Facebook führt 3D-Fotos ein

Facebook hat mit der Einführung von 3D-Fotos begonnen. Mit einer Technologie, die den Abstand zwischen dem Motiv im Vordergrund und dem Hintergrund erfasst, erwecken 3D-Fotos Szenen mit Tiefe und Bewegung zum Leben. Macht man ein Foto im Porträtmodus, dann wird es auch als 3D-Foto auf Facebook angezeigt werden können. Hierfür muss man ein kompatibles Smartphone mit zwei Objektiven sein Eigen nennen und dann können Nutzer von euch hochgeladene 3D-Bilder anschauen.

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Video-Link: https://www.facebook.com/Facebook360/videos/1967317100049786/

Persönlich halte ich davon wenig bis gar nichts, denn es ist kein echtes 3D bei Porträtfotos, sondern lediglich ein eingeschränkter Bereich, der auf Basis der Tiefeninformationen arbeitet und nur minimale Freiheiten gibt. Nutzer der iOS-App Focos kennen diese Ansicht ja sicherlich auch – so hat man minimale Bewegungsmöglichkeiten nach links, rechts, oben und unten.

Facebook selber hat auch ein paar Tipps parat, die dafür sorgen sollen, dass ihr tolle Fotos hinbekommt:

1. Ebenen erstellen
3D-Fotos verwenden die Tiefeninformationen, die in „Portrait“-Fotos gespeichert sind, die auf dem iPhone 7+, 8+, X oder XS aufgenommen wurden. Sie erhalten die besten Ergebnisse, wenn Ihr Hauptmotiv 1 bis 1,5 Meter entfernt ist.

2. Denke an den Kontrast
Sie erhalten mehr vom 3D-Effekt, wenn das Motiv Ihres Fotos kontrastreiche Farben aufweist – zum Beispiel wird jemand, der ein blaues Hemd trägt, das vor einer blauen Wand steht, nicht so sehr gut wirken wie jemand, der eine andere Farbe trägt.

3. Benutze Textur
Einige Materialien und Motive eignen sich besser für 3D-Fotos als andere. Sie erhalten die besten Ergebnisse von Objekten, die eine gewisse Textur oder feste Kanten haben und nicht zu glänzend sind. Vermeiden Sie transparente Objekte wie durchsichtigen Kunststoff oder Glas, da sie nicht immer genau von Tiefensensoren erfasst werden.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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6 Kommentare

  1. Netter Gimmick, werde mir mal Focos auf mein X laden. Das hatte ich damals übersehen. Schon erstaunlich was man alles so machen kann.

  2. Gibt es eine Liste an Geräten die unterstützt werden? Oder nur die neuen iPhones?
    Ich habe ein Honor 8 und das hat auch 2 Kamera (was ja Voraussetzung ist). Ne witzige Idee zumindest, mal sehen ob wir nun wieder mit neuen 3D Bilder zugemüllt werden oder diese nur dezent eingesetzt werden.

  3. Warum sind überhaupt nur Handys mit 2 Kameras mit dieser Funktion kompatibel?
    Zum Beispiel das Pixel, oder auch das iPhone XR. Die haben beide nur eine Kamera, aber auch einen Portrait/Bokeh Modus.
    Da wirds halt Software seitig geregelt. Sollte für diese Facebook Funktion ja eigentlich egal sein.
    Oder gibt’s da doch einen so großen Unterschied? Optisch sieht man zumindest keinen.

    • Ja. Es gibt einen Unterschied. Die „Tiefenschärfe“ wird bei Geräten mit einer Kamera nur künstlich berechnet und der Hintergrund eben „weichgezeichnet“ und das ganze dann als 2. Bild abgespeichert. Eine zweite Kamera nimmt diese Tiefenschärfe richtig auf. Das heißt dort sind echte Daten vorhanden mit denen man arbeiten kann.

      • Ja, ist schon klar. Aber ist das relevant für die Facebook Funktion?

        • ja hängt vermutlich davon ob, wie die Informationen gespeichert werden. Werden bei Smartphone mit 2 Kameras auch 2 Bildinformationen gespeichert, kann Facebook die über die Schnittstelle auch getrennt auslesen und bearbeiten.
          Falls das beim Pixel nicht gemacht wird (wovon ich mal ausgehe), wird facebook hier auch eine andere Lösung implementieren müssen. Vielleicht nicht unmöglich, aber zumindest aufwändiger.

          Alles nur Vermutung..aber so ungefähr könnte es sein

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