird garantiert wieder eine shitstorm-ähnliche Hetzjagd.

    Aber mich kann jeder unter meinen Klarnamen auf Facebook finden. Ich bin Dieter Meier.

    Euer Christian. 🙂

  75. Braveheart82123 says:

    O.o hat ich nicht…kommentiert?
    ach egal

  76. @Nemo
    kommt darauf an ob die News öffentlich publiziert werden oder man wirklich einen Account benötigt.

    Thalon, der aus gutem Grund keinen Account hat

  77. Finde ich sehr gut. Diese ganzen Fakenamen und so nerven langsam.

  78. Meiner Ansicht nach tut Facebook gerade den auf Privatsphäre bedachten Nutzern einen Gefallen mit solchen Maßnahmen zur Aufdeckung von Pseudonymen. Das schreckt nämlich User ab, Informationen über sich zu veröffentlichen, auf die nicht alle Zugriff haben sollen.

    Was im Notfall nicht absolut jeder wissen darf, sollte man gar nicht erst veröffentlichen in einer solchen Community. Privatsphäre-Funktionen können versagen und gelten weder für Hacker noch für Geheimdienste. Zudem lassen sich aus veröffentlichten Informationen (vor allem bei Fotos, aber auch etwa aus dem Schreibstil) und den Verbindungen zu anderen Usern Rückschlüsse auf die wahre Identität eines unter Pseudonym aktiven Usern ziehen.

    Pseudonyme sind wichtig im Internet (zum Beispiel in Gesundheitsforen), aber bei Facebook stellen sie eine Gefahr dar, denn – wie auch die Privatsphäreeinstellungen – verführen sie zur Informationspreisgabe. Halbwegs ungefährlich wären sie höchstens als gezielt eingesetzte Zweit-Accounts.

  79. „Dann aber bitte auch ein drastisches Verbot, daß Schulangelegenheiten über Facebook organisiert werden. Denn bei meinen Kindern ist es so, daß man nur informiert wird, wenn man die entsprechenden Facebook Threads liest.“

    Genau so ist es auch bei mir. Die ganze Organisation zur Abifahrt, Abiball und anderes lief (und läuft immer noch) fast ausschließlich in einer geschlossene Gruppe auf Facebook ab, sodass ich dazu gezwungen war, mir einen Account anzulegen.

    Ich bin mir sicher, dass das auf vielen Schulen so ähnlich abläuft.

  80. Ich habe alle meine Freunde dazu aufgerufen daß System immer falsch zu benutzen (falscher Name=alles korrekt und richtiger Name=falsch). Gab auch sehr positive Resonanz… nur wie komme ich überhaupt an so einen Dialog? Kann man das selbst irgendwie provozieren um es auszuprobieren?

  81. kleiner wurm mit großen augen says:

    Ich wusste ja das man es f*ckbook oder gar stasibook nennt, aber eigentlich ist es noch schlimmer,

  82. Hallo Leute,
    ich habe gestern von FB die Aufforderung für Verifizierungsprozess bekommen.
    Ich bin EMPÖRT, weil ich meinen ECHTEN Namen verwende. Wie kommt -FB darauf, dass ich „offensichtlich“ nicht den richtigen Namen benutze?
    Bei FB habe ich noch nichst gemacht, wollte mich erstmals informieren.
    Hat jemand damit Erfahrung?

  83. Ich hatte mich mit meinen Klar-Namen angemeldet und einige Eckdaten,wie Familienstand,Arbeitgeber und Wohnort den Facebookern in meinen Account eingegeben.Ich war gerade etwa 3-4.Wochen neu bei FB. Trotzdem kam auf einmal das ich keinen Zugriff auf mein Konto hatte und sollte einen „Sicherheitscode“ am Handy bestätigen soll,nur ich habe kein Handy und wüsste nicht das bei Facebook auf einmal Handypflicht besteht,das teilte ich dann den Leuten per E-Mail mit um mir dann eben dort einen solchen Code zu schicken,machten die Vögel nicht und wollten von mir auch den Personalausweis,Geburtsurkunde,Schulausweis oder Daten von der Kreditkarte,zwar „geschwärzt“ aber das geht gar nicht auch geschwärzte Dateien können Spezialisten wieder sichtbar machen. Ich will ja nicht bei Facebook anfangen zu Arbeiten das sie eine Personalakte erstellen müssten,denn ich habe schon einen guten Job an einen Flughafen. Freunde mit Nick würde ich da auf keinen Fall anscheißen,das hat sehr wohl Einfluss auf dem Account des denunzierten Users mit Nick,das Konto wird gelöscht oder blockiert durch Facebook. Mir ist es egal ob meine Nichte oder ein Kollege mit Nick da ist,ich weiß es ja mit wem ich chatte oder was teile und like. Wenn Facebook mit dieser Scheiße die ohnehin nach deutschen Gesetzen verboten ist,“FB-Deutschland“ untersteht deutschen Gesetzen,so auch nach Recht der jeweiligen Ländern wo der Nutzer gemeldet ist. Der Hauptsitz ist zwar die USA aber die „FB-Deutschland“ nicht da ich ja auch die Rückantworten von den Mitarbeitern per Email auch in Deutsch beantwortet bekam. Facebook hat sich auch an Gesetze halten,genauso wie auch Ich und Du. Personalausweis,Geburtsurkunde und Ähnliches haben auf den Datenbanken von Facebook absolut nichts zu suchen,das schickte ich denen auch wieder zurück. Ein SN will Nutzer haben,das sind die Kunden,stellt man die Kunden nicht zufrieden oder nötigt die Kunden zu was,was sie nicht wollen verlieren sie die Kunden ist ganz normal,dann geht man zur Konkurenz wenn der besser mit den Kunden umgeht und so kann es passieren das FB so schnell wieder abstürzt wie es einst aufgestiegen ist.

  84. „Eine kleine Gruppe sehr netzaffiner Menschen verwendet gerne Pseudonyme wie “caschy”“
    Ich würde eher behaupten, dass Leute wie Sie in der Minderheit sind.