Facebook Messenger und KLM gehen in die Luft

artikel_facebookNeues von Facebook und der Möglichkeit für Unternehmen, über die Messenger-Funktion mit dem Kunden zu agieren. KLM wird als erste Fluglinie weltweit den Facebook Messenger in die Kundenkommunikation integrieren. Reisende haben mit dem Messenger alle wichtigen Informationen und Dokumente zu ihrem Flug auf einen Blick und können bei Fragen oder Umbuchungen sofort direkten Kontakt zur Airline aufnehmen. Die Kunden behalten die volle Kontrolle: Die Unterhaltung wird immer zuerst vom Nutzer initiiert.

Wie der Spaß funktioniert:

KLM-Kunden können bei ihrer Buchung die Verbindung mit dem Messenger auswählen. Auch im Nachhinein kann diese Option ausgewählt werden, um folgende Funktionen direkt im Messenger zu nutzen – in einer fortlaufenden Nachricht:

Bestätigungsnachricht: Nach Abschluss der Buchung wird die Bestätigung über den Messenger versendet.

Check-In Erinnerung: Sobald online eingecheckt werden kann, erhalten Kunden eine Erinnerung mit der Möglichkeit, direkt zum Check-In auf die KLM Homepage zu wechseln.

Boardingkarte im Messenger: Kunden erhalten ihre Boardingkarte direkt über den Messenger, wo sie gespeichert und heruntergeladen werden kann.

Updates zum Flugstatus: Auf Wunsch erhalten Reisende alle wichtigen Details zu ihrem Flug und werden über Änderungen informiert.

Live Chat und Umbuchung: Über die Live Chat Funktion stellen Kunden direkt Fragen an den KLM-Kundenservice. Dabei haben sie alle wichtigen Informationen immer im Blick und können ihren Flug auf Wunsch auch umbuchen.

Receive your booking details via MessengerUse Messenger to get on board. All your travel info in one place.

Posted by KLM on Wednesday, March 30, 2016

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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4 Kommentare

  1. Und so beginnt es. Es gab doch vor einigen Wochen diesen Facebook-Werbekunden-Papier indem es hieß:

    „(Werbekunden)…will be able to send ads as messages to people who previously initiated a chat thread with that company. To prepare, the document recommends that businesses get consumers to start message threads with them now so they’ll be able to send them ads when the feature launches.“

    Ich hab ich die ganze Zeit schon gefragt, wie die diese Chats initiieren wollen. Wobei, das muss man KLM schon lassen, es ist schon etwas umfangreicher als nur ein „He, schicke das Kennwort FREIFLUG an uns, um einen 5,- Rabattcode für deine nächste Buchung zu erhalten.“

  2. Werd ich wohl nie verwenden. Auch von Facebook bin ich mittlerweile weg.

  3. Ich find’s zunehmend kurios. Vor 20 Jahren waren AOL und CompuServe „Fenced Gardens“, auf die man verächtlich herabgeschaut hatte. Man hatte ja ein Internet, man wollte sich ja nicht von einem Anbieter abhängig machen, und man wollte nicht mal in diesen Gärten sitzen.

    Heute überschlagen sich die Firmen, zu solchen abgeschotteten Anbietern zurückzukehren, hauptsächlich Facebook und zu einem kleineren Teil Twitter und Google+.

    Was ich faszinierend finde, ist, dass Facebook als schlussendlich nur eine einzige große Website die Wahrnehmung als „Dienst“ im Internet erarbeitet hat. Und dass die Teilnahme an Facebook synonym mit der Unterstützung eines neuen Protokolls behandelt und kommuniziert wird. Web, E-Mail, Telefon, Facebook — Welches der vier passt nicht zu den anderen?

    Besonders spannend wird es dann, wenn öffentlich-rechtliche Medien Facebook (eine börsennotierte Firma!) aktiv bewerben, ohne es zu merken. „Besuchen sie uns auf Facebook“, direkt am Ende der Tagesschau.

    Man kann nur daneben stehen und den Kopf schütteln.

  4. @metai
    Ich kann mich nicht erinnern dass die Tagesschau am Ende der Sendung auf Facebook verweist, wohl aber auf tagesschau.de (so wie das mittlerweile viele Sendungen im ÖR machen). Oder ich nehme es mittlerweile nicht mehr wahr, lasse mich da eines Besseren belehren.

    Facebook wird als Dienst wahrgenommen weil es Dienste anbietet und sich „abgeschottete“ Nutzergruppen gekauft hat (WhatsApp), leider. Die gilt es zu monetisieren und wo Nutzer in Massen sind wollen Firmen natürlich auch sein.

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