Facebook gibt Nutzern mehr Kontrolle über Werbung

Facebook schickt sich an, Werbung für den Nutzer zu verbessern. Relevante Anzeigen heißt das Zauberwort, dafür braucht Facebook allerdings Informationen von Euch. Facebook muss dafür nicht nur wissen, welchen Seiten Ihr ein „Like“ spendiert habt, sondern auch Informationen von anderen Seiten und Apps dafür sammeln. Machen andere auch, anders ist personalisierte Werbung auch kaum möglich. Es wird eine Opt-out-Option (grundsätzlich also für jeden erst einmal aktiv) für Drittanbieter-Seiten geben, mobil lässt sich das über die Systemeinstellungen regeln.

Gleichzeitig will Facebook den Nutzern aber auch ein Mitbestimmungsrecht geben, was die Anzeige von Werbung angeht. Mit „Ad Preferences“, die unter jeder Anzeige verfügbar sind, kann der Nutzer festlegen, welche Interessen er selbst hat und wofür er Werbung angezeigt bekommen möchte. Auch erklären diese, warum man die Anzeige zu Gesicht bekommen hat.

Ad_Preferences

Die beiden Werbe-Features sind vorerst nur in den USA verfügbar (es hat nicht immer nur Nachteile, wenn man nicht dort ansässig ist), sollen aber in den nächsten Monaten auch global verfügbar sein, daran arbeitet Facebook gerade.

Was haltet Ihr von dem Feature? Sicher weiß Facebook dann noch genauer, wo man sich im Netz herumtreibt, mich persönlich würde dies allerdings wenig stören. Allerdings sehe ich auch keinen großen Nutzen darin, vielleicht auch, weil ich für Werbung wenig empfänglich bin. Aber Eure Meinung wollte ich hören, nicht meine.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

7 Kommentare

  1. (es hat nicht immer nur Nachteile, wenn man nicht dort ansässig ist)

    der Satz macht keinen Sinn, das heißt ja so viel wie:

    es hat immer nur Nachteile, wenn man dort ansässig ist

    Und hier ist in diesem Zusammenhang sicher genau das Gegenteil gemeint

  2. Mal sehen ab wann dann auch die Whatsapp-Chats analysiert werden 😉

  3. Hoffe AdBlock regelt das für mich. Surfe jetzt schon jahrelang ohne Werbung und das ist gut so. Das Internet wurde nicht erfunden um jedem Menschen seine Produktbotschaft reinzudrücken.

  4. @Dominik

    sowas wird facebook doch nie machen. beide seiten haben bestätigt das sich nach dem kauf nichts ändert und die nur so mehre mrd. $ ausgegeben haben 😉

    @inforoth

    ich glaube die bauen das als „posting“ in die PW ein. das kann AdBlock dann nur schwer filtern.

  5. @Domm:
    „es hat nicht immer nur Nachteile, wenn man nicht dort ansässig ist“

    Heißt so viel wie es hat meistens Nachteile nicht dort ansässig zu sein.
    Bzw
    Es hat meistens Vorteile dort ansässig zu sein.
    Bzw
    Manchmal hat es auch Vorteile nicht dort ansässig zu sein.

  6. @inforoth: Ich hoffe du arbeitest rein gemeinnützig, denn ansonsten ist so eine Einstellung ziemlich a(nti)sozial.

  7. @v1
    Was hat die Unterstützung der Werbeindustrie mit „sozial“ zu tun?
    Alleine für den (ausschließlichen) Müll, der bei FB rechts angezeigt wird, lohnt sich die Installation von Adblock.
    Sicher, Werbung muss sein, um Produkte zu verkaufen. Aber was einem heutzutage auf den meisten Internet-Seiten zugemutet wird, ist schlicht eine Unverschämtheit. Mehr Werbebanner als Inhalt, aufpoppende Fenster ohne Ende (oder gleich Layer über dem Inhalt, deren „X“ man suchen muss (und beim Anklicken des „X“ geht dann doch wieder ein neues Werbefenster von dem Anbieter auf…), Flash-Animationen die jeden ramdösig machen.
    Adblock ist da reine Notwehr….